Saison-Kurzarbeitergeld

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Erklärung zum Begriff Saison-Kurzarbeitergeld

Das Saison-Kurzarbeitergeld ist eine Lohnersatzleistung der deutschen Arbeitslosenversicherung mit dem Ziel, die ganzjährige Beschäftigung in der Bauwirtschaft und in anderen Wirtschaftszweigen zu fördern. Es ist - wie das Transfer-Kurzarbeitergeld - eine Sonderform des (konjunkturellen) Kurzarbeitergeldes, durch das speziell Entlassungen in den Wintermonaten und der damit einhergehende Anstieg der Arbeitslosigkeit im Winter vermieden werden soll. Vorgängerleistungen waren das Schlechtwettergeld und das Winterausfallgeld.

Inhaltsübersicht

  • I. Ausgangslage
  • II. Historie
  • III. Der § 175 SGB III
    • 3.1 Schlechtwetterzeit
    • 3.2 Betrieb des Baugewerbes oder eines anderen von saisonbedingtem Arbeitsausfall betroffenen Wirtschaftszweigs
    • 3.3 Erheblicher Arbeitsausfall
      • 3.3.1 Gründe für den Arbeitsausfall
      • 3.3.2 Unvermeidbarkeit des Arbeitsausfalls
    • 3.4 Entgeltausfall
    • 3.5 Betriebliche und persönliche Voraussetzungen
    • 3.6 Anzeige des Arbeitsausfalls bei der Agentur für Arbeit
    • 3.7 Antrag durch den Arbeitgeber
  • IV. Das Saison-Kurzarbeitergeldes
  • V. zusätzliche Leistungen nach § 175a SGB III
  • 5.1 Zuschuss-Wintergeld
  • 5.2 Mehraufwands-Wintergeld
  • 5.3 Sozialaufwandserstattung
  • VI. Die Finanzierung
  • VII. Literaturempfehlungen
  • VIII. Fußnoten

I. Ausgangslage

Das Baugewerbe ist typischerweise besonders witterungsabhängig. Dies bringt in den Wintermonaten für die Arbeitnehmer ein hohes Lohnausfallrisiko durch unmittelbaren witterungsbedingten Arbeitsausfall mit sich, andererseits besteht für die Arbeitgeber ein hohes Lohnzahlungsrisiko durch Auftragsmangel, der als mittelbare Folge schlechter Witterung auftritt. Dies führt immer wieder zu "Winterkündigungen".

II. Historie

In der Tarifrunde 2004/2005 verständigten sich die Tarifvertragsparteien des Baugewerbes darauf, die gesetzlichen und tariflichen Instrumente der Winterbauförderung zu verbessern (Vereinbarung zur Weiterentwicklung der Förderung der ganzjährigen Beschäftigung in der Bauwirtschaft vom 29. Juli 2005 [1] ). Das von den Tarifvertragsparteien entwickelte Konzept für ein Saison-Kurzarbeitergeld wurde in Gesprächen mit der damaligen rot-grünen Bundesregierung weitgehend übernommen. Die Parteien der Großen Koalition CDU, CSU und SPD knüpften daran an, indem sie in ihrem Koalitionsvertrag die Einführung des Saison-Kurzarbeitergeldes verabredeten[2]. Nach Durchlaufen des Gesetzgebungsverfahrens trat schließlich am 1. April 2006 das Gesetz zur Förderung der ganzjährigen Beschäftigung [3] in Kraft. Durch Artikel 1 dieses Gesetzes wurden die maßgeblichen Regelungen für das Saison-Kurzarbeitergeld in das SGB III (Änderung der §§ 169 ff, insbesondere des § 175 SGB III) eingefügt. Die das Winterausfallgeld, das Mehraufwands-Wintergeld und das Zuschuss-Wintergeld regelnden §§ 209 bis 216 SGB III wurden aufgehoben. Während das Winterausfallgeld damit weggefallen ist, ist der Anspruch auf das Mehraufwands- und das Zuschuss-Wintergeld nunmehr in § 175a SGB III normiert. Für das Baunebengewerbe enthält § 434n SGB III eine Übergangsregelung. Die Winterbeschäftigungs-Verordnung regelt die Finanzierung der Leistungen[4].

Erstmals hat der Gesetzgeber die Grundlage dafür geschaffen, neben der Bauwirtschaft auch andere Wirtschaftszweige in die Schlechtwetterregelungen einzubeziehen. Für die konkrete Umsetzung bedarf es allerdings noch eines besonderen Gesetzes, das frühestens ab November 2008 wirksam werden kann (§ 175 Abs. 4 SGB III). Zuvor sollen in den Förderperioden 2006/2007 und 2007/2008 die arbeitsmarktpolitische Effektivität des Saison-Kurzarbeitergeldes und die Kostenfolgen erforscht werden (§ 175b SGB III).

Bereits im Sommer 2005 hatten die Tarifvertragsparteien des Bauhauptgewerbes den Bundesrahmentarifvertrag für gewerbliche Arbeitnehmer im Baugewerbe (BRTV, Fassung vom 29. Juli 2005) an die zu erwartenden gesetzlichen Regelungen für das Saison-Kurzarbeitergeld angepasst.

III. Der  § 175 SGB III

Tritt in der der Schlechtwetterzeit aus witterungsbedingten oder wirtschaftlichen Gründen oder infolge eines unabwendbaren Ereignisses in einem Betrieb des Baugewerbes oder eines anderen von saisonbedingtem Arbeitsausfall betroffenen Wirtschaftszweigs ein erheblicher Arbeitsausfall auf, so erhalten die von Entgeltausfall betroffenen Arbeitnehmer Saison-Kurzarbeitergeld, wenn die betrieblichen und persönlichen Voraussetzungen vorliegen sowie der Arbeitsausfall der Bundesagentur für Arbeit angezeigt und das Saison-Kurzarbeitergeld beantragt wurde.

Schlechtwetterzeit

Schlechtwetterzeit ist die Zeit vom 1. Dezember bis 31.März (§ 175 Abs.1 SGB III). Nur für diese Zeit kommt ein Anspruch auf das Saison-Kurzarbeitergeld in Betracht. In Betrieben des Dachdeckerhandwerks, des Gerüstbaus und des Garten- und Landschaftsbaus (Baunebengewerbe) beginnt die Schlechtwetterzeit 2006 übergangsweise wie bisher schon am 1. November und endet am 31. März (§ 434n Abs. 3 SGB III).

Betrieb des Baugewerbes oder eines anderen von saisonbedingtem Arbeitsausfall betroffenen Wirtschaftszweigs

  • Der Betrieb, in dem der Arbeitsausfall auftritt, muss entweder gewerblich überwiegend Bauleistungen auf dem Baumarkt erbringen § 175 Abs.1 Nr.1, Abs. 2 SGB III). Dazu gehören neben den Betrieben des Bauhauptgewerbe auch die Betriebe des Baunebengewerbes. Die Einzelheiten regelt die Baubetriebe-Verordnung [5].
  • Oder der Betrieb muss einem anderem Wirtschaftszweig angehören, der von saisonbedingtem Arbeitsausfall betroffen ist (§ 175 Abs. 1 Nr. 1 SGB III). Welche Wirtschaftszweige das sind, muss allerdings noch durch ein besonderes Bundesgesetz festgelegt werden, was frühestens zum 1. November 2008 erfolgen kann. Für die Einbeziehung eines anderen Wirtschaftzweigs muss außerdem das Einvernehmen mit den dort maßgeblichen Tarifvertragsparteien hergestellt werden (§ 175 Abs. 4 SGB III).

Erheblicher Arbeitsausfall

Es muss ein erheblicher Arbeitsausfall vorliegen. Der Arbeitsausfall ist erheblich, wenn er auf einen der in § 175 Abs. 5 Satz 1 SGB III genannten Gründen beruht und wenn er nicht vermeidbar ist.

Gründe für den Arbeitsausfall

Relevante Ausfallgründe sind:

  • wirtschaftliche Gründe (z.B. Auftragsmangel)
  • witterungsbedingte Gründe (z.B. Frost) für mindestens eine Stunde (Zeitgrenze gilt nur hier)
  • unabwendbare Ereignisse (z.B. Naturkatastrophe oder Tierseuche)

Unvermeidbarkeit des Arbeitsausfalls

Der Arbeitsausfall ist unvermeidbar, wenn im Betrieb alle wirtschaftlich zumutbaren Vorkehrungen getroffen wurden, um den Eintritt des Arbeitsausfalls zu verhindern (§§ 170 Abs. 4, 175 Abs. 8 SGB III).

Arbeitszeitkonten

Es besteht keine Pflicht, ein Arbeitszeitguthaben für die Schlechtwetterzeit anzusparen. Ist ein solches jedoch vorhanden, gilt der Arbeitsausfall insoweit als vermeidbar. Zeitguthaben müssen also grundsätzlich aufgelöst werden, bevor Saison-Kurzarbeitergeld in Anspruch genommen werden kann. Die Höchstgrenze, bis zu der eine Auflösung verlangt werden kann, liegt bei 10% der Jahresarbeitszeit (§ 170 Abs. 4 Satz 3 Nr. 4 SGB III), das sind bei einer 40-Stundenwoche 208 Stunden.

Besonders geschützt sind außerdem Arbeitszeitguthaben von bis zu 50 Stunden, die aufgrund einer Vereinbarung ausschließlich zur Überbrückung von Arbeitsausfällen außerhalb der Schlechtwetterzeit (z.B. für Brückentage) bestimmt sind (§ 170 Abs. 4 Satz 3 Nr. 1 SGB III).

Verhindert werden soll, dass Arbeitszeitguthaben, die nicht mindestens ein Jahr bestanden haben, zu Beginn der Schlechtwetterzeit (z.B. durch Auszahlung) aufgelöst werden, um dann zu Lasten der Sozialversicherung Saison-Kurzarbeitergeld zu beziehen. Deshalb besteht in Höhe der zweckwidrig eingesetzten Guthabenstunden kein Anspruch auf Saison-Kurzarbeitergeld, es sei denn, das Arbeitszeitguthaben wurde zum Ausgleich für einen verstetigten Monatslohn, für witterungsbedingten Arbeitsausfall oder für die Freistellung zum Zwecke der Qualifizierung eingesetzt (§ 175 Abs. 5 Satz 3 SGB III).

Urlaub

Zur Vermeidung des Arbeitsausfalls kommt die Gewährung von Urlaub in Betracht, soweit vorrangige Urlaubswünsche der Arbeitnehmer der Urlaubsgewährung nicht entgegenstehen (§ 170 Abs. 4 Satz 2 Nr. 2 SGB III). Um den Sinn und Zweck des Erholungsurlaubes nicht zu gefährden, kann bei vorrangigen Urlaubswünschen der Arbeitnehmer von den Agenturen für Arbeit nicht gefordert werden, dass dieser bis gegen Ende des laufenden Urlaubsjahres zur Vermeidung von Kurzarbeit eingebracht wird, bzw. der Arbeitgeber eine Bestimmung über den Antritt des Urlaubs trifft. Anders verhält es sich bei übertragenen Urlaubsansprüchen. In diesen Fällen kann zu Beginn der Schlechtwetterzeit im Rahmen des Saison-Kurzarbeitergeldes verlangt werden, dass ein aus dem Vorjahr übertragener Resturlaubsanspruch, der nach den Verfallfristen des § 8 BRTVBau gegenüber dem Arbeitgeber ohnehin nur bis zum Ende des laufenden Kalenderjahres geltend gemacht werden kann, eingebracht wird.[6]

Entgeltausfall

Der Arbeitnehmer darf für die Ausfallzeit keinen Anspruch auf Arbeitsentgelt haben (§ 169 Nr. 1 SGB III).

Für gewerbliche Arbeitnehmer im Bauhauptgewerbe entfällt der Lohnanspruch bei witterungsbedingtem Arbeitsausfall oder bei wirtschaftlich bedingtem Arbeitsausfall in der Schlechtwetterzeit auf Grund von § 4 Nr. 6.1 Abs. 1 Satz 1 BRTV [7]. Für angestellte Arbeitnehmer kann der Entgeltausfall aus einer zu treffenden einzelvertraglichen Vereinbarung oder einer Betriebsvereinbarung folgen[8].

Betriebliche und persönliche Voraussetzungen

Die betrieblichen und persönlichen Voraussetzungen müssen erfüllt sein:

  • In dem Betrieb oder in der Betriebsabteilung muss mindestens ein Arbeitnehmer beschäftigt sein (§ 171 SGB III),
  • der das Saison-Kurzarbeitergeld beanspruchende Arbeitnehmer muss in einem ungekündigten oder nicht durch Aufhebungsvertrag aufgelösten, versicherungspflichtigen Arbeitsverhältnis stehen und es nach dem Arbeitsausfall weiterführen (§ 172 SGB III). Auch arbeitsunfähige Arbeitnehmer haben Anspruch, solange sie kein Krankengeld beziehen. Während des Bezugs des Kurzarbeitergeldes müssen die Arbeitnehmer den Vermittlungsbemühungen der Agentur für Arbeit zur Verfügung stehen.

Anzeige des Arbeitsausfalls bei der Agentur für Arbeit

Der Arbeitsausfall muss der Agentur für Arbeit am Betriebssitz durch den Arbeitgeber zusammen mit einer Stellungnahme des Betriebsrats schriftlich angezeigt werden (§ 173 SGB III). Bei ausschließlich auf unmittelbar witterungsbedingten Gründen beruhendem Arbeitsausfall entfällt die Anzeigepflicht (§ 175 Abs. 1 SGB III).

Antrag durch den Arbeitgeber

Das Saison-Kurzarbeitergeld muss vom Arbeitgeber innerhalb einer Ausschlussfrist von drei Monaten, beginnend mit dem Ablauf des Monats, für den die Leistung begehrt wird, beantragt werden (§ 325 Abs. 3 SGB III). Örtlich zuständig ist hier, anders als für die Anzeige, die Arbeitsagentur am Sitz der Lohnabechnungsstelle des Betriebs.

Der Antrag kann weder durch den Arbeitnehmer noch durch den Betriebsrat gestellt werden. Trotzdem ist der Arbeitnehmer und nicht der Arbeitgeber Inhaber des Anspruchs auf das Kurzarbeitergeld. Nur der Arbeitgeber ist berechtigt, Rechtsmittel gegen den Bescheid über den Antrag einzulegen. Arbeitsrechtlich kann der Arbeitgeber verpflichtet sein, gegen fehlerhafte Bescheide Widerspruch zu erheben.

Der Bau-Arbeitgeber hat nach § 4 Nr. 6.1 Abs. 1 Satz 2 BRTV das Saison-Kurzarbeitergeld bereits mit der nächsten Lohnabrechnung in der gesetzlichen Höhe an den Arbeitnehmer zu zahlen, unabhängig davon, ob die Agentur für Arbeit über den Antrag bereits entschieden hat.

IV. Das Saison-Kurzarbeitergeldes

Das Saison-Kurzarbeitergeld wird in gleicher Höhe wie das konjunkturelle Kurzarbeitergeld gezahlt (§§ 178 f SGB III). Es beträgt 60 % der Netttoentgeltdifferenz im Anspruchszeitraum. Einen erhöhten Leistungssatz von 67% erhalten Arbeitnehmer, auf deren Lohnsteuerkarte ein Kinderfreibetrag von mindestens 0,5 eingetragen ist. Die Nettoentgeltdifferenz entspricht dem Unterschiedsbetrag zwischen dem pauschalierten Nettoentgelt aus dem Sollentgelt und dem pauschalierten Nettoentgelt aus dem Istentgelt.

Der Bezug vom Saison-Kurzarbeitergeld wirkt sich nicht mindernd auf einen eventuellen späteren Bezug von Arbeitslosengeld aus[9].

V. Zusätzliche Leistungen nach § 175a SGB III

Zuschuss-Wintergeld

Für jede ausgefallene Arbeitsstunde, zu deren Ausgleich ein Arbeitszeitguthaben aufgelöst wird und dadurch die Inanspruchnahme des Saison-Kurzarbeitergeldes vermieden wird, erhält der Arbeitnehmer im Bauhaptgewerbe, dessen Kündigung aus witterungsbedingten Gründen ausgeschlossen ist, ein Zuschuss-Wintergeld in Höhe von 2,50 € (§ 175a Abs. 2 SGB III). Durch diese Leistung soll ein Anreiz geschaffen werden, einzelvertraglich oder durch Betreibsvereinbarungen eine Flexibilisierung der Arbeitszeit (Arbeitszeitkonten) zu vereinbaren. Im Baunebengewerbe beträgt das Zuschuss-Wintergeld 1,03 € (§ 434n Abs. 4 SGB III).

Mehraufwands-Wintergeld

Arbeitnehmer, die auf einem witterungsabhängigen Arbeitsplatz beschäftigt sind und nicht witterungsbedingt gekündigt werden dürfen, erhalten für jede berücksichtigungsfähige tatsächlich geleistete Arbeitsstunde ein Mehraufwands-Wintergeld in Höhe von 1,00 €. Berücksichtigungsfähig sind Arbeitsstunden in der Zeit vom 15. Dezember bis Ende Februar, und zwar im Dezember bis maximal 90 Stunden, im Januar und Februar jeweils bis maximal 180 Stunden (§ 175a Abs. 3 SGB III)

Sozialaufwandserstattung

Arbeitgeber des Bauhauptgewerbes können die Erstattung der von ihnen für die Bezieher von Saison-Kurzarbeitergeld zu tragenden Beiträge zur Sozialversicherung beantragen (§ 175a Abs. 4 SGB III).

VI. Die Finanzierung

Das Saison-Kurzarbeitergeld wird aus den Mitteln der Arbeitslosenversicherung finanziert.

Die Finanzierung der ergänzenden Leistungen erfolgt durch eine Umlage. Die Umlage beträgt in Betrieben des Bauhauptgewerbes 2% der umlagepflichtigen Bruttoentgelte der gewerblichen Arbeitnehmer, in den Betrieben des Baunebengewerbes 1%. Im Bauhauptgewerbe wird die Umlage zu 60% von den Arbeitgebern (= 1,2% des Bruttolohns) und zu 40 % (= 0,8% des Bruttolohns) von den Arbeitnehmern aufgebracht, im Übrgen allein von den Arbeitgebern. Umlagepflichtig ist grundsätzlich der lohnsteuerpflichtige und nicht pauschal zu versteuernde Bruttoarbeitslohn, ausgenommen sind das tarifliche 13. Monatseinkommen, Urlaubsabgeltungen, Abfindungen und andere Leistungen[10]. Als Einzugsstelle fungiert im Bauhauptgewerbe die SOKA-BAU, die eine gemeinsame Einrichtung der Tarifvertragsparteien ist, sonst die Agentur für Arbeit.

Der Arbeitnehmer kann den von ihm aufgewendeten Anteil an der Winterbeschäftigungs-Umlage als Werbungskosten nach § 9 Abs. 1 EStG in seiner Steuererklärung geltend machen [11].

VII. Literaturempfehlungen

Ludwig/Nehring/Kopp: Das neue Kurzarbeitergeld. Saison- und Transfer-KUG., Haufe Verlag, 2006, ISBN 3-448-07476-4

VIII. Fußnoten

  1. abgedruckt in: Biedermann, Brettschneider, Wulf, Zander, Saison-Kurzarbeitergeld in der Bauwirtschaft, Otto Elsner Verlagsgesellschaft, Dieburg 2006. S. 172 ff
  2. a.a.O. S. 15
  3. BGBl. I 2006 S. 926ff [1]
  4. Verordnung über ergänzende Leistungen zum Saison-Kurzarbeitergeld und die Aufbringung der erforderlichen Mittel zur Aufrechterhaltung der Beschäftigung in den Wintermonaten - WinterbeschV vom 26. April 2006, BGBl. I 2006, S. 1086 ff
  5. Verordnung über die Betriebe des Baugewerbes, in denen die ganzjährige Beschäftigung zu fördern ist vom 28. Oktober 1980 in der Fassung vom 26. April 2006, BGBl. I 2006 S. 1085 http://bundesrecht.juris.de/baubetrv_1980/BJNR020330980.html
  6. Informationen zum Saison-Kurzarbeitergeld auf www.arbeitsagentur.de
  7. für Werkpoliere, Baumaschinen-Fachmeister und Ofenwärter im Feuerungsbau gelten besondere Bestimmungen, § 11 BRTV)
  8. Biedermann, Brettschneider, Wulf, Zander, S. 34
  9. Biedermann, Brettschneider, Wulf, Zander, S. 69
  10. Siehe § 3 Abs. 3 WinterbeschV
  11. siehe Begründung des Gesetzesentwurfs, BT-Drs. 16/249 vom 24. Januar 2006 S.12

 




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