Rechtsanwalt - Internetwerbung

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Erklärung zum Begriff Rechtsanwalt - Internetwerbung

Dank der Aufhebung des Werbeverbots für Rechtsanwälte können diese gezieltes Kanzleimarketing betreiben. Dies ist insofern sinnvoll, weil in den vergangenen Jahren die Zahl der Rechtsanwälte stetig ansteigt und somit die Konkurrenz immer größer wird. Das Internet ist auch bei Rechtsanwälten ein besonders beliebtes Medium, um Werbung für sich beziehungsweise ihre Kanzlei zu machen.

Prinzipiell können Rechtsanwälte in der Art und Weise werben, wie sie es möchten, solange sie zwei wesentliche Punkte beachten:

  • Es ist ihnen nicht gestattet, um konkrete Mandate zu werben.
  • Die Werbung von Rechtsanwälten darf nicht unsachlich sein.

Bei der Wahl des Domainnamens ist zudem zu beachten, dass er klar erkennen lassen muss, dass es sich um eine Anwaltshomepage handelt. Domains wie "arbeitsrecht.de" sind daher nicht gestattet, da sie den Eindruck erwecken, dass dort allgemeine Informationen bezüglich des Arbeitsrechts gegeben werden.

Auch ist es nicht gestattet, ein Gästebuch auf der Anwaltshomepage zu installieren, da dieses im Allgemeinen dazu dient, den Anwalt zu loben - also wiederum Werbung für ihn zu betreiben.



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Häufige Rechtsfragen zum Thema

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Rechtsanwalt - Internetwerbung Urteile und Entscheidungen

  • BildNr. 5 des Anhangs zu § 3 Abs. 3 UWG gilt auch für Angebote im Internet.

    » OLG-HAMM, 11.08.2015, 4 U 69/15
  • BildWird der Antrag auf Erlass einer einstweiligen Verfügung zurückgenommen, ist § 269 Abs. 3 S. 3 ZPO auch dann anwendbar, wenn das erledigende Ereignis erst nach Eingang des Antrags bei Gericht eingegangen ist.

    » LG-FREIBURG, 07.05.2012, 12 O 39/12
  • Bild1) Die Aussage Scheidung online -> spart Zeit, Nerven und Geld auf der Internetseite eines Anwalts ist jedenfalls dann nicht irreführend, wenn die Art und Weise, wie Kosten gespart werden können, im Folgesatz hinreichend erläutert wird. 2) In dieser Aussage ist auch keine unsachliche Werbung zu sehen, mit der der Anwalt gegen §§ 43...

    » OLG-HAMM, 07.03.2013, 4 U 162/12

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