Glockengeläut - Lärmbelästigung: Definition, Ruhezeit und Nachtruhe

Lexikon | 13 Kommentare

Erklärung zum Begriff Glockengeläut - Lärmbelästigung


Als „Glockengeläut“ wird das Läuten von Glocken zu bestimmten Anlässen bezeichnet. Unterteilt wird das Glockengeläut in sakrales (kirchliches) und nicht sakrales (weltliches, profanes) Glockengeläut.

Sakrales Glockengeläut

Kirchenglocken, welche für sakrales Glockengeläut verantwortlich sind, werden nach einer Läuteordnung geläutet, in welcher festgehalten wird, zu welchem Anlass eine oder mehrere Kirchenglocken geläutet werden dürfen. Dabei wird differenziert zwischen:

  • Angelus Domini
  • Betzeitläuten
  • Gebets- und Gedächtnisläuten
  • Läuten während gottesdienstlicher Handlungen
  • Läutezyklus der Heiligen Woche

Das Angelusläuten ist ein Läuten der katholischen Kirche, welches – außer in der Zeit von Gründonnerstag bis Ostersonntag dreimal täglich stattfindet.

Das Betzeitläuten hingegen wird von den protestantischen Kirchen ausgeübt. Wie oft die Glocke läutet sowie zu welcher Zeit, ist regional verschieden.

Gebets- und Gedächtnisläuten wird sowohl bei den Katholiken als auch bei den Protestanten praktiziert. Es findet drei Mal am Tag statt und soll die Gläubigen daran erinnern, ein Gebet zu sprechen. In Klöstern, welche noch aktiv sind, findet diese Art des Glockengeläuts stündlich statt.

Vor beziehungsweise während eines Gottesdiensts werden aus verschiedenen Anlässen die Glocken geläutet; teilweise beginnt das sogenannte „Einläuten“ bereits am Vorabend des Hochfestes beziehungsweise sonntags.

Der Läutezyklus der Heiligen Woche bezieht sich auf die Osterwoche, wobei es auch hierbei regionale Unterschiede bezüglich der Häufigkeit sowie der Wahl des Glockenschlags gibt.

Die Tradition des Kirchengeläuts ist durch die Religionsfreiheit im deutschen Grundgesetz geschützt.

Auch das weltliche Läuten zu bestimmten Anlässen sowie der Uhrschlag werden gemäß der Läuteordnung geregelt.

Nicht sakrales Glockengeläut

Kirchenglocken läuten nicht nur aus sakralen Gründen, sondern auch aus weltlichen. So ist beispielsweise der Stundenschlag (das regelmäßige Schlagzeichen zu jeder vollen Stunde) auf das Mittelalter zurückzuführen, als die Kirchturmuhr als die einzige Möglichkeit für das gewöhnliche Volk anzusehen war, die Uhrzeit zu erfahren. Auch das Läuten an Neujahr ist als weltliches Geläut anzusehen.

Des Weiteren kann in Alarmfällen, etwa bei Bränden, das Glockengeläut betätigt werden. Dies ist vor allen in jenen Gegenden sinnvoll, in denen keine Sirenen vorhanden beziehungsweise diese defekt sind.

Im Gegensatz zu dem sakralen Glockengeläut besitzt das weltliche keinerlei rechtlichen Schutz, sondern ist lediglich als Tradition anzusehen.

Glockengeläut – Lärmbelästigung

Personen, welche in der Nähe von Kirchen wohnen, fühlen sich häufig von dem Glockengeläut gestört, wenn nicht sogar belästigt. Nun ist es zwar in der Regel so, dass ihnen bereits beim Einzug bekannt gewesen ist, dass mit einem Glockengeläut zu rechnen ist, da die Kirchen normalerweise bereits vorhanden sind. Dennoch stellt manch einer erst zu einem späteren Zeitpunkt fest, dass sich in seiner Nähe ein solches Gotteshaus befindet, welches ihn in seinem Wohlbefinden stört. In diesen Fällen kommt es häufig zum Rechtsstreit, da betreffende Anwohner gegen die Lärmbelästigung gerichtlich vorgehen und diese verhindern möchten.

Doch wie stehen ihre Chancen hierbei? Zu differenzieren ist auch hier wieder zwischen dem sakralen und dem weltlichen Geläut:

Prinzipiell ist es eigentlich so, dass das sakrale Geläut nicht den immissionsschutzrechtlichen Bestimmungen unterliegt. Dies bedeutet, dass Glockengeläut, welches aus den oben angegebenen kirchlichen Gründen erfolgt, von den Anwohnern hingenommen werden muss. Begründet wird dies damit, dass der kirchenkulturelle Hintergrund dieses Läutens das Ruhebedürfnis des Einzelnen überwiegt und somit als eine zumutbare Einwirkung hinzunehmen ist. Das Grundrecht der ungestörten Religionsausübung steht somit über dem individuellen Ruhebedürfnis, somit gelten auch die Bestimmungen des TA Lärm für sakrales Glockengeläut nicht. Daraus ergibt sich, dass Anwohner sakrales Glockengeläut hinzunehmen haben [VerwG Stuttgart, 13.12.2010, 11 K 1705/10], [VGH Baden-Württemberg, 03.04.2012, 1 S 241/11]. Auch darf das sakrale Glockengeläut die Immissionsgrenzwerte geringfügig überschreiten [VerwG Arnsberg, 30.08.2007, 7  2561/06].

Allerdings gibt es inzwischen einzelne Gerichte, die den betroffenen Anwohnern Recht geben und entschieden haben, dass auch dem sakralen Glockengeläut zur Abwehr schädlicher Umwelteinwirkungen Grenzen gesetzt werden dürfen.

Empfehlenswert ist es in jedem Fall, sich zunächst mit der betreffenden Kirchengemeinde auseinanderzusetzen und die Lärmbelästigung vorzutragen, bevor der Weg über das Gericht gegangen wird. Dass Kirchengemeinden – zumindest in Einzelfällen – durchaus mit sich reden lassen, zeigte sich im Sommer 2012 am Beispiel des Ulmer Münsters: der britische Popsänger Elton John reiste für ein Konzert in diese Stadt und bat die Kirche höflich darum, für dessen Dauer das Glockengeläut einzustellen. Die evangelische Kirchengemeinde gab dieser Bitte nach; die Glocken schwiegen.

Ob dies auch bei Bitten von Menschen der Fall gewesen wäre, die nicht mit einem derart großen Namen anreisen, bleibt offen. Gerichte haben jedenfalls genug zu tun mit diesbezüglichen Beschwerden. Die Zuständigkeit bei Lärmbelästigung wegen sakralen Glockengeläuts liegt bei den Verwaltungsgerichten [BVerwG, 07.10.1983, 7 C 44.81].

Lärmbelästigungen, welche durch weltliches Glockengeläut entstehen, werden hingegen vor Zivilgerichten behandelt.

Das Zeitläuten der Kirchenglocken hingegen ist nicht durch das Recht auf ungestörte Ausübung der Religion geschützt, da es nicht als ein sakrales Glockengeläut anzusehen ist. Somit unterliegt es den immissionsschutzrechtlichen Bestimmungen, welche besagen, dass dadurch keine schädlichen Umwelteinwirkungen entstehen dürfen. Als solche werden Einwirkungen angesehen, die die Allgemeinheit oder die Nachbarschaft gefährden oder zumindest in einem erheblichen Maße belästigen. Die Beurteilung dessen, ob und wenn ja in welcher Höhe diese Umwelteinwirkungen vorliegen, wird unter Berücksichtigung der geltenden Lärmrichtwerte vorgenommen. Auch die individuelle Gebietsart (Wohngebiet, Gewerbegebiet etc.) wird zu dieser Beurteilung hinzugezogen. Als Lärmrichtwerte werden folgende Werte angesehen:

  • Allgemeine Wohngebiete nachts: 40 dB(A) 60 dB(A), tags: 55 dB(A) 85 dB(A)
  • Kern-, Dorf- und Mischgebiete nachts: 45 dB(A) 65 dB(A), tags: 60 dB(A) 90 dB(A)
  • Kurgebiete, Krankenhäuser nachts: 35 dB(A) 55 dB(A), tags: 45 dB(A) 75 dB(A)
  • Reine Wohngebiete nachts: 35 dB(A) 55 dB(A), tags: 50 dB(A) 80 dB(A)

Dabei ist jedoch zu beachten, dass einige kurzzeitige Überschreitungen dieser Richtwerte (wie sie im Falle eines Glockengeläuts erfolgen), gestattet sind. Tagsüber darf diese Übersteigung maximal 30 dB(A) erfolgen, nachts maximal 20 dB(A) betragen.

Beim Einschlagen des Rechtsweges aufgrund von Lärmbelästigung wegen Glockengeläut ist aber in der Regel nur das Veto gegen den Stundenschlag der Kirchenglocken erfolgreich. Dieser ist in der heutigen Zeit nicht mehr als notwendig zu erachten, da jeder Mensch Uhren besitzt, anhand derer er die Uhrzeit ablesen kann. Somit ist es überflüssig, durch einen Stundenschlag die Uhrzeit mitzuteilen – dies sehen auch die Gerichte so. Doch auch nicht immer: wenn der nachts für allgemeine Wohngebiete geltende Messwert von 40 dB(A) nicht überschritten wird, ist es vollkommen unerheblich, ob sich Anwohner durch den nächtlichen Stundenschlag gestört fühlen oder nicht: er darf weiterhin ausgeführt werden [LG Heilbronn, 19.11.2007, 6 O 252/06].

Ein Glockenspiel hingegen, welches in einem Wohngebiet installiert und mit einer Stärke von 70 dB(A) gespielt wird, unterliegt weder dem sakralen Schutz noch stellt es eine sozialadäquate Schalleinwirkung dar. Demzufolge darf solch ein Glockenspiel nicht betrieben werden [VerwG Minden, 04.05.2006, 9 K 108/06].




Mitwirkende/Autoren:
Erstellt von JuraforumWiki-Redaktion
Zuletzt editiert von


 
 

Haben Sie Fragen zu diesem Begriff? Stellen Sie eine Frage zu dem Begriff im Forum.



Aktuelle Forenbeiträge

  • Lärmbelästigung einer Disco (nicht das übliche ;)) und Geld ... (03.07.2013, 12:42)
    Hallo liebe Fachgemeinde. Mir drängen sich 2 Fragen auf die ich hier nun los werden will. Fangen wir mit der Lärmbelästigung an... Nehmen wir an ein Student würde in eine ihm zuvor unbekannte Stadt ziehen, in ein Viertel wo Nachts das Leben erwacht und sich eine Bar nach der anderen tummelt (wer jetzt denk, "typisch, wieder so einer...
  • Mietminderung wg Lärmbelästigung durch Hostel (13.07.2010, 22:22)
    Um wieviel Prozent kann die Nettokaltmiete gemindert werden, wenn Mieter A regelmäßig durch Gäste eines angrenzenden Hostels gestört wird? Das Hostel befindet sich im gleichen Hinterhof und der Schall ist so laut, dass sogar Gespräche in fast normaler Lautstärke schon störend sind. Durch ständig wechselnde, jugendliche Gäste und weit...

Kommentar schreiben

62 - E in,s =

Bisherige Kommentare zum Begriff (13)

Martin  (05.12.2017 23:48 Uhr):
Bei uns läuten die Glocken um 07:00 und um 18:00 Uhr und zwar von Mo-Sa. Es gibt in unserer Gegend viele Schicht- und Zeitarbeiter, die z.T. erst um 02:00 Uhr morgens nach Hause kommen. Und gerade diese Leute, die wirklich keine Gutverdiener sind, werden dann nach max 5 Stunden Schlaf aus dem Bett gerissen, die Glocken sind auch bei geschlossenen Fenstern gut hörbar. Die Kirche hat selbst an Sonntagen kaum zwei volle Bänke, trotzdem macht der kath. Priester weiter. Schutz der Menschen? Schutz gerade der Schwächsten? Menschenfreundliche Einstellung? Als der Priester auf dem letzten Gemeindefest mal zur Rede gestellt werden sollte, hat der nur fein gelächelt, hat sich umgedreht und ist weggegangen.
RW  (04.10.2017 08:59 Uhr):
Sorry, die Ausführungen zum klerikalen und weltlichen Läuten sind schon etwas abwegig. Zum einen schon völlig abwegig, wenn man die Grundsätze zu heranrückenden Bebauung berücksichtigt. Zum anderen Läuten die Glocken weit und laut. Hier zu sagen, man muss dem katholischen Geläutsterror weichen, ist verachtend und zynisch. Geläutsterror, der andere in Ihrer Lebensführung massiv behindert und in ihrer Gesundheit schädigt. Wir denken an die heiße Dachwohnung in einer Sommernacht in der 24 Stunden am Tag alle viertel Stunde das Läuten in der Lautstärke eines Weckers, ein Staubsaugers zu hören ist. Zudem erscheint es hier als religiöser Terror, wenn andere nicht mal 15 Minuten ihrem Glauben nachgehen können. Die Trennung zwischen religiösem und weltlichen Läuten ist in einer Welt, in der dem kirchlichen Zeitläuten keinerlei zukommt, abwegig. Vielmehr werden hier schon durch die Intensität, andere Religionen und Andersgläubige der Verachtung preisgegeben.
ingall  (21.10.2016 15:22 Uhr):
Bei uns gibt es jeden Tag um 7.00 Uhr ein nichtsakrales "Weckläuten" mit einem 5 minütigen Glockenspiel (auch am Wochenende). Ich werde also aus traditionellen Gründen gezwungen jeden Tag um 7.00 Uhr aufzustehen. Da ich aus beruflichen Gründen erst spät ins Bett komme, ist das sehr lästig und beeinträchtigt meine Lebensqualität. Jeder hat heutzutage einen Wecker und es ist nicht mehr notwendig, die Leute um 7.00 Uhr zu wecken. Keiner hat davon einen Nutzen, der Schaden ist jedoch enorm. Ich schlafe nur noch mit Ohropax und geschlossenem Fenster, was nichts bringt, da das Läuten einfach zu laut ist und der Schall alles durchdringt.
FranzD  (10.10.2016 14:02 Uhr):
Wer hat Erfahrung, wie man gegen den Bim-Bam-Terror vorgehen kann.
Julian  (23.07.2016 04:19 Uhr):
Direkt neben dem AKH Viersen steht eine Kirche, die lässt rund um die Uhr läuten, auch nachts um 3 Uhr, sowas muss man sich mal vorstellen, die Leute wollen gesund werden und nicht deswegen nachts aufwachen und bei aktuell 30 Grad müssen die Fenster auf sein, es wird alle 15 Minuten geläutet und um 0 Uhr sogar 16 mal!
Heinzn1  (10.07.2016 07:59 Uhr):
Meine Frage ist wie laut darf das Geläut überhaupt grundsätzlich sein. Bei mir sind es auf dem Balkon 95db... Bei dem sakralen Geläut???
AmazingArt  (26.06.2016 07:43 Uhr):
Wie lange ist es rechtlich erlaubt durchgehend zu läuten? Ich finde es sehr frech dass die eine Kirche 30 Minuten läutet und direkt anschließend die ca 200m entfernte Kirche anfängt zu läuten und zwar auch nochmal 20 Minuten! Ist das wirklich richtig so? Und ist es nicht auch von der Gemeinde äußerst Respekt- und Rücksichtslos den umliegend Wohnenden Menschen gegenüber? Mfg E.D.
Peter  (12.04.2016 17:03 Uhr):
Danke für den Artikel. Ich sehe es genau so wie NeinDankeZuKircheGlocken.. Ich bin vin 3 Kirchen eingekreist. Der Gebimmel ist so lästig, dass es reisst mich aus der Freizeit-Ruhe. Leere Kirchen die mit automatische Mechanismus uns immer wieder erinnern wer hier der Chef ist. Protzige genbauten von Sex Monsters. Good wie ich diese Kirche hasse.
NeinDankezuKirchenglocken  (20.12.2015 20:58 Uhr):
Lärm macht krank. Menschen die wirklich christlich sind stören andere nicht und lassen sie in Ruhe, warum störten die unterschiedlichen Religionsgemeinschaften? Weil Sie ihre Macht dadurch zeigen. Nein Danke sage ich hier.
Gegen die kirchliche Macht  (20.12.2015 20:53 Uhr):
Die einzige Sprache die die Kirche kennt ist Geldentzug damit der Lärm aufhört. Trettet aus der Kirche aus.
Dragora  (14.11.2015 19:20 Uhr):
Die Kirche geht mir auf die Nüsse. Hab das mal gemessen. Wenn die ihre täglichen 15 Minuten hat, dann erreicht die Spitzenwerte von fast 77 dBA. Selbst wenn das Fenster geschlossen ist, sind 48 dBA drin. Kommt Sonntagmorgens geil, wenn sie 15 Minuten lang bimmelt und man nach der Nachtschicht davon geweckt wird. Der ganze Sonntag ist bei mir immer im ***** ... Hinzu das Gebimmel, was alle 15 Minuten kommt, dann jede Stunde ... Das Lustige: Ich wohne nicht mal in der gleichen Straße wie diese Kirche. Wie schlimm hören es dann erst die Leute, die noch näher an diesem Gebäude wohnen? Unverschämtheit. Würde die am liebsten wegen Ruhestörung anzeigem.
Hans  (06.06.2015 04:40 Uhr):
Warum wird schon um 6 Uhr geläutet ?
M.Müller  (27.01.2015 14:51 Uhr):
Frage bez. saklalem Glockengeläut..in Bezug auf "Personen, welche in der Nähe von Kirchen wohnen, fühlen sich häufig von dem Glockengeläut gestört, wenn nicht sogar belästigt. Nun ist es zwar in der Regel so, dass ihnen bereits beim Einzug bekannt gewesen ist, dass mit einem Glockengeläut zu rechnen ist, da die Kirchen normalerweise bereits vorhanden sind." Wie ist der Sachverhalt wenn der Kirchturm 4 Jahre nach dem Einzug errichtet wurde, und im Vorfeld keine wissentliche Anwohnerbefragung / Information stattfand...



Fragen Sie einen Anwalt!
Anwälte sind gerade online.
Schnelle Antwort auf Ihre Rechtsfrage.


Glockengeläut - Lärmbelästigung – Weitere Begriffe im Umkreis

  • Emittent (Umwelt)
    Emittent nennt man im Umweltschutz die Quelle, von der Substanzen, Schall, Erschütterungen, Licht, Wärme, Strahlung, Gerüche oder ähnliche Erscheinungen ausgehen (und unter Umständen andere Bestandteile der Umwelt schädigen können). Im...
  • Feinstaub
        Ein Teil des Schwebstaubs wird als Feinstaub bezeichnet. Inhaltsübersicht 1 Begriffsdefinition 2 Entstehung von Feinstaub 3...
  • Fluglärm
    Lärm, der durch Flugzeuge oder andere Luftfahrzeuge verursacht entsteht, wird als Fluglärm bezeichnet. Fluglärm ist eine der wesentlichen Umweltbeeinträchtigungen durch den Luftverkehr und wirkt aufgrund seiner intermittierenden Struktur...
  • Genehmigung von Anlagen - Immissionen
    Sowohl die Errichtung als auch der Betrieb von bestimmten Industrieanlagen, von welchen Umweltschädigungen ausgehen können, bedürfen einer immissionsschutzrechtlichen Genehmigung. Die Genehmigung von Anlagen erfolgt gemäß dem...
  • Geruchsimmissionsrichtlinie
    Bei Erfüllung bestimmter Kriterien  werden Gerüche nach § 3 BImSchG als erhebliche Belästigung eingestuft. Reproduzierbare, objektive und quantitativ formulierbare Geruchserhebungsverfahren müssen dabei zur Anwendung gebracht werden, um die...
  • Immissionen
    Immissionen sind Umwelteinwirkungen wie Erschütterungen Geräusche Licht Luftverunreinigungen Strahlung Wärme, die auf Menschen, Tiere, Pflanzen oder Sachen einwirken. Um diese Einwirkungen so gering wie...
  • Immissionen – Allgemein
    Unter Immissionen allgemein sind Einwirkungen auf Menschen, Tiere, Pflanzen oder auch Sachen zu verstehen. Darunter fallen Erschütterungen, Luftverunreinigungen, Geräusche, Licht, Strahlung oder auch Wärme. Damit die Immissionen allgemein nicht...
  • Immissionsschutz
    Immissionen sind, nach der Definition des § 3 BImSchG, auf Menschen, Tiere und Pflanzen, den Boden, das Wasser, die Atmosphäre sowie Kultur- und sonstige Sachgüter einwirkende Luftverunreinigungen, Geräusche, Erschütterungen, Licht, Wärme,...
  • Immissionsschutzbeauftragte
    Jedes Unternehmen, welche genehmigungspflichtige Anlagen betreibt, hat gurndsätzlich mindestens einen Immisionsschutzbeauftragten zu bestellen. Voraussetzungen, die ein Immissionsschutzbeauftragter zu erfüllen hat, werden gemäß den §§ 7 - 10...
  • Kinderlärm
    Für die einen ist er Musik in den Ohren, für die anderen eine Nerv tötende Angelegenheit: Kinderlärm. So kommt es in der Praxis immer wieder zu Streitigkeiten zwischen Eltern von lärmenden Kindern und deren Nachbarn, die sich in ihrer Ruhe...

Top 10 Orte in der Anwaltssuche

JuraForum-Suche

Durchsuchen Sie hier JuraForum.de nach bestimmten Begriffen:

© 2003-2017 JuraForum.de — Alle Rechte vorbehalten. Keine Vervielfältigung, Verbreitung oder Nutzung für kommerzielle Zwecke.