Erklärung

Lexikon | Jetzt kommentieren

Erklärung zum Begriff Erklärung

Eine Erklärung ist ein kommunikativer Akt, mit dem man Aufschluss in einer unklaren Lage zu geben versucht. Der Begriff hat zwei verschiedene Bedeutungen: Im ersten Fall bedeutet "Erklärung" die Beschreibung eines Phänomens, die Erläuterung eines Sachverhaltes. Im zweiten Fall bedeutet "Erklärung" die Nennung der Ursachen eines Phänomens.

Gegenüber den Begriffen Aussage, Behauptung und Beweis ist der der Erklärung weniger eindeutig definierbar:

  • Der Begriff Aussage richtet die Perspektive auf den Inhalt, den Aussagegehalt eines jeweiligen Satzes.
  • Der Begriff Behauptung nimmt stärker den Sprecher in den Blick, der ein Interesse daran hat, eine bestimmte Aussage zu machen – man kann darum etwa von einer mutwilligen, voreiligen, begründeten, irreführenden oder hypothetischen Behauptung sprechen. Bei Behauptungen stellt sich die Frage, welchen Wert der Sprecher ihnen als angeblich wahren Aussagen beigemessen haben will.
  • Ein Beweis sollte so kurz wie möglich, präzise und zwingend sein – es ist gut möglich, dass der zwingende Beweis dabei eine ausführliche Erklärung benötigt, um verständlich zu werden.

Mit dem Begriff Erklärung rückt die Perspektive dagegen auf den Adressaten.

Eine Erklärung „überzeugt“, sie „leuchtet ein“, sie kann auch „nicht zufriedenstellend“, oder „enttäuschend“ ausfallen. Der Adressat kann eine Erklärungen als Entschuldigung eines Verhaltens, das er als verletzend empfand, „annehmen“, oder für sich zu dem Ergebnis kommen, dass er sich mit ihr „nicht abfinden“ wird, auf eine aufrichtigere, ehrlichere Erklärung hoffen wird. Man spricht von einer „kindgerechten Erklärung“, wenn man die Erklärung auf das Verständnisvermögen eines Kindes ausrichtet. Man gibt einem Phänomen eine „natürliche Erklärung“, wenn im Raum naturwissenschaftlich erfassbarer Vorgänge bleibt. Man kann, das charakterisiert die Ausrichtung des Wortes auf den Adressaten, von einer „einfühlsamen Erklärung“ sprechen - nicht aber von einer „einfühlsamen Behauptung“, oder einem „einfühlsamen Beweis“. Die Definition des Wortes ist schwierig, da mit der Zufriedenheit des Adressaten ein sich der Definition entziehender Faktor im Spiel ist.

Man erklärte sich bis in das 18. Jahrhundert hinein Feuer als eine Verbrennung von Phlogiston, einem Stoff, der in brennbarer Materie vorhanden sein sollte und beim Brand aufgezehrt würde. Unsere heutige Erklärung geht dagegen von einer Reaktion mit in der Atmosphäre befindlichem Sauerstoff aus.

Der Außenamtssprecher legte eine Erklärung des Außenministeriums vor, nach der man von den in Frage stehenden Vorgängen nichts gewusst haben soll – die Erklärung wurde von der Opposition als unbefriedigend zurückgewiesen.

Inhaltsverzeichnis

Erklärung in der Wissenschaft

In der Wissenschaftstheorie wurde der Begriff der "wissenschaftlichen Erklärung" tiefgehend von C.G.Hempel und P.Oppenheim abgehandelt[1]. Auf ihre 1948 veröffentlichten Arbeiten geht das heute vorherrschende Hempel-Oppenheim Modell (HO Modell) der wissenschaftlichen Erklärung zurück. Obwohl im Laufe der Zeit einige mehr oder weniger berechtigte Einwände gegen dieses Modell vorgebracht wurden, existiert bis heute kein allgemein akzeptiertes alternatives Modell der wissenschaftliches Erklärung, welches weniger Einwänden ausgesetzt wäre.

Zentral für eine wissenschaftliche Erklärung sind demnach Gesetze oder gesetzesartige Aussagen. Ein Begriff alleine kann zum Beispiel keine wissenschaftliche Erklärung sein. Gemäß dem HO-Modell müssen zwei Klassen von empirisch gehaltvollen Aussagen für eine Erklärung verwendet werden. Das sind zum einen die Randbedingungen (auch Antecedensbedingungen genannt), welche vor oder gleichzeitig mit dem zu erklärenden Phänomen gegeben sind, und Gesetzeshypothesen. Beide Aussagenklassen zusammen werden Explanans genannt. Eine wissenschaftliche Erklärung besteht dann aus der logischen Ableitung der das Phänomen beschreibenden Tatsachenbehauptung ( = Explanandum) aus dem Explanans. Wichtig ist hier anzumerken, dass die Gesetzesausagen nicht notwendig deterministische Gesetze beschreiben müssen, sondern auch statistische Gesetze umfassen können. Je nachdem werden die Erklärungen deduktiv-nomologisch oder statistisch-induktiv genannt.

Wichtig ist die Äquivalenz in der logischen Struktur von Erklärungen gemäß dem HO-Modell und wissenschaftlichen Prognosen, welches im Satz von der strukturellen Identität von Erklärung und Voraussage ausgedrückt wird. Gefundene Erklärungen, welche dem HO-Modell entsprechen, können deswegen im Prinzip also immer auch zu Prognosen von zukünftigen Ereignissen verwendet werden. Dies ist eine wichtige Motivation für die Annahme des HO-Modells, da damit ein wichtiger Zweck (wenn auch nicht der Einzige) der Tätigkeit empirischer Wissenschaften erfüllt ist. Dies ist auch ein wichtiges Merkmal das wissenschaftliche Erklärungen von dem unterscheidet, was beispielsweise im nichtwissenschaftlichen Alltag oft als Erklärung bezeichnet wird. Nicht alles was im Alltag als Erklärung bezeichnet wird, kann benutzt werden, um Prognosen aufzustellen. Demzufolge wird in der Wissenschaft auch zwischen reiner Beschreibung eines Phänomens und seiner Erklärung unterschieden, im alltäglichen Sprachgebrauch wird diese Unterscheidung meist nicht gemacht.

Kausale Erklärung

Die logische Struktur der kausalen Erklärung wurde von Karl Popper in seiner Schrift Logik der Forschung[2] beschrieben und die kausale Erklärung gilt heute weithin als die wissenschaftliche Erklärungsart schlechthin. Wichtig ist dabei hervorzuheben, dass danach der Begriff "kausal" sich nur auf eine logische Ableitung bezieht, und zwar auf die logische Ableitung des den zu erklärenden Vorgang beschreibenden Satzes aus Gesetzmässigkeiten und Anfangsbedingungen. Die kausale Erklärung entspricht damit direkt dem HO-Modell.

Wegen der Bedeutung der kausalen Erklärung und des HO-Modells stellt sich die Frage der Zurückführbarkeit anderer in der Wissenschaftstheorie diskutierter Erklärungsarten auf das HO-Modell. Von Interesse ist dabei besonders die Frage, welche Bedeutung Gesetzeshypothesen in anderen Erklärungsarten einnehmen.

Dispositionelle Erklärung

Von einer dispositionellen Erklärung spricht man, wenn das Verhalten eines Objektes unter Zuhilfenahme einer Disposition erklärt wird, welche diesem Objekt zugeschrieben wird. Der Unterschied zu der kausalen Erklärung äussert sich dadurch, dass im Gegensatz zur kausalen Erklärung, in der allgemeine Gesetze Verwendung finden, in denen kein individuelles Objekt vorkommt, in der dispositionellen Erklärung gesetzesartige Aussagen verwendet werden, in denen ein bestimmtes individuelles Objekt erwähnt wird. Die dispositionelle Erklärung spielt auch eine wichtige Rolle in der Erklärung menschlichen Handelns, wenn dieses beispielsweise durch den Charakter der handelnden Person erklärt werden soll.

Genetische Erklärung

Von einer genetischen Erklärung spricht man, wenn die Erklärung einer Tatsache aus mehreren Stufen besteht, welche sich zu einer Erklärungskette zusammenfassen lassen, deren Endglied die zu erklärende Tatsache bildet. Beispiel für eine (kausal-)genetische Erklärung ist eine n-stufige Erklärungskette in dem das Antecedens der n-ten Stufe mit dem Explanandum der (n-1)-ten Stufe identisch ist (jede einzelne Stufe entspricht hier dem HO-Modell). Im allgemeinen ist die Struktur von genetischen Erklärungen aber komplizierter, da gewöhnlich das Antecedens späterer Stufen neben dem Explanandum der vorhergehenden Stufe noch zusätzliche Antecedensbedingungen enthält. Die genetischen Erklärung lässt sich unterteilen in historisch-genetische und systematisch-genetische Erklärungen, wobei die kausal-genetische ein Spezialfall der letzteren ist.

Intensionale Erklärung

Es ist oft aus den Reihen der Hermeneutiker argumentiert worden, dass in den empirischen Wissenschaften, welche menschliches Handeln mit zum Inhalt ihrer Betrachtungen haben (etwa Soziologie, Geschichtswissenschaften), andere Erklärungsweisen zum Zuge kommen als in den Naturwissenschaften. Begründet wird diese Ansicht, dass man es hier mit singulären unwiederholbaren Ereignissen zu tun habe, anders als in den Naturwissenschaft, wo das "Allgemeine" erklärt werden solle. Weiter sei in diesen Bereichen anstatt einer Erklärung mit kausalen Gesetzen auch eine Erklärung mit Motiven, Intentionen, Zielen, Wollen, usw. möglich, welche teleologischen Charakter habe.

Diese Ansicht wird stark kritisiert und abgelehnt, besonders aus den Reihen der Analytischen Philosophie. Hier wird argumentiert, dass auch in den Naturwissenschaften singuläre nichtwiederholbare Ereignisse betrachtet und erklärt werden, etwa bestimmte einzigartige Ereignisse innerhalb unseres Sonnensystems. Umgekehrt haben auch Erklärungen in den Humanwissenschaften immer eine allgemeine Komponente, da kein individuelles Einzelereignis wirklich vollständig beschrieben werden könne, und somit eine logische Unterscheidung der Erklärungsweisen in den beiden Wissenschaftsbereichen auf dieser Basis unmöglich sei. Auch eine Erklärung über Motive, Intentionen usw. ist gemäß dieser Kritik bestenfalls auf einer "harmlosen Weise" teleologisch, welche mit einer kausalen Erklärung aus Motiven verträglich sei. Das Motiv sei bereits vor Zielerreichung in einer Person vorhanden, und bestimme kausal unter anderem über die Handlung der Person das Ereignis der Zielerreichung, keinesfalls kann eine Handlung durch ein in der Zukunft liegendes Zielerreichungs-Ereignis an sich bestimmt werden, wie es der "mystischen" Teleologie entspräche. Dass in den Humanwissenschaft oft keine Gesetze in Erklärungen verwendet werden, sei ein Irrtum, der darauf beruhe, dass diese oft nicht explizit genannt, sondern nur implizit vorausgesetzt werden.

Die Sonderstellung der Humanwissenschaften wird auch mit dem Argument begründet, dass in diesem Bereich eine besondere Methode zur Verfügung stehen würde; die Methode des Verstehens. Diese beruht auf der Annahme, dass die seelischen Vorgänge in anderen Personen hinreichend ähnlich zu den eigenen sind. Im Gegensatz zu den Naturwissenschaften, wo die Ereignisse nur "von aussen" zugänglich sind, könne man deswegen in den Humanwissenschaften durch den inneren Zugang zur eigenen Seelenwelt Analogieschlüsse ziehen, welche erklärende Motive zu Handlungen anderer Personen liefern. Vertreten wurde diese Ansicht von einer Anzahl bedeutender Persönlichkeiten wie beispielsweise Max Weber. Kritisiert wird hier, dass uns im Alltag selbst bei Personen, welche im gleichen kulturellen und sozialen Umfeld leben, oft Irrtümer bei der Beurteilung der Motive unterlaufen. Deswegen ist diese Methode bestenfalls eine heuristische Methode zur Auffindung von Hypothesen, deren Richtigkeit dadurch keinesfalls bewiesen sei, so dass auch diese Methode keine argumentative Erklärung für einen Sachverhalt liefere. Ein solcherart gewonnenen Hypothese müsse wie in den Naturwissenschaften durch empirische Daten überprüft werden.

Neben diesen Auseinandersetzungen gibt es aber auch Annäherungen. Georg Henrik von Wright [3] hat ein formal präzisiertes intentionalistisches Erklärungsschema (IE) entwickelt, welches eine Modifizierung des Praktischen Syllogismus darstellt und in dem er ein Gegenmodell zum kausalen HO-Modell im Bereich der Humanwissenschaften sieht. Zwar wurde von Tuomelas gezeigt[4], dass dieses IE-Schmea nur dann zu einer argumentativen Erklärung führt, wenn unter die Prämissen ein empirisches Gesetz bestimmter Art (Ducasse-Satz) aufgenommen wird, womit es unter dem kausalen HO-Modell subsumierbar ist. Jedoch kann G.H. Von Wrights Shema auch als nichtargumentative Erklärung interpretiert werden [5]. D. h. man erweitert den Begriff "Erklärung" dergestalt, dass man neben erklärenden Argumenten in Form einer logischen Ableitung des zu erklärenden Ereignisses aus den Prämissen auch intentionalistische Tiefenanalysen zulässt. Diese fragen etwa nach dem Motiv der handelnden Personen, aber haben nicht zum Ziel, das aus der Handlung resultierende Ereignis logisch herzuleiten. Beispielsweise wäre in den Geschichtwissenschaften dann ein und dasselbe Ereignis parallel auf zwei Weisen zu erklären; nach dem kausalen HO-Modell und nach dem intentionalistischen Erklärungsschema.

Abweichungen vom idealen Modell

Die wissenschaftliche Erklärung ist ein ideales Modell das in der Praxis nicht erreicht werden kann. So müssten etwa zur totalen Erklärung eines physikalischen Phänomens, das heißt einer Erklärung die nichts unerklärt lässt und das zu erklärende Phänomen in allen Einzelheiten erklärt, genaugenommen der gesamte Zustand des Universums zu einem bestimmten Zeitpunkt als Randbedingung bekannt sein (und selbst erklärt sein), was unmöglich ist. Auch die abgeschwächte Form der abgeschlossenen Erklärung, welche nur die erste Bedingung erfüllt, dass nichts unerklärt bleibt, ist nicht möglich. Einige Antecedensbedingungen müssen immer unerklärt bleiben; eine Forderung nach Erklärung aller Antecedensbedingungen führt in einen unendlichen Regress.

In der Praxis gibt es deswegen nur unvollkommene Erklärungen, was nicht heißt dass ihre Annahme nicht zu begründen wäre. Unvollkommene Erklärungen können durch Erfahrungsdaten gut überprüft sein und auf diese weise eine gute Bestätigung erfahren. Bei den unvollkommene Erklärungen können mehrere Arten unterschieden werden. So gibt es die ungenauen Erklärungen, wenn die in einer Erklärung verwendeten Begriffe vage oder mehrdeutig sind. Von einer rudimentären Erklärung spricht man, wenn die Antecedensbedingungen nur unvollständig bekannt sind und die notwendigen Gesetze nicht explizit erwähnt werden, sondern stillschweigend vorausgesetzt werden. Bei einer partiellen Erklärung reicht das Explanans nicht aus, um das Explanandum in all seinen Aspekten zu erklären. Bei einer Erklärungsskizze ist das Explanans nur in einem vagen Umriss, sowie mehr oder weniger undeutlichen Hinweisen darauf, wie die Skizze zu einer Erklärung vervollständigt werden könnte, vorhanden.

Analogiemodelle

Analogiemodelle sind eine stark abgeschwächte moderne Variante der heute als unhaltbar angesehenen, aber früher oft vertretenen Ansicht, dass eine wissenschaftliche Erklärung auch allein durch Zurückführung auf Bekanntes und Vertrautes bzw. Analogien gegeben werden kann. Diese veraltete Ansicht wird heute einerseits wegen ihrer Subjektivität (was "Vertraut" ist wechselt von Individuum zu Individuum) nicht mehr vertreten, andererseits ist es das Selbstverständnis heutiger Wissenschaft, gerade auch das scheinbar Bekannten und Vertauten Infrage zustellen. Auch die moderne Variante liefert keine eigenständige Erklärung. Die Problematik dabei ist, dass die im Analogiemodell vorausgesetzte Isomorphie zwischen zwei verschiedenen Bereichen erst tatsächlich akzeptiert werden kann, wenn die Gesetze beider Bereiche bekannt sind; also im Nachhinein. Sind diese Gesetze aber bekannt, so kann auch eine kausale Erklärung gemäß dem HO-Modell gegeben werden, und es braucht das Analogiemodell nicht mehr.

Literatur

  • W.Stegmüller: Probleme und Resultate der Wissenschaftstheorie und Analytischen Philosophie. Band I (Wissenschaftliche Erklärung und Begründung.) Springer Verlag.
  • Wissenschaftstheorie: Schwemmer, Oswald: Erklärung, in: Mittelstraß (Hrsg.), Enzyklopädie Philosophie und Wissenschaftstheorie, 2. Aufl. [2005], S. 381 - 387 (mit 2 Spalten Lit.Verzeichnis)

Quellen

  1. Hempel, Oppenheim, Studies in the Logic of Explanation. Philosophy of Science 15 (1948), 135-75; reproduziert in Hempel, Aspects of Scientific Explantion.
  2. K.R. Popper Logik der Forschung.
  3. G.H. Von Wright Expalantion and Understanding. London (1971)
  4. R. Tuomelas Human sction and its explanation Dordrecht (1977)
  5. W.Stegmüller Probleme und Resultate der Wissenschaftstheorie und Analytischen Philosophie. Wissenschaftliche Erklärung und Begründung. Studienausgabe Band I, Teil c, Anhang 7. Springer Verlag.


Wiktionary: Erklärung – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme und Übersetzungen


Bearbeiten


Häufige Rechtsfragen zum Thema

  • Mietvertrag in deutsch, Mieter versteht kein deutsch, Bürge macyanni schrieb am 19.10.2017, 12:51 Uhr:
    Hm, fiktiv, soll aber im echten Leben auch vorkommen:Mieter versteht kein deutsch. Mietvertrag wird nur abgeschlossen, weil der Mieter einen inländischen Bürgen hat.Inwieweit ist so ein Mietvertrag überhaupt gültig? Könnte der Bürge seine Zahlungspflicht bestreiten, weil der Mieter kein deutsch versteht? Smiley Mac » weiter lesen
  • prozessbeendende Erklärung strapsbabs schrieb am 27.08.2016, 15:20 Uhr:
    Hallo,der A verklagt den B und stellt dazu zwei Anträge.Der B entspricht dem Antrag 1, nicht jedoch dem Antrag 2.Der A bekommt dann Post vom Gericht, er möge eine "prozessbeendende Erklärung" abgeben. Was ist das ?Kann es sein, dass der Rechtspfleger einfach übersehen hat dass zwei Anträge existieren ?Gruß Barbara » weiter lesen
  • Erklärung eines Rücktrittes zur Mitgliederversammlung ppjakobi schrieb am 09.01.2015, 09:34 Uhr:
    Hallo zusammen, ich habe folgende Frage: Ein Mitglied eines geschäftsführenden Vorstandes nach § 26 BGB erklärt gegenüber einem anderem Mitglied diese Vorstandes seinen Rücktritt aus dem Vorstand zur nächsten Mitgliederversammlung. Die Frage die sich hieraus ergibt ist: Ist das Vorstandmitglied zum Zeitpunkt des Eintreten in die... » weiter lesen
  • Verjährungsfrist für die Erklärung zum Verlustvortrag Amsel1986 schrieb am 18.03.2014, 21:27 Uhr:
    Hallo liebe Community, ich habe eine Frage, zu der es derzeit irgendwie zwei Meinungen gibt. Kurzer Sachverhalt: A gibt Anfang 2014 seine Erklärung zum Verlustvortrag von 2007 - 2013 ab. A hat noch nie eine Steuererklärung gemacht. In der Zeit von 09/2007 bis 02/2013 war A Student. Finanzamt sagt, dass die Erklärungen von 2007 -... » weiter lesen
  • Staatsanwaltschaft verkürzt plötzlich Frist für Erklärung Max Cady schrieb am 07.11.2011, 23:06 Uhr:
    Gegen die Entscheidung der Staatsanwaltschaft reicht A(Geschädigter) innerhalb der gesetzlichen Frist Beschwerde ein, nur kurz begründet. Denn der Fall ist umfangreicher und er hatte bisher keine Akteneinsicht.Er erklärt darin, bis Datum xxx die vollständige Begründung nachzureichen. Er hört Nie mehr Was von der StA.Plötzlich erhält... » weiter lesen
  • Austritts Erklärung / e-mail? kes-art schrieb am 14.07.2011, 14:12 Uhr:
    Stellen sich vor als Vorsitzender, sie bekommen per e-mail eine solche Austritts Erklärung: hi ……….., mir reichts mit den vorwürfen.... ich bin nicht mehr dabei....weder beim bettenbau noch bei der ausstellung noch weiterhin in dem verein.... ich schicke dir noch die schriftliche kündigung..... ………………. Wie werden sie vorgehen?... » weiter lesen
  • welchen Sinn macht Erklärung zum "Nichtkauf Wohnung"? bananenjoe1 schrieb am 03.04.2010, 15:07 Uhr:
    Hallo Zusammen, nehmen wir mal an eines Tages tritt Vermieter B an Mieter A herran ob er nicht die angemietete Wohnung kaufen wolle. Mieter A hat aber keinerlei Interesse und verneint die Frage. Nun möchte B dies schriftlich haben, und reicht A einen vorgeschriebenen Brief zum Unterschreiben rein: Sehr geehrter Herr A, hiermit... » weiter lesen
  • ao. Belastungen bei der ESt-Erklärung helmes63 schrieb am 05.12.2006, 15:22 Uhr:
    Sehr geehrtes Fachforenteam, .... wenn einem Privatmann die Heizung kaputt geht kann die Instandsetzung unter Umständen recht teuer werden ohne das einem dazu ein konkretes Verschulden trifft. Aus dieser Sachlage heraus ist die nachfolgende Frage zu verstehen .... Können diesbezgl. recht hohe Reparaturaufwendungen u. U. als... » weiter lesen


Passende Rechtstipps

  • Wer etwas erbt, muss unter Umständen gegenüber dem Finanzamt aktiv werden. In diesem Ratgeber erfahren Sie, inwieweit Sie dieses über die Erbschaft informieren müssen und was dann auf Sie zukommt. Nach dem Tod eines nahestehenden Menschen müssen die Hinterbliebenen nicht nur den damit verbundenen Verlust verkraften. Sie müssen auch viele dringende Angelegenheiten erledigen. Hierzu gehört etwa, dass sie sich häufig um den Totenschein... » weiter lesen
  • Abmahnung erhalten - was nun? Die Abmahnindustrie ist nicht mehr so stark ausgeprägt, wie vor ein paar Jahren. Der Gesetzgeber hat zudem die Beträge reduziert, die eingefordert werden können. Dennoch kommt es häufig genug vor, dass Mandanten Abmahnungen erhalten und Hilfe benötigen. Meist überrascht und von der kurzen 7-tägigen Frist, die auf den Schreiben angegeben ist, überfordert, wird die Unterlassungserklärung unverändert... » weiter lesen

Passende juristische News

  • Karlsruhe (jur). Schuldner haben kein Wahlrecht, ob sie statt der Zahlung lieber für einige Tage ins Gefängnis gehen. Das hat das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe in einem am Mittwoch, 6. Dezember 2017, veröffentlichten Beschluss betont (Az.: 2 BvR 2135/09). Danach ist auch bei einem Ordnungsgeld eine Erzwingungshaft bis zu sechs Monaten zulässig, selbst wenn die bei Zahlungsunfähigkeit ersatzweise zu vollstreckende Ordnungshaft deutlich... » weiter lesen
  • Erfurt (jur). Werden Stellenbewerber nicht über eine Absage informiert, können sie im Fall einer möglichen Diskriminierung leichter Entschädigungszahlungen durchsetzen. Denn die gesetzliche Zweimonatsfrist zur Geltendmachung einer Diskriminierungsentschädigung fängt erst dann an zu laufen, wenn der Arbeitgeber ausdrücklich einen Bewerber abgelehnt hat, entschied das Bundesarbeitsgericht (BAG) in Erfurt in einem aktuell veröffentlichten Urteil... » weiter lesen
  • Oldenburg (jur). Getrennte Ehepartner sollten im Streit um Trennungsunterhalt bestehende Einkünfte aus einem Minijob nicht verschweigen. Denn sagen sie hinsichtlich ihrer Einkünfte die Unwahrheit, können sie den Unterhaltsanspruch gegenüber ihrem ehemaligen Partner ganz verlieren, entschied das Oberlandesgericht (OLG) Oldenburg in einem am Montag, 16. Oktober 2017, bekanntgegebenen Beschluss (Az.: 3 UF 92/17).Im konkreten Fall hatte eine Frau... » weiter lesen


Erklärung Urteile und Entscheidungen

  • BildWird der Rechtsstreit durch einen Vergleich beendet und ist zu diesem Zeitpunkt über einen Prozesskostenhilfeantrag noch nicht entschieden, weil die Erklärung über die persönlichen und wirtschaftlichen Verhältnisse nicht vorliegt, kann nachträglich grundsätzlich keine Prozesskostenhilfe mehr bewilligt werden, auch wenn zur Vorlage der...

    » OLG-FRANKFURT, 24.02.2005, 9 W 4/05
  • Bild1. Die rechtliche Wirkung eines Schreibens eines Haftpflichtversicherers hinsichtlich der Auswirkungen auf die Verjährungshemmung nach § 3 Nr. 3 Satz 3 PflVG ist für den Fall, dass das Schreiben unterschiedliche Streitgegenstände zum Inhalt hat, in Bezug auf diese einzelnen Streitgegenstände differenziert zu betrachten. 2. Für den...

    » OLG-CELLE, 16.07.2008, 14 U 64/08
  • BildZur (verneinten) Auslegung einer Erklärung eines Verteidigers als Revisionsbegründung.

    » OLG-HAMM, 24.06.2008, 3 Ss 230/08

Kommentar schreiben

8 - Z wei =

Bisherige Kommentare zum Begriff (0)

(Keine Kommentare vorhanden)








Erklärung – Weitere Begriffe im Umkreis
Entsprechens-Erklärung
Inhaltsübersicht 1. Überblick 2. Abgabe und Inhalt der Entsprechens-Erklärung 1. Überblick Mit der Veröffentlichung des haben sich die Bestrebungen nach einer Verbesserung der deutschen Corporate Governance konkretisiert....
Allgemeine Erklärung der Menschenrechte
Die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte (auch: Deklaration der Menschenrechte) wurde von der Generalversammlung der Vereinten Nationen am 10. Dezember 1948 genehmigt und verkündet. Wesentlichen Anteil an der Abfassung hatten der kanadische...
Gesetz über die strafbefreiende Erklärung
Bei dem "Gesetz über die strafbefreiende Erklärung" ("Gesetz zur Förderung der Steuerehrlichkeit") handelt es sich um ein Gesetz, welches der Förderung der Steuerehrlichkeit dienen soll. In Kraft trat es zum 30.12.2003. Gemäß dem Gesetz über...
Patientenverfügung
Erklärung einer natürlichen Person, die sich auf die Einwilligung bzw. die Verweigerung der Einwilligung in lebensverlängernde Maßnahmen für den Fall der Einwilligungsunfähigkeit bezieht.
Verwaltungsanweisung - Strafbefreiungserklärung
Inhaltsübersicht 1. Allgemeines 2. Strafbefreiende Erklärung 3. Ermittlung der Einnahmen 4. Erklärungsberechtigte Personen 5. Inhalt, Form und Adressat der strafbefreienden Erklärung 6. Umfang der Strafbefreiung 7....
Steuertermine
Im Folgenden finden Sie eine kalendarische Übersicht des Jahres 2012 über die Termine, zu denen die Steuererklärungen und -anmeldungen für die verschiedenen Steuern abzugeben sind. Bei verspäteter Abgabe der Erklärung droht ein Verspätungszuschlag.
Strafbefreiungserklärungsgesetz
Bei dem Starfbefreiungserklärungsgesetz oder Gesetz zur Förderung der Steuerehrlichkeit ("Gesetz über die strafbefreiende Erklärung") handelt es sich um ein Gesetz, welches der Förderung der Steuerehrlichkeit dienen soll. In Kraft trat es zum...
Klageverzicht
Als "Klageverzicht" wird die Erklärung des Klägers vor Gericht bezeichnet, dass der Klageanspruch nicht besteht. Der Klageverzicht ist als eine einseitige Rechsthandlung anzusehen, welche zur Beendigung des gerichtlichen Verfahrens führt.Seine...
Scherzgeschäft
Ein Scherzgeschäft liegt vor, wenn eine nicht ernst gemeinte Willenserklärung in der Erwartung abgegeben wird, dass der Erklärungsempfänger erkennen werde, dass die Erklärung nicht ernst gemeint sei (§ 118 BGB).
Option
Der Begriff Option wird hauptsächlich bei dem für die Erklärung des Verzichts verwendet. Darüber hinaus taucht er im Umsatzsteuerrecht auch an anderen Stellen auf, bei denen der Unternehmer Wahlrechte durch Abgabe einer entsprechenden Erklärung...

JuraForum-Suche

Durchsuchen Sie hier JuraForum.de nach bestimmten Begriffen:


Fragen Sie einen Anwalt!
Anwälte sind gerade online.
Schnelle Antwort auf Ihre Rechtsfrage.

© 2003-2018 JuraForum.de — Alle Rechte vorbehalten. Keine Vervielfältigung, Verbreitung oder Nutzung für kommerzielle Zwecke.