Ausländer - Zurückweisung

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Erklärung zum Begriff Ausländer - Zurückweisung

Wenn eine Person von außen her die Grenze eines Landes überschreiten will und dies von Behörden verhindert wird, so bezeichnet man dieses Procedere als "Zurückweisung".

Ihre gesetzliche Grundlagen bekommt die Zurückweisung aus dem § 15 AufenthG. Demzufolge wird eine Person an der Grenze zurückgewiesen, wenn sie unerlaubt in das Land einreisen möchte. Gründe, welche eine Zurückweisung gestatten, sind gemäß § 15 Abs. 2 AufenthG gegeben, wenn 

  • ein Ausweisungsgrund vorliegt,
  • der begründete Versacht besteht, die Einreise dient nicht dem angegebenen Zweck,
  • das Visum nicht für eine Erwerbstätigkeit ausreicht, der Betreffende aber vorhat, eine solche auszuüben,
  • die Voraussetzungen für eine Einreise gemäß Art. 5 des Schenger Kodex nicht erfüllt sind.



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