Trennungsgebot von Werbung und Inhalten auf Webseiten

Lexikon | Jetzt kommentieren

Erklärung zum Begriff Trennungsgebot von Werbung und Inhalten auf Webseiten

Das Trennungsgebot bei Webseiten ist in § 6 Abs. 1 S. 2 TMG geregelt. Es besagt, dass auf Online-Webseiten eine Vermischung von redaktionellen Inhalten und Werbeanzeigen verboten ist.

Wird Werbung nicht vor den redaktionellen Teil der Webseite eindeutig abgetrennt, kann ein Wettbewerbsverstoß nach § 4 Nr. 3 UWG wegen „Schleichwerbung“ vorliegen. Denn danach ist es unlauter den Werbecharakter von geschäftlichen Handlungen zu verschleiern.

So entschied auch das Kammergericht Berlin (Urteil vom 30.6.2006, Az. 5 U 127/05) im Jahre 2006, da ein Werbelink, der aus einem redaktionellen Umfeld auf die werbende Webseite führt, für den Nutzer der Webseite ausdrücklich als nicht redaktioneller Link und Anzeige erkennbar sein muss.
Jetzt Rechtsfrage stellen

Bearbeiten

Kommentar schreiben

37 - Zw,e i =
Ja, ich habe die Datenschutzerklärung gelesen.
* Pflichtfeld

Bisherige Kommentare zum Begriff (0)

(Keine Kommentare vorhanden)






Jetzt Rechtsfrage stellen


JuraForum-Suche

Durchsuchen Sie hier JuraForum.de nach bestimmten Begriffen:


© 2003-2018 JuraForum.de — Alle Rechte vorbehalten. Keine Vervielfältigung, Verbreitung oder Nutzung für kommerzielle Zwecke.