Einlage

Lexikon | Jetzt kommentieren

Erklärung zum Begriff Einlage


Der Begriff Einlage bezeichnet

  • ein medizinisches Hilfsmittel, siehe Einlage (Orthopädie)
  • in der Schneiderei eine Versteifung (z. B. eines Kragens)
  • eine Zutat in einer Suppe, siehe Suppeneinlage
  • eine Verzierung in ornamentaler Kunst
  • ein als Medienwechsel wahrgenommener, meist unterhaltender Einschub in eine Darbietung, z. B. eine eingelegte Musiknummer in einem Schauspiel.
  • im Bankwesen eine Einzahlung auf ein Konto, siehe Bankguthaben
  • den Beitrag eines Unternehmers an sein Unternehmen,
    • betriebswirtschaftlich: siehe Kapitalbeteiligung
    • juristisch: siehe Kapitaleinlage



Mitwirkende/Autoren:
,
Erstellt von Wikipedia
Zuletzt editiert von


Dieser Artikel stammt aus der Quelle Wikipedia und unterliegt der GNU FDL.

 
 

Haben Sie Fragen zu diesem Begriff? Stellen Sie eine Frage zu dem Begriff im Forum.


Nachrichten zu Einlage


Entscheidungen zum Begriff Einlage

  • BildSAARLAENDISCHES-OLG, 22.11.2005, 4 U 261/04 - 93
    Zur Inanspruchnahme eines BGB-Mitgesellschafters auf Rückzahlung der Einlage
  • BildSAARLAENDISCHES-OLG, 22.11.2005, 4 U 261/04
    Zur Inanspruchnahme eines BGB-Mitgesellschafters auf Rückzahlung der Einlage
  • BildBFH, 30.11.2005, I R 3/04
    Der Zufluss eines Aufgeldes bei der Ausgabe von Optionsanleihen begründet steuerrechtlich eine Einlage.
  • BildNIEDERSAECHSISCHES-FG, 17.07.2002, 2 K 868/99
    Der Betriebsausgabenabzug der Gewinnanteile des stillen Gesellschafters hängt nicht von der Verwendung der geleisteten Einlage ab.
  • BildBFH, 28.10.2009, VIII R 46/07
    Die Differenz zwischen dem Einlagewert und den vor der Einlage bei den Überschusseinkunftsarten bereits in Anspruch genommenen planmäßigen und außerplanmäßigen Absetzungen ist Bemessungsgrundlage für AfA nach Einlage eines bisher im Privatvermögen befindlichen vermieteten Gebäudes in ein Betriebsvermögen    .
  • BildBFH, 18.08.2009, X R 40/06
    Bemessungsgrundlage für Absetzungen für Abnutzung nach Einlage ist die Differenz zwischen dem Einlagewert und den vor der Einlage bei den Überschusseinkunftsarten bereits in Anspruch genommenen planmäßigen und außerplanmäßigen Absetzungen.
  • BildBFH, 05.06.2008, IV R 73/05
    Die Einlage eines Anteils an einer Kapitalgesellschaft ist mit den Anschaffungskosten zu bewerten, wenn der Steuerpflichtige an der Gesellschaft im Zeitpunkt der Einlage wesentlich i.S. von § 17 EStG beteiligt ist.
  • BildBFH, 20.09.2007, IV R 70/05
    Tritt eine GmbH einer (bereits bestehenden) Kommanditgesellschaft als Komplementärin ohne Verpflichtung zur Leistung einer Einlage bei, werden hierdurch nicht die Bewertungswahlrechte des § 24 UmwStG eröffnet.
  • BildHESSISCHER-VGH, 29.10.2007, 6 TG 1468/07
    Ein Einlagengeschäft nach § 1 Abs. 1 Satz 2 Nr. 1 KWG liegt nicht schon immer dann vor, wenn die im Rahmen eines Vertrages über eine atypische stille Gesellschaft eingebrachte Einlage bei gleichzeitiger Verlustteilnahme mindestverzinst wird. Der für das Einlagengeschäft wesentliche unbedingte Anspruch auf Rückzahlung der Einlage ist...
  • BildLG-BONN, 10.01.2006, 11 O 79/05
    § 301 S. 1 AktG ist nicht über seinen Wortlaut hinaus auf gewinnunabhängige Festvergütungen anzuwenden, die an einen (typischen) stillen Gesellschafter für dessen Einlage gezahlt werden.

Aktuelle Forenbeiträge

  • Steuerrecht (28.04.2013, 18:24)
    Angenommen Herr X hat 20.000,00 € in Form einer typisch Stillen Gesellschaft mit gedeckelter Gewinn- und Verlustbeteilung in eine GmbH eingelegt. Diese GmbH ist vermögenslos ! in Insolvenz gegangen. Herr X möchte nun den Verlust von € 20.000,00 - nicht nur den laufenden Verlust - bei seinem Steuerausgleich geltend machen. Gibt es...
  • Gesellschaftereigentum bei UG (19.11.2012, 15:23)
    Angenommen, Einzelunternehmer A und Einzelunternehmer B gründen gemeinsam eine Unternehmergesellschaft. A ist hierbei Geschäftsführer. A und B zahlen jeweils 1,- Euro Einlage. Da ja Sacheinlagen verboten sind, die UG noch kein Kapital hat und A und B jedoch in Besitz von Gegenständen sind, die im Betrieb benötigt werden, stellt sich...
  • Bauernhof auf dem Land - Welche Rechtsform? (28.05.2012, 18:09)
    Liebe Jura-Experten: Fall: Eine Gruppe freundschaftlich verbundener Menschen möchte gemeinsam einen Hof kaufen, um sich auf dem Gelände auszuprobieren, zu lernen und teilweise zu wohnen. Folgende Eigenschaften der Rechtsform sind der Gruppe wichtig: 1. Haftung der Individuen soll auf die Höhe der Einlage begrenzt werden 2. Es soll...
  • KG-Pflichten des Kommanditisten (20.05.2012, 10:16)
    Hallo, ich hab eine Frage zu folgedem Sachverhalt: Wiederum beträgt die Haftsumme des Kommanditisten K 20.000,- €, seine Beitragsleistung laut Gesellschaftsvertrag hat in einer Bareinlage von 20.000 € zu bestehen. K zahlt nicht an die KG, sondern befriedigt stattdessen den Gesellschaftsgläubiger X, den K arg bedrängt. – Wie wäre...

Kommentar schreiben

42 + Si/eben =

Bisherige Kommentare zum Begriff (0)

(Keine Kommentare vorhanden)



Fragen Sie einen Anwalt!
Anwälte sind gerade online.
Schnelle Antwort auf Ihre Rechtsfrage.


Einlage – Weitere Begriffe im Umkreis

  • Börsentermingeschäft
    Bei Börsentermingeschäften - oder auch Termingeschäften - handelt es sich um Geschäfte an der Börse oder im OTC-Handel, bei denen zwar ein Kurs festgelegt wird, die Erfüllung des Vertrags aber erst zu einem späteren Termin erfolgt. Von 1931...
  • Darlehen
    Darlehen: Einführung und rechtliche Regelungen Was ist ein Darlehen, worauf muss man achten und welche gesetzlichen Regelungen gibt es? Eine Einführung mit Grundlagen, die jeder wissen sollte, der plant ein Darlehen in Anspruch zu nehmen!...
  • Darlehensvertrag
    Der Darlehensvertrag ist in § 488 BGB gesetzlich normiert. Er ist ein schuldrechtlicher Vertrag zwischen zwei Personen und kommt zwischen einer Einigung der beiden Vertragsparteien zustande. Dementsprechend hat ein Darlehensvertrag den...
  • Darlehensvertrag - Kredit
    Ein Darlehen ist ein schuldrechtlicher Vertrag zwischen einem Darlehensgeber und einem Darlehensnehmer, bei dem der Darlehensgeber dem Nehmer Geld oder vertretbare Sachen zur Nutzung überlässt. Diese Nutzung ist jedoch nur vorübergehend, und zwar...
  • Derivate
    Zusammenfassender Begriff für Finanzprodukte wie Optionen, Swaps oder Forwards zum Kauf oder Verkauf von beispielsweise Wertpapieren auf Termin. Eigenkapital: Vermögen - Schulden = Eigenkapital. BMJ
  • Einlagensicherungsfond
    Einlagensicherungsfonds sind Teile des Sicherungsssystems der Banken, welche die Gelder der Kunden schützen sollen, falls es zu einer Insolvenz der Bank kommt. Sie sind Teil der Einlagensicherung, die von den namhaften deutschen Kreditinstituten...
  • Europäische Zentralbank - EZB
    Im Jahr 1998 wurde die Europäische Zentralbank gegründet. Sie ist für die Geldwertstabilität in den Euro-Ländern zuständig und übernimmt diese Aufgabe seit Anfang des Jahres 1999, als der Euro im Rahmen der europäischen Währungsunion eingeführt...
  • Fazilität
    Eine Fazilität (von lat. facilitas Leichtigkeit) ist die von einer Bank ihren Kunden eingeräumte Möglichkeit, innerhalb festgelegter Grenzen kurzfristig Kredite in Anspruch zu nehmen oder Guthaben anzulegen. Der Begriff wird besonders im...
  • Festgeldzins
    In der heutigen Gesellschaft ist eine Festgeldanlage nicht mehr üblich. Vielmehr werden Tagesgeldkonten angelegt. Sie sind dynamischer, flexibler und darüber hinaus wird das angelegte Geld ebenfalls verzinst. Eine Festgeldanlage kann in...
  • Finanzdienstleistungsaufsicht
    Zu den Aufgaben der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFIN) zählen die Beaufsichtigung sowie die Kontrolle der deutschen Bankenbranche. Gegründet wurde sie im Jahre 2002 durch die Zusammenlegung der Bundesaufsichtsämter für...

JuraForum-Suche

Durchsuchen Sie hier JuraForum.de nach bestimmten Begriffen:

© 2003-2017 JuraForum.de — Alle Rechte vorbehalten. Keine Vervielfältigung, Verbreitung oder Nutzung für kommerzielle Zwecke.