Nachbarliche Grenzregelung

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Erklärung zum Begriff Nachbarliche Grenzregelung

Grundsätzlich wird davon ausgegangen, dass Grundstücksnachbarn bei der Nutzung von Grenzeinrichtungen zwischen ihren Grundstücken gleichberechtigt sind. Demzufolge simd auch die Kosten für die Instandhaltung auf beide Nachbarn aufzuteilen. Ausnahmen bestehen lediglich in jenen Fällen, in denen aufgrund der äußeren Erscheinung anzunehmen ist, dass diese Grenzeinrichtungen ausschließlich einem Nachbarn gehören.

Gmäß § 919 BGB kann ein Grundstückseigentümer von seinem Nachbarn verlangen, dass dieser bei der Errichtung oder Wiederherstellung von Grenzzeichen zwischen den beiden Grundstücken mitwirkt, wenn der Grenzverlauf zwar unstrittig ist, aber das Grenzzeichen unkenntlich geworden ist. Welcher Art die Grenzabmarkung sein muss, wird gemäß der Landesgesetze definiert. Die Kosten sind von beiden Grundstücksnachbarn gemeinsam zu tragen.

Ist die Grenze jedoch strittig ("Grenzverwirrung"), so muss sie gemäß § 920 BGB durch Urteil nach dem jeweiligen Besitzstand festgesetzt werden.




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Erstellt von , 01.06.2013 00:00
Zuletzt editiert von JuraforumWiki-Redaktion, 01.06.2013 00:00


 
 

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