Fachkongress der Stiftung Opferhilfe in Hannover

14.09.2011, 15:49 | Kanzleinews & Personalia | Jetzt kommentieren


HANNOVER. Jugendgewalt, sexualisierte Gewalt, Mobbing, Rechtsextremismus, Zivilcourage und Integration sind nur einige der Themenfelder, mit denen sich die Stiftung Opferhilfe Niedersachsen bei ihrer Arbeit für die Opfer von Straftaten auseinander setzen muss. Mit einem interdisziplinären Fachkongress unter dem Motto „Wissen teilen-Hilfe gestalten" rundet die Stiftung am 15. September 2011 ihre Veranstaltungsreihe im Jahr ihres 10jährigen Bestehens ab.

„In Niedersachsen wird Opferhilfearbeit durch viele freie Träger und Fachleute verschiedenster Bereiche geleistet. Die Stiftung Opferhilfe Niedersachsen ist als Landesstiftung ein Teil dieses Netzwerkes. Für Betroffene ist es überaus wichtig, dass die verschiedenen Hilfeeinrichtungen und Professionen eng zusammenarbeiten. Denn nur dann ist eine optimale Betreuung möglich, die sich an den individuellen Bedürfnissen der Betroffenen orientiert", sagt der Niedersächsische Justizminister Bernd Busemann.

Der Opferhilfekongress werde erstmals allen interessierten Medizinern, Therapeuten, Sozialarbeitern, Anwälten, Staatsanwälten, Richtern und Polizisten, die mit und im Umgang mit Opfern von Straftaten arbeiten, eine überregionale Plattform zum interdisziplinären Erfahrungs- und Informationsaustausch bieten.

Rund 250 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus dem gesamten Bundesgebiet haben sich angemeldet, um sich bei Vorträgen, Workshops, Ausstellungen und Präsentationen auszutauschen und zu informieren. „Die Themen der zehn Workshops belegen das breite Spektrum der für Opferbegleitung und Opferunterstützung wichtigen Fragestellungen, die von der Medienberichterstattung über Fragen der finanziellen Leistungen nach dem Opferentschädigungsgesetz, Täter-Opfer-Beziehungen, Täter-Opfer-Ausgleich, medizinischen Fragen und der Beweissituation im gerichtlichen Verfahren bis hin zur Thematik der Psychohygiene der Helferinnen und Helfer selbst reichen", so Busemann.

Besonderes öffentliches Interesse dürfte der „Markt der Möglichkeiten" von ca. 12:30 Uhr bis ca. 14:00 Uhr finden. Neben dem Schauspielkollektiv Lüneburg, dessen Produktionen fester Bestandteil der Präventionsarbeit niedersächsischer Kommunen, Präventionsräte und Schulen sind, bieten die wichtigsten Organisationen an Ständen und mit Ausstellungen einen Überblick über die Hilfsangebote der Stiftung und ihrer Partner.

Quelle: Nds. Justizministerium


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