Fahrerlaubnis auf Probe - Besonderheiten

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Erklärung zum Begriff Fahrerlaubnis auf Probe - Besonderheiten

Die Besonderheiten, welche beim Führerschein auf Probe bestehen, werden gemäß der FEV (Fahrerlaubnisverordnung) geregelt:

  • Die Probezeit dauert zwei Jahre nach Erteilung der Fahrerlaubnis
  • Wenn während der Probezeit ein Verkehrsverstoß begangen, welcher einen Eintrag ins Verkehrszentralregister mit sich zieht, muss der Fahranfänger an einem Aufbauseminar teilnehmen
  • Die Einteilung der Verkehrsverstöße erfolgt in A und B (A-Verstöße sind gravierende Verstöße, wie beispielsweise Nichtbeachten der Vorfahrt; zu den B-Verstößen zählt beispielsweise das Führen eines mangelhaften Fahrzeugs)
  • Wenn der Fahranfänger nach der Teilnahme an einem Aufbauseminar erneut einen Verkehrsverstoß begeht, wird er seitens der Verkehrsbehörde verwarnt und es wird ihm eine verkehrspsychologische Beratung angeordnet, welche innerhalb von zwei Monaten zu absolvieren ist
  • Nimmt der Führerscheinneuling nicht an dem Aufbauseminar teil oder kommt es innerhalb von zwei Monaten nach der Aufforderung zu einer verkehrspsychologischen Beratung erneut zu einem Verkehrsverstoß, so wird die Fahrerlaubnis eingezogen



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