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Terminsvertreter Erbrecht - Terminsvertretung finden

Terminsvertreter Erbrecht

Das Erbrecht befasst sich mit der Regelung der privat- und vermögensrechtlichen Folgen, die sich durch den Tod eines Menschen ergeben. Dabei geht es inhaltlich um den Übergang des Nachlasses einer verstorbenen Person (Erblasser) auf die Erben unter Berücksichtigung der gesetzlichen sowie vom Erblasser gewollten Erbfolge. Zudem regelt das Erbrecht, welche Voraussetzungen für das Zustandekommen eines Erbvertrages, eines Testaments oder eines Vermächtnisses gelten.

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Als subjektives Recht ist das Erbrecht verfassungsrechtlich in Artikel 14 Abs. 1 des GG (Grundgesetz) verfassungsrechtlich garantiert und grundlegend im fünften Buch des BGB (Bürgerliches Gesetzbuch) geregelt. Das Erbrecht enthält sämtliche Vorschriften, z. B. für die Regelung

der Erbfolge

der rechtlichen Stellung der Erben

dem Erbanspruch

des Testaments und des Erbvertrags.

Im objektiven Sinn befasst sich das Erbrecht mit dem Vermögensübergang des Erblassers zum Zeitpunkt seines Todes auf den bzw. die Erben. Der Nachlass einer verstorbenen Person umfasst ihr gesamtes Vermögen. Hierzu zählen in der Hauptsache Eigentum, Forderungen, Rechte an Besitz sowie sonstige dingliche Rechte, aber auch Nachlassverbindlichkeiten (Schulden).

Wann wird ein Terminsvertreter Erbrecht beauftragt?

Gerade nach dem Tod einer vermögenden Person kommt es immer wieder zu Streitigkeiten unter den verbleibenden Erben. In vielen Fällen geht es dabei um die Verteilung des Erbes (z. B. wenn kein Erbvertrag oder Testament existiert). Daher kommt es fast immer zu Streitigkeiten, die vor Gericht enden, sodass ein Rechtsanwalt für Erbrecht mit der Vertretung der eigenen Interessen beauftragt wird. Sollte es dem beauftragten Rechtsanwalt wegen einer Terminsüberschneidung oder einer örtlichen Distanz zum Prozessgericht nicht möglich sein, an der mündlichen Verhandlung teilzunehmen, wird er mit einem vor Ort ansässigen Kollegen Kontakt aufnehmen. Der Terminsvertreter Erbrecht wird ebenfalls über die entsprechenden Fachkenntnisse im Erbrecht verfügen und als Terminsvertreter Erbrecht die Interessen des Mandanten in der mündlichen Verhandlung als Unterbevollmächtigter vertreten. Der Terminsvertreter Erbrecht wird sich dazu anhand der ihm vom Hauptbevollmächtigten zur Verfügung gestellten Kopie der Handakte auf den Verhandlungstermin vorbereiten.

So funktioniert die Terminsvertretung:

  1. Gerichtstermin ausschreiben: Der auszuschreibende Gerichtstermin wird eigenständig über das System eingestellt und veröffentlicht. Sie können hier Anmerkungen zum Inhalt der bevorstehenden Verhandlung und auch Ihre etwaige Honorarvorstellunge für die Terminsvertretung angeben. Die Einstellung ist kostenlos und im Premiumeintrag von JuraForum.de enthalten.

  2. Kollegen bekunden Interesse: Sobald ein Kollege den Termin gerne annehmen möchte, bekundet dieser online samt Honorarvorstellung sein Interesse, welches dem einstellenden Rechtsanwalt durch Benachrichtigung per Email mitgeteilt wird.

  3. Terminvergabe: Kommt der Kollege zur Terminsvertretung in Betracht, dann kann diese an ihn online übergeben werden. Eine Verpflichtung zur Übergabe besteht nicht!

  4. Austausch der Kontaktdaten: Sobald der Terminsvertretung übergeben worden ist, erhalten beide Rechtsanwälte die jeweiligen Kontaktdaten, so dass zeitnah das weitere Verfahren besprochen werden kann.

 

Die Terminsvertretung ist vollständig kostenlos. Das JuraForum.de erhebt keine Gebühren für die Einstellung eines Termins. Auch bei der Terminsannahme fallen keine weiteren Kosten an.

Voraussetzung für die Nutzung der „Terminsvertretung“ als Auftraggeber und Auftragnehmer ist jedoch ein Premiumeintrag im Anwaltsverzeichnis von JuraForum. Im ersten Jahr ist der RA-Premiumeintrag vollkommen kostenlos!