Schuldenbereinigungsplan

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Erklärung zum Begriff Schuldenbereinigungsplan

In einer Insolvenz muss eine Übersicht über die Schuldentilgung erstellt werden. Dies geschieht mit Hilfe des Schuldenbereinigungsplans, welcher den Insolvenzgläubigern noch vor Beginn des eigenetlichen Insolvenzverfahrens vorgelegt werden muss. In disem Plan muss so detailliert wie möglich beschrieben werden, wie der Schuldner gedenkt, seine Schulden abzuzahlen.

Grundsätzlich wird unterschieden zwischen dem außergerichtlichen und dem gerichtlichen Schuldenbereinigungsplan.

Ersterer wird in Schriftform seitens des Schuldners jedem Gläubiger vorgelegt, wenn er noch vor Beginn des Insolvenzverfahrens auf eine außergerichtliche Einigung aus ist. Stimmen alle Gläubiger dem Schuldenbereinigungsplan zu, ist dieser außergerichtliche Einigungsversuch erfolgreich. Lehnt jedoch nur einer der Gläubiger den Plan ab, so ist die Einigung gescheitert und das Insolvenzverfahren wird seitens des Insolvenzgerichts eröffnet.

Der gerichtliche Schuldenbereinigungsplan kommt in jenen Fällen innerhalb eines bestehenden Insolvenzverfahrens zum Einsatz, in denen ein Insolvenzschuldner ein vorzeitiges Ende seiner Insolvenz erreichen möchte. Gemäß § 213 InsO darf der Schuldner sich mit seinen Gläubigern über einen Vergleich einigen, der dahingehend gerichtet ist, dass er eine Teilsumme seiner Schulden zahlt und die Gläubiger auf ihre restlichen Forderungen verzichten. Voraussetzung hierfür ist jedoch, dass der Schuldner in der Lage ist, die abgesprochene Summe umgehend und in einer Summe zu zahlen.




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