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Hausrecht & Hausverbot nach dem BGB: Definition & Durchsetzung

Lexikon, zuletzt bearbeitet am: 16.05.2024 | 12 Kommentare| 1 Bewertung

Hausrecht / Hausverbot sind ein Grundrecht. (© Brian Jackson/ Fotolia.com)
Hausrecht / Hausverbot sind ein Grundrecht. (© Brian Jackson/ Fotolia.com)

Das Hausrecht bzw. Hausverbot umfasst die Befugnis des Rechtsinhabers frei darüber zu entscheiden, wer Eintritt in seine Wohnung, in seine Geschäftsräume oder in einem sonstigen befriedeten Besitztum erhalten darf.

Es umfasst darüber hinaus die Befugnis, das Zutrittsrecht von der Erfüllung von Bedingungen abhängig zu machen (zum Beispiel der Bezahlung eines Eintrittspreises) und wird als Unverletzlichkeit der Wohnung sogar verfassungsrechtlich durch Art. 13 GG geschützt.

Das Hausrecht findet sich daher auch insbesondere im Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB) wieder. Nach § 903 Satz 1 BGB kann der Eigentümer einer Sache (z.B. ein Haus) nämlich nach Belieben damit verfahren und andere von jeder Einwirkung ausschließen, soweit nicht das Gesetz oder Rechte Dritter dem gegenüberstehen.

Schutz des Hausrechts

Dieses Recht wird durch diese Vorschriften geschützt:

Im Zivilrecht findet sich der Schutz des Hausrecht insbesondere in den §§ 858 ff. BGB sowie in § 1004 BGB. Nach den §§ 858 ff. BGB stehen dem Besitzer nämlich einige Möglichkeiten zu, sich gegen sog. verbotene Eigenmacht (vgl. § 858 Absatz 1 BGB) zu erwehren. Zudem kann der Eigentümer der Wohnung nach Maßgabe von § 1004 BGB auch ein entsprechendes Hausverbot aussprechen.

Im Strafrecht findet sich der Schutz des Hausrechts insbesondere in § 123 Absatz 1 StGB [Strafgesetzbuch] wieder. Danach macht sich derjenige wegen Hausfriedensbruch strafbar, der in eine Wohnung, ein Geschäftsraum oder ein sonstiges befriedetes Besitztum eines anderen eindringt, dort ohne Befugnis verweilt oder sich nicht nach Aufforderung des Berechtigten entfernt. In einem solchen Fall kann der Hausherr sein Recht auch notfalls mit Gewalt (Notwehr, § 32 StGB) durchsetzen.

Einschränkungen des Hausrechts

Einschränkungen des Hausrechts erfährt der Eigentümer jedoch dann, wenn er aufgrund eines wirksamen Mietvertrages, dem Mieter ein Recht zum Besitz an der Wohnung verschafft. In diesen Fällen geht das Hausrecht für die gemieteten Räumlichkeiten nämlich auf den Mieter über. Dem Eigentümer steht dann nur ein Besichtigungsrecht zu.

Hausverbot im Öffentlichen Recht

Das Hausrecht wird dann problematisch, wenn beispielsweise eine Behörde ein Hausverbot ausspricht. In solchen Fällen ist das Hausverbot nicht nur Ausdruck des privatrechtliches Besitz- und Eigentumsrechts, sondern auch der öffentlich-rechtlichen Sachherrschaft, die zum Schutz der öffentlichen Einrichtung dient.

Es ist somit fraglich, ob nun der Verwaltungsrechtsweg der ordentliche Gerichtsweg vor den Zivilgerichten eröffnet ist. Es ist also eine Abgrenzung zum Privatrecht vorzunehmen. Nach der sog. modifizierten Subjektstheorie (auch als Zuordnungstheorie oder Sonderrechtstheorie bekannt) muss für den Verwaltungsrechtsweg die streitentscheidende Norm öffentlich-rechtlicher Natur sein, das heißt einen Hoheitsträger als Berechtigten oder als Verpflichtenden benennen. Diese Theorie bringt in einem solchen Fall jedoch keine Lösung, da die Behörde gerade privatrechtlich als auch öffentlich-rechtlich tätig geworden sein konnte.

Es sind daher entweder die sog. Interessentheorie oder sie sog. Subordinationstheorie heranzuziehen. Bei der Interessentheorie wird darauf abgestellt, ob die Maßnahme dem öffentlichen oder dem Individualinteresse dient. Bei der Subordinationstheorie wird hingegen geschaut, ob ein Verhältnis der Über- und Unterordnung oder ein Verhältnis der Gleichordnung vorliegt.


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Bisherige Kommentare zum Begriff (12)
Chefchen02 (16.02.2022 15:34 Uhr):
Durch ein Fehlverhalten von mir wurde durch die Wohnungsgesellschaft mir meine Mietwohnung als Strafe gekündigt, aber kein Betretungsverbot für das Haus (11-Geschosser) ausgesprochen. Da meine Partnerin und viele Freunde in dem Haus wohnen, bin ich öfters in den verschiedenen Wohnungen anwesend gewesen. Heute hat mir die Wohnungsgesellschaft schriftlich Hausverbot gemäß § 123 StGB erteilt ohne weiterführende Begründung. Ist das Rechtens, dass für ein Vergehen ich zweimal bestraft werde? Meine Anwesenheit wurde wahrscheinlich durch die Überwachungskameras in den öffentlichen Bereichen des Hauses dem Eigentümer gezeigt. Wegen eines Widerspruches zum Hausverbot bitte ich wenn möglich um eine kurzfristige Antwort. Vielen Dank
Kerstin Büttner (20.11.2021 10:14 Uhr):
Ich habe eine Frage muss ich eine g2 oder g3 Regel in meinen Geschäftsräumen auf privaten Grundstück in Sachsen anwenden oder kann ich das selbst entscheiden wen icv einlassen.
Peter Planmann (13.09.2021 08:47 Uhr):
Darf mir die Angestellte eines Unternehmens auf dem Betriebsgelände desselbigen a) etwas wegnehmen, dass gegen die AGB des Betriebes verstößt und es mir b) weiterhin vorenthalten?
Klara (23.08.2021 14:05 Uhr):
Ich hätte da mal eine "umgekehrte" Frage. Ich besitze ein Nagelstudio und durch die neue 3G Regel werden wieder viele Kunden ausbleiben. Darf ich als Geschäftsinhaber entscheiden, alle Menschen zu bedienen? Also ohne 3G einzuhalten? Ich möchte keine Diskriminierung von Menschen oder gar eine 2 Klassen Gesellschaft. Lg
KIGA (10.10.2020 08:45 Uhr):
Kindergartenleiter spricht indirekt ein Hausverbot gegen alle Eltern, die ein ärztliches Attest zur Maskenbefreiung besitzen, aus. Indirekt, weil er es nicht als Hausverbot reklariert, sondern beruht sich auf sein hausinternes Hygienekonzept. Im staatlichen Hygieneplan für Einrichtigung steht solches nicht drin. Frage: Steht das Hausverbot eines Kindergartens VOR dem Elternrecht?
HotteK (30.08.2020 15:07 Uhr):
Ich bin seit Anfang 2018 nach einem Arbeitsunfall in einer Reha-Einrichtung eines Krankenhauses in Behandlung. Da ich auch noch Asthma habe und von der Maskenpflicht befreit bin, wollte ich so wie bisher dort weiter machen. man sagte mir jedoch, wenn ich keine Maske aufsetze machen sie von ihrem Hausrecht Gebrauch und schließen mich aus. Dürfen die das oder haben die einen medizinischen Auftrag den sie erfüllen müssen?
Petejo (16.08.2020 12:04 Uhr):
...da die Behörde gerade privatrechtlich als auch öffentlich-rechtlich tätig geworden sein konnte.? Eine Behörde kann niemals privatrechtlich als auch öffentlich-rechtlich tätig werden. KStG § 4 Abs 6 Fn 2: https://dejure.org/gesetze/KStG/4.html
carmen olivar (22.05.2020 06:23 Uhr):
hallo,kann ein geschäft vom hausrecht gebrauch machen wenn ich eine befreiung von der maskenpflicht habe und wenn ja, welcher rechtsgrundlage kann er sich da berufen, gelesen habe ich im interrnet zur Befreiung von der Maskenpflicht: Geregelt ist das in Paragraph 12 der Corona-Schutzverordnung, zudem greift hier auch das Behindertenrecht und das Antidiskreminierungsgesetz  als rollstuhlfahrerin komme ich ja nun nur in kaufhäuser und supermärkte mit rampe etc rein, da habe ich nun nicht die große auswahl wie ein gehender gruss carmen olivar
JuraForum.de-Redaktion (28.05.2020 14:19 Uhr)
Ein Geschäft hat immer das Hausrecht und kann jedem Kunden ein Hausverbot erteilen. In diesem Fall sollte man dem Leiter des Geschäfts in Form einer entsprechenden Bescheinigung die Befreiung von der Maskenpflicht nachweisen und ihn höflich bitten, hierauf Rücksicht zu nehmen und das Hausverbot aufzuheben. Wenn es dann weiterhin beim Hausverbot bleibt, liegt hier unserer Ansicht nach eine Diskriminierung vor und ein Verstoß gegen das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz. Dies könnte man dann dem örtlichen Ordnungsamt melden.
Sweet (29.09.2018 16:02 Uhr):
Moin, Darf eine Vermieterin einige Räume unzugänglich machen, mit Verschließen von Türen.? Und das auf dem Sonntag,per WhatsApp Bekanntmachung. Mfg
jimpansen (21.01.2018 12:27 Uhr):
Beinhaltet das Hausrecht auch die Kontrolle der Fahrerlaubnis? d.h. wenn ich mit einem Fahrzeug auf ein Firmengelände fahren muss um dort arbeiten zu erledigen, dürfen die Mitarbeiter dieser Firma meine Fahrerlaubnis kontrollieren?
Kokolores (25.08.2015 08:37 Uhr):
Hallo, darf der Vermieter (in diesem Fall, der Vorstand einer Genossenschaft) bei einer angekündigten Wohnungsbesichtigung meinen Besuch fragen, wer er sei? Es geht mir nur um die rechtliche Begründung, wie weit das Hausrecht geht, nicht um gute Umgangsformen! Vielen Dank!
kuz (16.06.2015 08:06 Uhr):
Wie ist das in Bezug auf Fotografien von privaten Örtlichkeiten? Z.B. wenn man als Journalist die (schlechten) Stallbedingungen eines Hofes heimlich fotografiert. Welches Recht schaue ich mir dazu an? Würde mich über eine Antwort freuen. :)






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