Ausgleichsquittung Muster / Vorlage im Arbeitsrecht

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Beschreibung

Damit die Ausgleichsquittung im Arbeitsrecht alle relevanten Angaben enthält und als rechtssicheres Dokument gilt, finden Sie auf unserer Seite eine Mustervorlage einer Arbeitsquittung zum Download.

Bei einer Ausgleichsquittung im Arbeitsrecht handelt es sich um ein Schriftstück, in welchem bei Beendigung eines Arbeitsverhältnisses die Aushändigung der Arbeitspapiere oder auch die Rückgabe von Arbeitsmaterialien bestätigt wird. Darüber hinaus gilt eine solche Quittung aber auch als Nachweis über die Erteilung einer Generalquittung oder auch Verzichtserklärung bezüglich vergangener oder auch zukünftiger Ansprüche.

Folgen und Auswirkungen der Ausgleichsquittung im Arbeitsrecht

Generell kommt es bei einer Ausgleichsquittung im Arbeitsrecht auf die darin enthaltenen Formulierungen an. Hier ist also Vorsicht und Sorgfalt geboten, damit eine hastig gegebene Unterschrift nicht im Nachhinein zu einem unnötigen Rechtsstreit führt. Denn wenn eine Verzichtserklärung auf Gehaltsansprüche oder nach Beendigung anstehende Auszahlung von anteiligem Urlaubsgeld beispielsweise erst einmal unterzeichnet ist, kann es schwer werden, die eigenen Ansprüche später geltend zu machen.

Als scheidender Arbeitsnehmer ist man aber nicht verpflichtet, eine Ausgleichsquittung im Arbeitsrecht zu unterschreiben, sofern diese mehr enthält als die reine Bestätigung, alle persönlichen Dokumente erhalten zu haben. Den Empfang der Arbeitspapiere zu bestätigen hingegen ist verpflichtend, siehe § 368 BGB.

Ausgleichsquittungen im Arbeitsrecht können unterschiedliche Wertigkeiten haben

Je nach Wortlaut ergeben sich bei den verschiedenen Ausgleichsquittungen im Arbeitsrecht auch unterschiedliche Wertigkeiten. So kann ein solches Schriftstück wie folgt gewertet werden:

  • als eine reine Empfangsbestätigung für Arbeitspapiere wie zum Beispiel Lohnsteuerkarte, Sozialversicherungsausweis, Lohn- und Gehaltsabrechnung oder auch Arbeitsbescheinigung
  • als ein sogenanntes deklaratorisches negatives Schuldanerkenntnis, weil beispielsweise keine Forderungen mehr bestehen
  • als ein Anerkenntnis, da abstrakt noch Forderungen bestehen könnten
  • als Erlassvertrag, weil der scheidende Arbeitnehmer beispielsweise dem Arbeitgeber bestimmte Forderungen erlässt

Wichtig ist beim Verfassen der Ausgleichsquittung im Arbeitsrecht eine klar definierte Formulierung. Nicht eindeutige oder unklar formulierte Ausführungen sind nicht rechtssicher und haben unter Umständen vor Gericht keinen Bestand.

 

 



 

Hinweis

Die aktuellen Muster sind nur als Orientierungs- und Formulierungshilfe zu verstehen. Sie sind daher nicht 1:1 auf Ihre Belange zugeschnitten.

 

Nicht zutreffendes ist zu streichen.

 

Eine Haftung für den Inhalt der Muster kann mit Ausnahme von Fällen von grobem Verschulden oder Vorsatz nicht übernommen werden.

Es ist nicht auszuschließen, dass die abrufbaren Muster nicht mehr den zur Zeit gültigen Gesetzen oder der aktuellen Rechtsprechung genügen. Eine individuelle Rechtsberatung vor Verwendung der Muster wird dringend empfohlen.

 

 

Ausgleichsquittung

[Herr/Frau] [Arbeitnehmer/in] bestätigt, von [•] anlässlich der Beendigung des Arbeitsverhältnisses zum [Datum] folgende Unterlagen ordnungsgemäß ausgefüllt erhalten zu haben:

 

  • Lohnsteuerkarte

  • Sozialversicherungsausweis, falls abgegeben

  • Urlaubsbescheinigung

  • Arbeitsbescheinigung

  • Einfaches/qualifiziertes Zeugnis

  • Lohn-/Gehaltsabrechnung bis zum [Datum]

  • [•]

 

[Herr/Frau] [Arbeitnehmer/in] bestätigt, dass das Arbeitsverhältnis wirksam zum [Datum] beendet worden ist.

Eine Kündigungsschutzklage wird nicht erhoben.

 

[Herr/Frau] [Arbeitnehmer/in] bestätigt, dass mit Erfüllung dieser Vereinbarung sämtliche Ansprüche aus dem Arbeitsverhältnis und seiner Beendigung abgegolten sind und keine weiteren Ansprüche mehr bestehen.

 

[Ort, Datum]

 

 

________________________

[Unterschrift Arbeitnehmer/in]




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Mitwirkende/Autoren:
Erstellt von , 10.03.2017 19:43
Zuletzt editiert von JuraforumWiki-Redaktion, 10.03.2017 19:43


 
 


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