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Terminsvertreter in Bochum - Terminsvertretung finden

Terminsvertreter in Bochum

In Bochum gibt es einige Gerichte, darunter das Amtsgericht in Bochum, das Landgericht in Bochum und das Arbeitsgericht in Bochum. Jedes dieser Gerichte hat sowohl einen sachlichen als auch einen örtlichen Zuständigkeitsbereich und verhandelt nur Fälle, die in diese Zuständigkeitsbereiche fallen. Ob ein Gericht sachlich zuständig ist, hängt von dem jeweiligen Rechtsgebiet ab, je nachdem ob es sich um eine Angelegenheit aus dem Zivilrecht, dem Strafrecht, dem Arbeitsrecht oder dem Sozialrecht handelt, fällt die sachliche Zuständigkeit anders aus. Die örtliche Zuständigkeit richtet sich nach dem Gerichtsbezirk und dem Gerichtsstand. Der üblicherweise gültige Gerichtsstand besagt, dass eine Klage immer an dem Gericht verhandelt wird, in dessen Gerichtsbezirk der Beklagte seinen Wohnsitz hat, doch von dieser Regel gibt es viele Ausnahmen.

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In vielen Fällen ist es so, dass an den Bochumer Gerichten Fälle verhandelt werden, bei denen mindestens eine der beiden Parteien, manchmal aber auch beide nicht in Bochum wohnhaft sind. Üblicherweise haben der Kläger und der Beklagte einen sogenannten Verkehrsanwalt, dessen Kanzlei sich in der Nähe ihres Wohnortes befindet und den sie zu persönlichen Gesprächen aufsuchen könne. Liegt dieser Wohnort nun zu weit entfernt von den Bochumer Gerichten, wird der Verkehrsanwalt in den allermeisten Fällen einem in Bochum ansässigen Anwaltskollegen eine Untervollmacht erteilen und diesen als Terminsverteter in Bochum an der Gerichtsverhandlung teilnehmen lassen.

Der Terminsvertreter in Bochum ist dank der Untervollmacht mit denselben Befugnissen ausgestattet wie der Verkehrsanwalt und darf in der Verhandlung sowohl Zeugen befragen als auch Anträge an das Gericht stellen. Der Terminsvertreter in Bochum, der auch als Korrespondenzanwalt bezeichnet wird, arbeitet sich vor dem Verfahren in den Fall ein, wofür eine Gebühr anfällt, die sich nach dem Streitwert des Verfahrens richtet. Auch für die Teilnahme am Verfahren erhält der Korrespondenzanwalt eine Gebühr, die zwischen den beiden Anwälten verhandelt werden kann. Diese Regelung ist für den Mandanten wesentlich kostengünstiger, als wenn er die Reisekosten und Spesen für seinen Verkehrsanwalt tragen müsste.

So funktioniert die Terminsvertretung:

  1. Gerichtstermin ausschreiben: Der auszuschreibende Gerichtstermin wird eigenständig über das System eingestellt und veröffentlicht. Sie können hier Anmerkungen zum Inhalt der bevorstehenden Verhandlung und auch Ihre etwaige Honorarvorstellunge für die Terminsvertretung angeben. Die Einstellung ist kostenlos und im Premiumeintrag von JuraForum.de enthalten.

  2. Kollegen bekunden Interesse: Sobald ein Kollege den Termin gerne annehmen möchte, bekundet dieser online samt Honorarvorstellung sein Interesse, welches dem einstellenden Rechtsanwalt durch Benachrichtigung per Email mitgeteilt wird.

  3. Terminvergabe: Kommt der Kollege zur Terminsvertretung in Betracht, dann kann diese an ihn online übergeben werden. Eine Verpflichtung zur Übergabe besteht nicht!

  4. Austausch der Kontaktdaten: Sobald der Terminsvertretung übergeben worden ist, erhalten beide Rechtsanwälte die jeweiligen Kontaktdaten, so dass zeitnah das weitere Verfahren besprochen werden kann.

 

Die Terminsvertretung ist vollständig kostenlos. Das JuraForum.de erhebt keine Gebühren für die Einstellung eines Termins. Auch bei der Terminsannahme fallen keine weiteren Kosten an.

Voraussetzung für die Nutzung der „Terminsvertretung“ als Auftraggeber und Auftragnehmer ist jedoch ein Premiumeintrag im Anwaltsverzeichnis von JuraForum. Im ersten Jahr ist der RA-Premiumeintrag vollkommen kostenlos!