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Terminsvertreter Amtsgericht - Terminsvertretung finden

Terminsvertreter Amtsgericht

An deutschen Amtsgerichten werden, mit einigen Ausnahmen, erstinstanzliche Verfahren verhandelt. Es handelt sich um Verhandlungen der ordentlichen Gerichtsbarkeit.

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Mit Fällen des Zivilrechts und des Strafrechts wird sich hier vorwiegend beschäftigt. Zum Zivilrecht werden im Bereich des bürgerlichen Rechts Mietangelegenheiten, Familiensachen, aber auch das Mahnwesen, Insolvenzverfahren, Vormundschafts- und Nachlassangelegenheit gerechnet sowie das Vollstreckungsgericht und Freiheitsentziehungssachen. Zu den letzten Angelegenheiten gehört beispielsweise die Abschiebehaft. Auch das Familienrecht ist ein sehr umfangreicher Bereich, der innerhalb des Amtsgerichts einen großen Platz einnimmt. Hier werden u.a. Kindschafts- und Unterhaltsverfahren geführt. Bei bürgerlichen Streitigkeiten gilt grundsätzlich, dass der Streitwert € 5.000 nicht überschreiten darf. Anderenfalls ist die nächsthöhere Instanz, nämlich das Landgericht, für den Fall zuständig. Eine Ausnahme gibt es hierfür: Staatshaftungsfälle, egal wie hoch der Wert ist. Im Bereich des Strafrechtes tritt das Amtsgericht dann in Aktion, wenn das Strafmaß 4 Jahre Haft nicht überschreitet bzw. keine psychiatrische Unterbringung angedacht ist. Ist eine Geldstrafe oder ein Strassmaß unter 2 Jahren zu erwarten, ist ein Richter alleinig tätig. Danach wird ein Schöffengericht eingesetzt. Kapitalverbrechen oder Strafrechtsangelegenheiten mit einem hohen Wert werden von der Strafkammer des Landgerichts oder einem Strafsenat des Oberlandesgerichts verhandelt.

Wann kommt ein Terminsvertreter Amtsgericht zum Einsatz?

Nicht immer ist das Gericht, an dem man seine Klage einreichen muss bzw. bei dem man verklagt wird, in der Region, in der man seinen Wohnsitz hat. Trotz allem ist es vorteilhaft, einen Anwalt seines Wohnortes mit dem Fall zu betrauen. Dieser wird, um die Vertretung vor Gericht so kompetent wie möglich vorzunehmen, einen Terminsvertreter Amtsgericht mit dem Fall betrauen. Dieser verfügt über die notwendige Fachkompetenz. Über die Einzelheiten des Falles wird er selbstverständlich ebenfalls mittels einer Kopie der Fallakte informiert. Der Terminsvertreter Amtsgericht nimmt alle gerichtlichen Termine und Anhörungen wahr und befragt Zeugen. Auch als Unterbevollmächtigter ist er zur sorgfältigen Arbeitsweise verpflichtet. Aufgrund des räumlichen Abstandes zum Terminsvertreter Amtsgericht ist es sinnvoll, die Vertretungs-Kanzlei sehr sorgfältig auszusuchen, damit wirklich nichts schief gehen kann.

So funktioniert die Terminsvertretung:

  1. Gerichtstermin ausschreiben: Der auszuschreibende Gerichtstermin wird eigenständig über das System eingestellt und veröffentlicht. Sie können hier Anmerkungen zum Inhalt der bevorstehenden Verhandlung und auch Ihre etwaige Honorarvorstellunge für die Terminsvertretung angeben. Die Einstellung ist kostenlos und im Premiumeintrag von JuraForum.de enthalten.

  2. Kollegen bekunden Interesse: Sobald ein Kollege den Termin gerne annehmen möchte, bekundet dieser online samt Honorarvorstellung sein Interesse, welches dem einstellenden Rechtsanwalt durch Benachrichtigung per Email mitgeteilt wird.

  3. Terminvergabe: Kommt der Kollege zur Terminsvertretung in Betracht, dann kann diese an ihn online übergeben werden. Eine Verpflichtung zur Übergabe besteht nicht!

  4. Austausch der Kontaktdaten: Sobald der Terminsvertretung übergeben worden ist, erhalten beide Rechtsanwälte die jeweiligen Kontaktdaten, so dass zeitnah das weitere Verfahren besprochen werden kann.

 

Die Terminsvertretung ist vollständig kostenlos. Das JuraForum.de erhebt keine Gebühren für die Einstellung eines Termins. Auch bei der Terminsannahme fallen keine weiteren Kosten an.

Voraussetzung für die Nutzung der „Terminsvertretung“ als Auftraggeber und Auftragnehmer ist jedoch ein Premiumeintrag im Anwaltsverzeichnis von JuraForum. Im ersten Jahr ist der RA-Premiumeintrag vollkommen kostenlos!