Wann bekommt man ein Fahrverbot?

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Erklärung zum Begriff Fahrverbot

Fahrverbot bedeutet das Verbot, ein Kraftfahrzeug, also ein Fahrzeug, das durch einen Motor angetreiben wird, zu führen. Führerscheinbesitzer müssen mit einem Fahrverbot rechnen, wenn sie unter anderem zu schnell gefahren sind, eine rote Ampel missachtet oder unter Alkoholeinfluss ein Fahrzeug gelenkt haben.

Geschwindigkeitsüberschreitung in geschlossenen Ortschaften

Autolenker, die wegen zu hoher Geschwindigkeit geblitzt worden sind, erhalten Bußgeldbescheide und können mit Fahrverboten bestraft werden. Ab wann die Behörde bei einer Geschwindigkeitsüberschreitung ein Fahrverbot ausspricht, hängt davon ab, ob der Blitzer den Schnellfahrer innerorts oder außerorts ertappt hat. In geschlossenen Ortschaften drohen Autofahrern ab einer Geschwindigkeitsüberschreitung von 31 km/h Fahrverbote.

Tempoüberschreitung in einer 30er-Zone

Diese Regeln gelten auch für das Fahren mit überhöhter Geschwindigkeit in Tempo-30-Zonen. Demnach drohen Schnellfahrern in einer 30er-Zone Fahrverbote ab einer Geschwindigkeitsüberschreitung von 31 km/h.

Geschwindigkeitsüberschreitung außerhalb des Ortsgebiets

Wer außerorts bei einer Geschwindigkeitsüberschreitung von 41 km/h oder mehr geblitzt worden ist, muss ebenfalls vorübergehend seinen Führerschein abgeben. Auch in diesem Fall verhängt die Bußgeldstelle ein Fahrverbot wegen zu schnellem Fahren.

Überfahren einer roten Ampel

Für das Überfahren einer roten Ampel droht ein Bußgeldbescheid inklusive Fahrverbot und 2 Punkten in Flensburg, wenn der Autolenker andere Personen in Gefahr gebracht oder eine Sache beschädigt hat. Handelt es sich lediglich um einen einfachen Rotlichtverstoß, weil die Ampel erst weniger als eine Sekunde rot war, kommt der Fahrer mit einem Bußgeld davon. Wer eine Ampel bei einer Rotlichtphase von mehr als einer Sekunde überfährt, begeht einen qualifizierten Verstoß und muss in der Folge ein Fahrverbot antreten.

Probezeit

Führerscheinneulinge fragen sich, wann ihnen in der Probezeit ein Fahrverbot droht. Sie müssen ihren Führerschein in jenen Fällen abgeben, die auch für herkömmliche Autofahrer gelten. Allerdings ahnden die Behörden bei Autofahrern in der Probezeit sogenannte A-Verstoße, das sind beispielsweise

  • Unfallflucht,
  • Missachtung von Überholverboten,
  • Geschwindigkeitsüberschreitungen und
  • Autofahrten mit einem Blutalkoholgehalt ab 0,1 Promille,

sehr streng, sodass bei drei derartigen Vergehen der Entzug der Fahrerlaubnis droht.

Blutalkoholgehalt von mehr als 0,5 Promille

Bei Autofahrten unter Alkohol- und Drogeneinfluss müssen Betroffene mit Fahrverboten rechnen. Wenn die Polizei einen Autolenker mit einem Blutalkoholgehalt von mehr als 0,5 Promille aufgreift, spricht die zuständige Behörde jedenfalls ein Fahrverbot aus.

Wiederholungstäter: innerhalb von 12 Monaten zweimal geblitzt

Für Wiederholungstäter gelten strenge Regelungen. Jene Autofahrer, die innerhalb von zwölf Monaten bereits zum zweiten Mal mit mehr als 26 km/h zu viel auf dem Tachometer geblitzt worden sind, gelten als Wiederholungstäter und müssen demnach mit einem Fahrverbot rechnen. Wenn Autolenker wegen der Höhe der Geschwindigkeitsüberschreitung ohnehin ihren Führerschein abgeben müssen, wird dieses Fahrverbot um einen Monat verlängert.

Ab wie vielen Punkten droht ein Fahrverbot?

Der Bußgeldkatalog sieht bei sehr schweren Verstößen im Straßenverkehr, die mit 2 Punkten in Flensburg einhergehen, Fahrverbote vor. In diesen Fällen muss ein Autolenker seinen Führerschein je nach Art des Vergehens in der Regel für ein bis drei Monate abgeben. Ab 2 Punkten in Flensburg müssen Führerscheinbesitzer mit Fahrverboten rechnen, die die Bußgeldstelle als Nebenstrafe zum Bußgeld verhängt.

Wann droht einem Autolenker ein Fahrverbot von 1, 2 oder 3 Monaten?

Für Autofahrer ist außerdem diese Frage entscheidend: Wann droht ein Fahrverbot von einem Monat und in welchen Fällen muss man den Führerschein sogar für zwei, drei oder sechs Monate abgeben? Die Dauer des Fahrverbotes richtet sich nach der Schwere des Vergehens und wird regelmäßig im Bußgeldbescheid festgesetzt.

1 Monat Fahrverbot

Bei diesen Verkehrsverstößen verhängt die Behörde üblicherweise ein Fahrverbot von einem Monat (vier Wochen):

  • Geschwindigkeitsüberschreitung von mindestens 31 km/h in geschlossenen Ortschaften
  • Geschwindigkeitsüberschreitung von mindestens 41 km/h außerorts
  • zweimalige Geschwindigkeitsüberschreitung von mehr als 26 km/h innerhalb von zwölf Monaten
  • Überfahren einer roten Ampel
  • Alkoholfahrt: erstmaliger Verstoß gegen die 0,5-Promille-Grenze im Straßenverkehr
  • Lenken unter Drogeneinfluss (erstmaliger Verstoß)

In diesen Fällen muss der geblitzte oder angehaltene Autolenker für vier Wochen seinen Führerschein abgeben.

2 Monate Fahrverbot

Liegt eine dieser erheblichen Geschwindigkeitsüberschreitungen vor, droht ein Fahrverbot von zwei Monaten:

  • Geschwindigkeitsüberschreitung von mindestens 51 km/h in geschlossenen Ortschaften
  • Geschwindigkeitsüberschreitung von mindestens 61 km/n außerorts

3 Monate Fahrverbot

Wer die zulässige Höchstgeschwindigkeit in geschlossenen Ortschaften oder außerorts deutlich überschritten hat und dabei geblitzt worden ist, muss ebenso mit einem Fahrverbot von drei Monaten rechnen wie Autolenker, die neuerlich unter Alkohol- oder Drogeneinfluss gefahren sind:

  • Geschwindigkeitsüberschreitung von mindestens 61 km/h in geschlossenen Ortschaften
  • Geschwindigkeitsüberschreitung von mindestens 70 km/h außerorts
  • Alkoholfahrten: zweiter und dritter Verstoß gegen die 0,5-Promille-Grenze
  • Lenken unter Drogeneinfluss (zweiter und dritter Verstoß)

6 Monate Fahrverbot

Wenn ein Autofahrer wegen einer Straftat gerichtlich verurteilt wird, kann sich das Fahrverbot auf sechs Monate erstrecken. Dies gilt beispielsweise für Lenker, die Fahrerflucht begangen haben.

Wann müssen Autolenker das Fahrverbot antreten und wann dürfen sie wieder fahren?

Sobald der Bußgeldbescheid rechtskräftig ist, sollte der Autolenker wissen, wann er dieses Fahrverbot antreten muss. Der Zeitpunkt, an dem der Führerschein abzugeben ist, hängt davon ab, ob der Betroffene in den letzten 24 Monaten ein Verkehrsvergehen begangen hat oder nicht. Die Bußgeldstelle unterscheidet danach, ob der Fahrer ein Ersttäter ist oder ob er aufgrund eines neuerlichen Fehlverhaltens als Wiederholungstäter gilt.

Ersttäter können im Rahmen der Vier-Monats-Regel den Zeitpunkt der Führerscheinabgabe selbst festlegen. Demnach überlässt es die Bußgeldstelle dem Autolenker, wann er den Führerschein abgibt. Die einzige Auflage besteht darin, dass ein Ersttäter das Fahrverbot in den nächsten vier Monaten ableisten muss.

Wiederholungstäter werden in den Bußgeldbescheiden darauf hingewiesen, wann sie das Fahrverbot antreten müssen. Im Gegensatz zu Ersttätern haben sie keinen zeitlichen Spielraum, was die Führerscheinabgabe betrifft. Wiederholungstäter sollten daher damit rechnen, dass das Fahrverbot sofort ab Rechtskraft des Bußgeldbescheides vollzogen wird. Sie müssen den Führerschein an jenem Termin abgeben, den die Behörde bestimmt.

Sowohl Ersttäter als auch Wiederholungstäter müssen ein Fahrverbot zur Gänze ableisten, bevor sie ihre Kraftfahrzeuge wieder lenken dürfen. Sie haben erst dann wieder eine gültige Fahrerlaubnis, wenn sie den vorgeschriebenen Zeitraum des ein- oder mehrmonatigen Fahrverbots hinter sich gebracht haben. Die Frist beginnt zu laufen, sobald die Behörde den Führerschein zur Verwahrung übernommen hat. Nach Ablauf des Fahrverbots bekommt der Lenker seinen Führerschein zurück und darf ab sofort wieder mit seinem Kraftfahrzeug fahren.

Können Autolenker das Fahrverbot splitten?

Autolenker dürfen das Fahrverbot nicht splitten, da sie es laut Gesetz an einem Stück ableisten müssen. Es gibt keine Möglichkeit, ein Fahrverbot zu unterbrechen, es in mehrere Teile zu zerlegen und die Strafe schrittweise zu verbüßen. Wer dies dennoch tut, verstößt gegen das Gesetz, wenn er während der amtlichen Verwahrung seines Führerscheins ein Fahrzeug lenkt. In Ausnahmefällen können Führerscheinbesitzer ein Fahrverbot umgehen, indem sie es mit anwaltlicher Hilfe in eine höhere Geldbuße umwandeln lassen.



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Häufige Rechtsfragen zum Thema

  • Gerichtsverfahren Geschwindigkeitsverstoß Fahrverbot - Deal? ikkebins101 schrieb am 04.01.2018, 10:28 Uhr:
    Hallo zusammen,mal angenommen: A hat wiederholt einen Geschwindigkeitsverstoß begangen und Ihm droht jetzt ein 4-wöchiges Fahrverbot. Dem Bußgeldbescheid wurde widersprochen unter der Angabe, dass eigentlich B gefahren sei. Nun ist das Ganze vor Gericht gelandet. Es ist nicht von Interesse, dass vor Gericht das Fahrverbot abgewendet... » weiter lesen
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  • Überholen, §315b, MPU? Fahrverbot? Meddes1 schrieb am 26.05.2012, 11:36 Uhr:
    Hallo Leute,mal kurz zum Fall. Person A möchte auf der Landstraße ein Auto überholen (ca 70kmh). Person A blinkt, zieht raus, beschleunigt, und als er wieder nach rechts schaut um in die Lücke einzuscheren, hat der zu überholende die Lücke "zugemacht". Person A beschleunigt nun stark, um auch noch das zweite Auto zu überholen und... » weiter lesen
  • Durchfallerkrankung - Fahrverbot *YI* schrieb am 22.10.2011, 02:55 Uhr:
    Servus, Man kann doch von keinem Menschen fordern, dieser solle sich im Falle einer Durchfallerkrankung seiner Notdurft am Seitenstreifen der Autobahn entledigen, nur um die Grenze der zulässigen Höchstgeschwindigkeit (außerorts) zu wahren. Was meint ihr, wie ein solcher Fall zu werten sein sollte?... » weiter lesen
  • 31km/h zuschnell - Fahrverbot droht - Abwälzen auf Verwandten? DfX schrieb am 29.07.2008, 03:10 Uhr:
    Angenommen Frau A wird mit 31km/h zu schnell in der 30er-Zone geblitzt. Frau A ist nicht die Halterin des Fahrzeuges und hat jedoch einen Anhörungsbogen als Fahrzeugführer erhalten obwohl der zuvor angeschriebene Halter gar nicht auf deren Anhörungsbogen reagiert hat. Nun drohen laut Bußgeldkatalog drei Punkte in Flensburg, 100 EUR... » weiter lesen
  • Fahrverbot für wen? Weltfrieden schrieb am 15.11.2006, 21:42 Uhr:
    Folgender Sachverhalt: Sohn A. wird innerorts mit 34 km/h geblitzt. Folge: Geldstrafe, 3 Punkte, 1 Monat Fahrverbot, Aufbauseminar; Verlängerung der Probezeit um 2 Jahre da A. sich in der Probezeit befindet. Eine Anhöring zur Ordnungswidrigkeitenanzeige erhält der Vater P., gleichzeitig Halter des Wagens. Frage; Wie verhält man... » weiter lesen
  • Fahren ohne Führerschein mit 16 = Fahrverbot (für wie lange)? Hülius schrieb am 28.10.2005, 18:48 Uhr:
    Hallo! Ich hätte da mal ne Frage, und zwar: Wenn Peter nun 16 Jahre alt ist und auf einer wenig befahrenen Straße einen Quad fährt (alleine und mit einer Motorisierung, die einen Autoführerschein erfordert) und dabei trotzdem erwischt wird, kann er, meines Wissens, doch mit einer Führerscheinsperre für eine gewisse Zeit belegt... » weiter lesen


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