Familiengericht

Lexikon | 1 Kommentar

Erklärung zum Begriff Familiengericht

Das Familiengericht ist entgegen mancher Vorstellung kein eigenständiges Gericht. Es ist vielmehr eine Abteilung innerhalb des Amtsgerichtes. Großer Unterschied zu den anderen „Gerichten“ ist, dass eine Entscheidung eines Familiengerichtes lediglich durch ein Beschluss ergeht und nicht durch ein sonst gewöhnliches Urteil.

Das Familiengericht ist ausschließlich für familienrechtliche Problem zuständig. Bei der Entscheidungsfindung ist in der Regel ein Einzelrichter zuständig und keine weiteren Schöffen. Eine Anwaltspflicht besteht in der ersten Instanz nicht, allerdings ist es ratsam sich von einem Anwalt vertreten zu lassen. Ein Anwaltszwang besteht erst bei dem Familiensenat, der die nächst höhere Instanz ist.



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Häufige Rechtsfragen zum Thema

  • Familiengericht-Zugewinn Uschka schrieb am 12.10.2016, 23:19 Uhr:
    HalloNehmen wir mal an A ist von B geschieden und jetzt geht es um den Zugewinn. A hatte nur ein kleines Vermögen, dagegen B etwas mehr, was auch nicht von A abgestritten wird. Jetzt geht es um das Anfangsvermögen, da B einfach um vieles erhöht hat, als tatsächlich da war. Da behauptet B auf einmal, weil er sein Anfangsvermögen erhöhen... » weiter lesen
  • Familiengericht: können verschlammte Ansprüche noch geändern werden? Uschka schrieb am 25.07.2016, 00:29 Uhr:
    Nehmen wir mal an,A hat bei einer Gerichtsverhandlung mitbekommen, dass sie was ihren Anspruch auf Zugewinn betrifft verschaukelt werden sollte.Bei einer Gerichtsverhandlung fragt eine Richterin was denn der Zugewinn für A macht oder ob sich das schon geregelt hat. Die Gegenseite und der Exmann von A riefen zur gleichen Zeit aus “ja... » weiter lesen
  • Familiengericht: Kündigung des Beistandes? Uschka schrieb am 23.07.2016, 14:14 Uhr:
    HalloNehmen wir mal an das A Ein Schreiben vom FG mit folgendem Wortlaut erhalten hat. Es geht u Nachforderungen und Titel für nachehelichen UnterhaltsA. KlägerinB: RAFG: FamiliengerichtB, der sich 4 Monate nicht kontaktiert werden konnte und auch das FG hatte ihn mehrmals aufgefordert sich zu melden, aber auch dort kam nie Rückmeldung... » weiter lesen
  • Psychiatrische Gutachten im Familiengericht GGFree schrieb am 10.11.2014, 18:47 Uhr:
    Hallo,in der Praxis kommt es immer wieder vor, dass "Psychiatrische Sachverständigengutachten" in Auftrag gegeben werden. Dabei werden die Kinder und die Erwachsenen untersucht und meist auch Stellungnahmen zur Erziehungsfähigkeit angefordert.Durch die Beauftragung bekennt das Gericht nicht sachkundig zu sein.1. Problem:Der beauftragte... » weiter lesen
  • Familiengericht nimmt Erbschaft für 2 jährigen an, obwohl ausgeschlagen wurde Antillo schrieb am 10.01.2014, 18:03 Uhr:
    Hallo!Ein Vater A ist verstorben. Der Sohn B habe das Erbe ausgeschlagen. In der Erbmasse sind 2 Häuser enthalten, deren Werte auf etwa 110000 und 160000 Euro geschätzt wurden. Dem gegenüber stehen 180000€ Verbindlichkeiten. Die Häuser stehen etwa 300 KM von dem Wohnort des Sohnes B entfernt. Zudem sind die angegebenen Werte niemals... » weiter lesen
  • Familiengericht oder Vormundschaftsgericht. Schmuggler82 schrieb am 17.07.2012, 11:17 Uhr:
    Hallo, mal angenommen, jemand verkauft sein Haus. nachfolgend Verkäufer genannt. Verkäufer muß Grundschuld löschen lassen. Mekrt das eine Grundschuld auf seine Enkel eingetragen wurde. Die Grundschuld ist kleiner als der Verkaufswert. Verkäufer weiß das die Kinder einen Betreuuer vom Gericht an die Seite bekommen. Verkäufer soll es... » weiter lesen
  • Klage vor dem Familiengericht zurückziehen Gustlhuber schrieb am 04.09.2009, 17:57 Uhr:
    Angenommen A. möchte sein Umgangsrecht für seinen Sohn einklagen, da B. ( die Mutter des Kindes ) sich weigert A. an das Kind heran zulassen. ( A. hat kein automatisches Sorgerecht, da er mit B. nicht verheiratet war ) A. reicht nun über seinen RA Klage gegen B. ein. Es vergehen Monate, bis A. überhaupt einen Termin vor Gericht... » weiter lesen
  • Familiengericht hummellinge schrieb am 07.03.2008, 07:55 Uhr:
    Hallo, grundlegende Frage ... denke ich mal, weil bei normalen Menschenverstand ist sowas vom DÄmmlichkeit und Dummheit begründet. Mutter A Vater B gemeinsames Kind, gemeinsame Sorge, 9 JAhre Großeltern ... Eltern von Mutter GA (beide 80jährig) Kind lebt in der Grundsache bei GA ....Monatsschnitt 8 Tage Vater,... » weiter lesen


Passende Rechtstipps

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Bisherige Kommentare zum Begriff (1)

BetrogenermannHH  (14.12.2015 05:12 Uhr):
Angenommen mann D erwischt seine Freundin T wie sie ihm betrügt nach dem streit und Trennung will T wegziehen .D weiß das T öfters die kinder alleine ganze Nacht alleine lässt .und hat nun die sorge wenn T wegzieht auch wieder passiert ,aber er dann nicht da ist auf die kinder auf zupassen,T hat schon gesagt das sie wegzieht und dann sieht er sein leiblichen Sohn kaum noch. T hat Sohn 14,Tochter 12,und den Sohn von D 6 Jahre alt. T ist überfordert und wahr schon in der Behandlung wegen physischen Krankheit Borderline,die sie nach der Entlassung aus UKE ,weiter beim Psychologen weiter behandeln sollte aber sie nie weiter gemacht hat und es noch schlimmer geworden ist ,sie ist überfordert und lässt sich nichts sagen,es ist schon oft vorgekommen das die kinder auf sich gestellt wahren und alleine sich anziehen mussten und ohne Brot zu schule gegangen sind, D arbeit als Sicherheit mann und er hat schon sein job gekündigt wo er schon 2,5 Jahre gearbeitet hat und eine neue arbeit angenommen hat wo er von 19-7 Uhr arbeitet nur das er sicher geht das sein Sohn ordentlich angezogen ,mit Schulbrot und pünktlich zu schule kommt,D liebt sein sohn über alles und hat nun sorge wenn T wegzieht ihn nicht mehr sehen kann und das sein sohn abrutscht in der schule weil der kleine ein Papa Kind ist , T ist überfordert und nicht zuverlässig hat angst um die kinder . sie haben zwar geteiltes Sorgerecht aber T verbietet öfters ihn zusehen , was kann D dagegen tun das sie weg zieht und hat er Schanzen das der Sohn bei ihn wohnt???








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