Namensänderung

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Erklärung zum Begriff Namensänderung

Antrag auf Namensänderung

Eine Namensänderung wird immer mehr zum Gesprächsthema unserer Gesellschaft. Was verbirgt sich aber hinter diesem Thema und wie wichtig ist es eigentlich sich vorher zu informieren?

Die Änderung des eigenen Namens wird in unserer Gesellschaft immer mehr zum Gesprächsthema. Man möchte den eigenen Namen nicht nur wegen dem eigenen Wohlbefinden, sondern auch wegen persönlichen Problemen geändert haben. Solche Probleme ergeben sich beispielsweise, wenn die Person einen Namen trägt der zu Hänseleien oder Mobbing am Arbeitsplatz führt. Oftmals schwächt der eigene Name auch die eigene Persönlichkeit. Die daraus entstehenden Resultate führen zum unsicheren Auftreten des Menschen. Ein Ausschluss aus der Gesellschaft währe hierbei nicht wegzudenken.

Eine Namensänderung trifft uns Menschen mindestens einmal im Leben. Bei der Heirat ersetzt der eine Ehepartner seinen bisherigen Familiennamen durch den des anderen. Immer öfter verzichten Ehepaare auf die Namensänderung. Gründe dafür gibt es einige. Ein wichtiger Grund währe, den Geburtsnamen nach einer Scheidung nicht mehr einfügen zu müssen. Die heutige Scheidungsrate lässt solche Gedanken immer wichtiger erscheinen.

Mit der Heirat kommt meistens der Nachwuchs. Und der Nachwuchs braucht Namen. Dies ist mitunter eine der schwierigsten Aufgaben für Eltern. Der Name muss sich ja auch noch nach 14 Jahren gut anhören. Auch hier können Namensänderungen durch Scheidungen oder erneuten Eheschließungen entstehen. Wichtig hierbei ist das Wohlergehen des Kindes. Wer eine Namensänderung beabsichtigt, sollte sich vorher über das Thema Informationen beschaffen. Denn einen Namen kann man sich nicht einfach erkaufen. Auf der folgender Webseite findet man einiges zum Thema:

Informationen zum Thema Namensänderung Zunächst muss ein Antrag auf Namensänderung beim zuständigen Amt gestellt werden. Danach heißt es warten auf die Antwort. Bei einer Ablehnung hat der Antragsteller die Möglichkeit Einspruch zu erheben und die Bearbeitung erneut zu starten.

In vielen Fällen ist eine Namensänderung kaum durchsetzbar. Bei Wunschnamen beispielsweise ist die Chance sehr gering, da die Notwendigkeit einer Namensänderung nicht gegeben ist. Die einzige Chance, sich beliebig einen Namen aussuchen zu können, währe nur durch das Annehmen eines Künstlernamens möglich. Diese Möglichkeit kann man nur dann ergreifen, wenn ein künstlerischer Beruf ausgeübt wird.



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Nachrichten zu Namensänderung


Entscheidungen zum Begriff Namensänderung

  • BildVG-HAMBURG, 10.10.2006, 10 K 596/06
    Änderung eines Vornamens nach bereits erfolgter Namensänderung in die ursprüngliche ausländische Schreibweise
  • BildAG-KLEVE, 28.07.2010, 8 III 6/10
    Das Versterben eines Kindes ändert nichts an einem bestehenden Anspruch auf Namensänderung.
  • BildOLG-HAMM, 11.04.2011, II-8 UF 36/11
    1. Die Verweigerung der Genehmigung zu einem von den Pflegeeltern gestellten Antrag auf Namensänderung darf nur erfolgen, wenn das Gesetz eine Namensänderung in jedem Fall untersagen würde. 2. Lebt das 12jährige Kind fast sein gesamten Leben bei Pflegeeltern, so können gewichtige Gründe für eine Namensänderung sprechen, wenn soziale...
  • BildOLG-KOELN, 19.01.1998, 16 Wx 307/97
    Die fehlerhafte ,Erhebung in den Adelsstand" durch eine den gesetzlichen Vorschriften über die Namensänderung nicht entsprechende amtsgerichtliche Entscheidung ist wirksam, wenn die Standesamtsaufsicht eine rechtzeitige Anfechtung versäumt.
  • BildHESSISCHER-VGH, 21.11.2008, 7 A 1017/08
    1. Maßgeblicher Zeitpunkt für die Beurteilung der Sach- und Rechtslage ist hinsichtlich der Frage, ob ein die Namensänderung rechtfertigender wichtiger Grund im Sinne des § 3 Abs. 1 NÄG vorliegt, der Zeitpunkt der letzten Behördenentscheidung. 2. Bei der Beantwortung der Frage, ob in Fällen von sog. Scheidungshalbwaisen die...
  • BildOLG-MUENCHEN, 14.01.2013, 31 Wx 6/13
    Die Namensänderung von Eltern ohne deutsche Staatsangehörigkeit durch Behörden des Heimatstaates kann sich nach § 1617c Abs. 2 Nr. 1 BGB auf ihr Kind mit (auch) deutscher Staatsangehörigkeit erstrecken.
  • BildAG-MANNHEIM, 07.05.2009, Ja 2 UR III 5064/07
    1. § 1 Abs. 1 Ziffer 3 d TSG gewährt ausländischen Betroffenen eine Antragsbefugnis zur Namensänderung nur, wenn deren Heimatrecht keine dem deutschen TSG vergleichbare Befugnis kennt. Diese Anknüpfung an das Personalstatut gebietet der Respekt vor dem ausländischen Souverän in Statussachen und ist deshalb nach Art. 3 GG nicht zu...
  • BildVGH-BADEN-WUERTTEMBERG, 09.04.1990, 13 S 500/89
    1. Im Fall der Anfechtung einer Namensänderungsentscheidung, die mit dem Vorbehalt versehen ist, daß über die Namensänderung erst nach Unanfechtbarkeit der Entscheidung eine Urkunde erteilt wird, in welcher als Zeitpunkt der Wirksamkeit der Namensänderung der Tag der Bekanntgabe der Namensänderung angegeben wird (vgl Nr 21 Abs 2...
  • BildOLG-NUERNBERG, 29.02.2000, 11 UF 145/00
    FGG § 20 Abs. 1, BGB § 1618 Satz 4 Das Kind hat kein eigenes Beschwerderecht gegen die Entscheidung, welche den Antrag, die Einwilligung des anderen Elternteils in eine Namensänderung zu ersetzen, ablehnt. Zu den Voraussetzungen für die Ersetzung der Einwilligung des anderen Elternteils in eine Namensänderung des Kindes.
  • BildVG-FREIBURG, 10.11.2011, 4 K 160/11
    Der Familienname eines Pflegekindes, das sich in Dauerpflege befindet und unter pflegeelterlicher Vormundschaft aufwächst, ist dem der Pflegeeltern regelmäßig bereits dann anzugleichen, wenn dies das Wohl des Kindes fördert und überwiegende Interessen an der Beibehaltung des Namens nicht entgegenstehen. In einem Fall, in dem schon vor...

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  • Namensänderung (01.02.2013, 19:10)
    Hallo, ein wichtiges Anliegen zur Namensänderung. Ein Mann der seit 1976 in Deutschland lebt und arbeitet und seit 1985 die deutsche Staatsbürgerschaft hat, möchte gerne seinen Vornamen ändern. cherie
  • Namensänderung (26.07.2012, 16:20)
    Hallo, Mal angenommen jemand möchte seit dem 12. Lebensjahr seinen Nachnamen in den Mädchennamen der Mutter ändern bzw. diesen annehmen. Diese Frau mit besagtem Kind ist von ihrem Ehemann geschieden. Als das Kind 12 war wurde vielleicht sogar ein Anwalt konsultiert der dann eventuell gesagt haben soll, dass dies nur geht wenn man...

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