Soziale Pflegeversicherung

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Erklärung zum Begriff Soziale Pflegeversicherung

Die soziale Pflegeversicherung ist ein Zweig der Sozialversicherung, der zum 01.01.1995 als Pflichtversicherung eingeführt wurde. Sie dient der Absichrung des finanziellen Risikos im Falle einer Pflegebedürftigkeit. Zudem soll die soziale Pflegeversicherung Pflegebedürftigen die Möglichkeit geben, ein möglichst selbständiges Leben führen zu können.

Alle Versicherten der gesetzlichen Krankenversicherung sind in der sozialen Pflegeversicherung versichert. Für Personen, welche privat krankenversichert sind, besteht die Pflicht, sich privat gegen das Risiko der Pflegebedürftgikeit abzusichern. Seit dem 01.01.2013 beträgt der Beitrag zur Pflegeversicherung 2,05% des monatlichen Arbeitsentgelts. Für kinderlose Versicherte kommen zudem noch 0,25% dazu. Die Mittel der sozialen Pflegeversicherung werden aus diesen Beiträgen gedeckt.




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Nachrichten zu Soziale Pflegeversicherung


Entscheidungen zum Begriff Soziale Pflegeversicherung

  • BildBSG, 29.04.1999, B 3 P 14/98 R
    Pflegezulagen nach dem Bundesversorgungsgesetz schließen Ansprüche gegen die soziale Pflegeversicherung aus.
  • BildBAYERISCHES-LSG, 15.05.2013, L 2 P 4/12
    Das Abkommen zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Republik Türkei über Soziale Sicherheit vom 30.04.1965 (Zustimmungsgesetz vom 13.09.1965m BGBl II 1965 S. 1169), geändert durch das Zusatzabkommen vom 02.11.1984 (Zustimmungsgesetz vom 11.02.1986, BGBl II 1986, S. 1038), ist auf die deutschen Rechtsvorschriften über die...
  • BildHESSISCHES-LSG, 06.02.2014, L 1 KR 31/12
    Bei den zeitgeringfügigen Beschäftigungen im Sinne des § 8 Abs. 1 Nr. 2 SGB IV gilt eine monatliche Arbeitsentgeltgrenze, wenn eine Beschäftigung im Laufe eines Kalendermonats beginnt oder endet. Der Ansatz einer anteiligen Arbeitsentgeltgrenze ist mit Wortlaut, Systematik und Sinn und Zweck der gesetzlichen Regelung nicht vereinbar.
  • BildBAYERISCHER-VGH, 30.10.2013, 12 ZB 11.782
    Anrechnung des Pflegegelds der gesetzlichen Pflegeversicherung auf das erhöhte Pflegegeld nach § 39 SGB VIII im Falle eines geistig behinderten Pflegekinds mit einem IQ unter 50;Voraussetzungen der rückwirkenden Änderung der Pflegegeldbewilligung
  • BildHESSISCHES-LSG, 26.09.2013, L 1 KR 72/11
    1. Der Rentenversicherungspflicht unterliegen nur solche nicht erwerbsmäßig tätige Pflegepersonen, die die erforderliche (Mindest-) Pflegezeit von wenigstens 14 Stunden wöchentlich mit Zeitaufwand für Grundpflege und hauswirtschaftliche Versorgung erreichen. 2. Der MDK hat im Einzelfall festzustellen, ob und in welchem zeitlichen...
  • BildOVG-BERLIN-BRANDENBURG, 26.09.2013, OVG 6 B 38.12
    1. Das Merkmal "Lähmungen oder gleichartige Behinderungen" in § 2 Nr. 1 Buchstabe a. LPflGG Brandenburg setzt Funktionsbeeinträchtigungen voraus; eine "vollständige Lähmung" ist nicht erforderlich. 2. Ungeachtet der Frage, welches Ausmaß die fraglichen Funktionsbeeinträchtigungen im Einzelnen haben müssen, genügt...

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