Vertragsverletzung

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Erklärung zum Begriff Vertragsverletzung


Verletzung einer sich aus einem Vertrag ergebenden Pflicht.



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Nachrichten zu Vertragsverletzung

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Entscheidungen zum Begriff Vertragsverletzung

  • BildLG-ESSEN, 15.09.2000, 45 O 230/99
    Nichteinhaltung von Lieferfristen, vorsätzliche Vertragsverletzung
  • BildSAARLAENDISCHES-OLG, 03.04.2007, 4 U 587/05
    Zur Kausalität einer Vertragsverletzung für später entstandene Prozesskosten im Prozessrechtsverhältnis zu einem Dritten § 31, 823, 831.
  • BildSAARLAENDISCHES-OLG, 03.04.2007, 4 U 587/05 - 226
    Zur Kausalität einer Vertragsverletzung für später entstandene Prozesskosten im Prozessrechtsverhältnis zu einem Dritten § 31, 823, 831.
  • BildLAG-DUESSELDORF, 16.11.2001, 14 Sa 1192/01
    Zum Rücktrittsrecht des Arbeitnehmers gemäß § 326 BGB und aus positiver Vertragsverletzung bei Nichterteilung eines im gerichtlichen Abfindungsvergleich vereinbarten Zwischenzeugnisses.
  • BildOLG-CELLE, 15.06.2004, 16 U 133/03
    Stillstandskosten als Schadensersatz beim Werkvertrag aus positiver Vertragsverletzung (PVV) bzw. § 280 BGB n. F. wegen eines fehlerhaften Bodengutachtens.
  • BildBGH, 20.11.2002, VIII ZR 65/02
    Der Widerspruch einer Vertragspartei gegen die berechtigte Kündigung des Vertrages durch die andere Vertragspartei ist als solcher keine positive Vertragsverletzung.
  • BildBGH, 12.12.2001, X ZR 39/00
    Auch ein Schaden, der durch Verletzung einer Hauptleistungspflicht entsteht, kann als entfernter Mangelfolgeschaden den Regeln der positiven Vertragsverletzung unterliegen.
  • BildLG-AACHEN, 08.08.2008, 6 S 87/08
    Die Belastung des Mieters mit überflüssigen Kosten stellt eine Vertragsverletzung gemäß § 280 Abs. 1 BGB dar, die den Vermieter zum Schadenersatz verpflichtet.
  • BildLG-KLEVE, 11.06.2003, 4 O 109/02
    Schadensersatzanspruch gegen eine Bank wegen positiver Vertragsverletzung des Beratungsvertrages im Zusammenhang mit dem Erwerb von Aktienfonds durch einen Kunden, der nach einer sicheren Geldanlage gefragt hatte
  • BildBGH, 28.11.2007, VIII ZR 145/07
    Die ordentliche Kündigung eines Mietverhältnisses über Wohnraum durch den Vermieter wegen schuldhafter nicht unerheblicher Vertragsverletzung des Mieters (§ 573 Abs. 1, Abs. 2 Nr. 1 BGB) setzt nicht eine Abmahnung des Mieters durch den Vermieter voraus. Allerdings kann der Abmahnung für die Kündigung ausnahmsweise insofern Bedeutung...

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