Bundeswehr - Reservisten

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Erklärung zum Begriff Bundeswehr - Reservisten

Als "Resrvisten" werden ehemalige Soldaten bezeichnet, die als Teil der Reserve angesehen werden, da sie den nationalen Streikräften im Erstfall zur Verfügung stehen müssen. Gemäß § 7 SLV (Soldatenlaufbahnverordnung) tragen die Reservisten der Bundeswehr hinter ihrem Dienstgrad den Zusatz "d. R:" = "der Reserve".

Gemäß § 1 ResG (Reservistengesetz) zählen in Deutschland zu den Reservisten alle ehemaligen Bundeswehrsoldaten, die ihren Dienstgrad nicht verloren haben, sowie jene Personen, die aufgrund einer Verpflichtung zur Wehrdienstleistung herangezogen werden dürfen. Sie werden als ein Bestandteil der Bundeswehr angesehen und können nicht nur in Kiegs-, sondern auch in Friedenszeiten eingesetzt werden.

Neben diesen Reservisten gibt es noch die "Einsatzreservisten": bei ihnen handelt es sich um Soldaten, die sich verpflichtet haben, innerhalb der ersten drei Jahre nach Ausscheiden aus dem aktiven Dienst mindestens 72 Tage Wehrdienst zu leisten.




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