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Terminsvertreter in Düsseldorf - Terminsvertretung finden

Terminsvertreter in Düsseldorf

Kann der eigene Rechtsanwalt einen Gerichtstermin in Düsseldorf nicht wahrnehmen, weil er mit seiner Kanzlei in einem anderen Ort in weiter Entfernung ansässig ist, so wird er einen Terminsvertreter in Düsseldorf beauftragen, den Termin an seiner Stelle wahrzunehmen. Diese Situation kann sich ergeben, wenn der Gerichtsstand weit entfernt vom Wohnort des Mandanten liegt, der üblicherweise einen Rechtsanwalt in seiner näheren Umgebung mit der Wahrung seiner Interessen beauftragt. Steht also ein Gerichtstermin am Amtsgericht in Düsseldorf, am Landgericht in Düsseldorf oder an einem der anderen Düsseldorfer Gericht an, der beauftragte Rechtsanwalt lebt aber beispielsweise in Hamburg, so wird er sich um einen Terminsvertreter in Düsseldorf bemühen, anstatt selbst zur Verhandlung anzureisen, es sei denn, es handelt sich um einen besonders wichtigen und komplizierten Fall. Oft sind es aber beispielsweise Angelegenheiten aus dem Bereich des Erbrechts, in denen immer der Wohnort des Erblassers den Gerichtsstand bestimmt oder auch Verkehrsunfälle und daraus resultierende Schadensersatzstreitigkeiten, in denen der Unfallort maßgeblich ist für die örtliche Zuständigkeit des Gerichts.

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Der Korrespondenzanwalt in Düsseldorf erhält von dem hauptbevollmächtigten Rechtsanwalt eine Untervollmacht und ist damit berechtigt, in Vertretung des Hauptbevollmächtigten in einem Verfahren vor dem Amtsgericht oder Landgericht in Düsseldorf oder einem anderen Düsseldorfer Gericht an der mündlichen Verhandlung teilzunehmen, Zeugen zu befragen und Anträge zu stellen. Natürlich muss er dazu die gleichen Kenntnisse haben wie der hauptbevollmächtigte Rechtsanwalt und erhält zu diesem Zweck im Vorfeld der Verhandlung eine Kopie der Akte.

Das Honorar des Terminsvertreters in Düsseldorf teilt sich daher auf eine eine 0,65 Verfahrensgebühr für die Einarbeitung in den Fall und die übliche 1,2 Terminsgebühr für die Wahrnehmung des Verhandlungstermins. Diese Sätze orientieren sich wie üblich am Streitwert des Verfahrens und sind im Rechtsanwaltsvergütungsgesetz niedergeschrieben. Allerdings sind die Gebührensätze nicht bindend, die Rechtsanwälte können sich untereinander auch auf andere Konditionen zur Terminsvertretung einigen.

So funktioniert die Terminsvertretung:

  1. Gerichtstermin ausschreiben: Der auszuschreibende Gerichtstermin wird eigenständig über das System eingestellt und veröffentlicht. Sie können hier Anmerkungen zum Inhalt der bevorstehenden Verhandlung und auch Ihre etwaige Honorarvorstellunge für die Terminsvertretung angeben. Die Einstellung ist kostenlos und im Premiumeintrag von JuraForum.de enthalten.

  2. Kollegen bekunden Interesse: Sobald ein Kollege den Termin gerne annehmen möchte, bekundet dieser online samt Honorarvorstellung sein Interesse, welches dem einstellenden Rechtsanwalt durch Benachrichtigung per Email mitgeteilt wird.

  3. Terminvergabe: Kommt der Kollege zur Terminsvertretung in Betracht, dann kann diese an ihn online übergeben werden. Eine Verpflichtung zur Übergabe besteht nicht!

  4. Austausch der Kontaktdaten: Sobald der Terminsvertretung übergeben worden ist, erhalten beide Rechtsanwälte die jeweiligen Kontaktdaten, so dass zeitnah das weitere Verfahren besprochen werden kann.

 

Die Terminsvertretung ist vollständig kostenlos. Das JuraForum.de erhebt keine Gebühren für die Einstellung eines Termins. Auch bei der Terminsannahme fallen keine weiteren Kosten an.

Voraussetzung für die Nutzung der „Terminsvertretung“ als Auftraggeber und Auftragnehmer ist jedoch ein Premiumeintrag im Anwaltsverzeichnis von JuraForum. Im ersten Jahr ist der RA-Premiumeintrag vollkommen kostenlos!