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Terminsvertreter in Hamburg - Terminsvertretung finden

Terminsvertreter in Hamburg

Wo ein Gerichtsverfahren stattfindet, richtet sich immer nach dem Gerichtsstand, der in den verschiedenen Rechtsgebieten unterschiedlich geregelt ist. So gibt es beispielsweise im Strafrecht und im Zivilrecht unterschiedliche Regelungen, die in der Strafprozessordnung und der Zivilprozessordnung festgelegt sind. Ist nichts anderes vereinbart, gilt jedoch immer der allgemeine Gerichtsstand, das ist der Ort, an dem der Beklagte seinen Wohnsitz hat.

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Nun kann es in der Praxis oft vorkommen, dass ein Gerichtsverfahren Hunderte von Kilometern vom Wohnort der klagenden Partei und ihres Rechtsanwalts stattfindet. Lebt beispielsweise der Kläger in München und der Beklagte in Hamburg, findet das Verfahren aufgrund des allgemeinen Gerichtsstand an einem der vielen Hamburger Gerichte statt, zum Beispiel am Amtsgericht in Hamburg, am Landgericht in Hamburg, am Arbeitsgericht in Hamburg oder auch am Sozialgericht in Hamburg.

Damit der Rechtsanwalt aus München nicht extra die weite Reise zum Gerichtstermin auf sich nehmen muss, wird er in den allermeisten Fällen einen Terminsvertreter in Hamburg bitten, die Verhandlung für ihn zu übernehmen. Ausgestattet mit einer Untervollmacht des mandatierten Rechtsanwalts hat der Korrespondenzanwalt in Hamburg alle Rechte, den Klienten bei dem Verfahren in Hamburg zu vertreten.

Der Kläger muss sich also nicht selbst einen Anwalt suchen, der ihn beispielsweise am Amtsgericht in Hamburg vertritt, sondern der bereits mit der Vertretung in dieser Sache beauftragte Rechtsanwalt wird sich um einen Terminsvertreter in Hamburg kümmern, der, ganz wie es der Begriff schon sagt, ihn bei diesem Termin vertritt.

Die Vorteile der Terminsvertretung liegen ganz klar in der Zeit- und Kostenersparnis für den Kläger und seinen Rechtsanwalt. Der mandatierte Rechtsanwalt muss den weiten Weg nach Hamburg nicht antreten und der Klient spart die Auslagen für die Reisekosten und Spesen seines Anwalts. Die Kosten für den Terminsvertreter in Hamburg liegen weit unter den Ausgaben, die der Kläger für Reisekosten und Spesen seines Anwalts zahlen müsste.

So funktioniert die Terminsvertretung:

  1. Gerichtstermin ausschreiben: Der auszuschreibende Gerichtstermin wird eigenständig über das System eingestellt und veröffentlicht. Sie können hier Anmerkungen zum Inhalt der bevorstehenden Verhandlung und auch Ihre etwaige Honorarvorstellunge für die Terminsvertretung angeben. Die Einstellung ist kostenlos und im Premiumeintrag von JuraForum.de enthalten.

  2. Kollegen bekunden Interesse: Sobald ein Kollege den Termin gerne annehmen möchte, bekundet dieser online samt Honorarvorstellung sein Interesse, welches dem einstellenden Rechtsanwalt durch Benachrichtigung per Email mitgeteilt wird.

  3. Terminvergabe: Kommt der Kollege zur Terminsvertretung in Betracht, dann kann diese an ihn online übergeben werden. Eine Verpflichtung zur Übergabe besteht nicht!

  4. Austausch der Kontaktdaten: Sobald der Terminsvertretung übergeben worden ist, erhalten beide Rechtsanwälte die jeweiligen Kontaktdaten, so dass zeitnah das weitere Verfahren besprochen werden kann.

 

Die Terminsvertretung ist vollständig kostenlos. Das JuraForum.de erhebt keine Gebühren für die Einstellung eines Termins. Auch bei der Terminsannahme fallen keine weiteren Kosten an.

Voraussetzung für die Nutzung der „Terminsvertretung“ als Auftraggeber und Auftragnehmer ist jedoch ein Premiumeintrag im Anwaltsverzeichnis von JuraForum. Im ersten Jahr ist der RA-Premiumeintrag vollkommen kostenlos!