Internetrecht - Datenschutz

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Erklärung zum Begriff Internetrecht - Datenschutz

Der Datenschutz wird gemäß dem Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) sowie dem Telemediengesetz (TMG) geregelt. Eine der wichtigsten Kategorien des Computerdatenschutzes ist der Datenschutz im Internet.

Persönliche beziehungsweise personenbezogene Daten sind gesetzlich vor unerlaubter Verwendung oder Preisgabe geschützt. Als personenbezogene Daten werden gemäß § 3 Abs. 1 BDSG angesehen:

  • Name, Alter, Familienstand, Geburtsdatum
  • Anschrift, Telefonnummer, E-Mail Adresse
  • Konto-, Kreditkartennummer
  • Kraftfahrzeugnummer, Kfz-Kennzeichen
  • Personalausweisnummer, Sozialversicherungsnummer
  • Vorstrafen
  • genetische Daten und Krankendaten
  • Zeugnisse

Demzufolge ist es auch im Internet nicht gestattet, derartige Daten gegen den Willen des Eigentümers zu verwenden oder weiterzugeben.Verstöße dagegen werden geäß § 43 BDSG mit hohen Geldbußen geahndet.



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Häufige Rechtsfragen zum Thema

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    Hallo allerseits,meine Frage bezieht sich auf das Internetrecht und zwar konkret auf den Datenschutz im Internet. Ich würde gerne erfahren, inwieweit es erlaubt ist IP-Adressen von Mitgliedern einer Webseite dauerhaft zu speichern. Nehmen wir an ein Webseitenbetreiber bietet Besuchern die Möglichkeit sich anzumelden. Bei der Anmeldung... » weiter lesen
  • Benutzung von Email-Accounts bei Vereinen-und Verbaenden Silberdistel schrieb am 10.02.2016, 12:00 Uhr:
    angenommen:Ein Verein/Verband hat für seine Vorstände und Ausschüsse einen Server eingerichtet.Die Vereins-/Verbandsvorstande hätte, dem Rang entsprechend, eigene Email-Accounts, so wie auch die einzelnen Vereins-/Verbandsstufen und Vereins-/Verbandsabteilungen. Beispiel: der Präsident/1.Vorsitzende Sepp hat beim Verein/Verband ein... » weiter lesen
  • Arbeits bzw. Betriebsmittel des AG - Anspruchsgrundlagen ronald.bahr schrieb am 15.05.2012, 18:07 Uhr:
    Meine Hypothese: Der Arbeitgeber kann frei über seine eingesetzten Betriebsmittel entscheiden und eine private Nutzung durch einen Arbeitnehmer bedarf doch vorherigen Genehmigung. Zum Bespiel darf ein Internetanschluss nicht privat genutzt werden, wenn der AG das nicht ausdrücklich vorher gestattet. Aber wie lässt sich diese... » weiter lesen
  • Fehlende Infos beim Kauf im Internet-Shop Max1508 schrieb am 21.02.2011, 22:15 Uhr:
    Hallo, ist ein Online-Kaufvertrag gültig, wenn wesentliche Angaben, z.B. aus Sicht des Kunden, fehlen? Angenommen, ein Kunde kauft per Paypal einen DNA-Test für Hunde im Online-Shop, der Online Shop vermittelt nur, schickt Unterlagen (keine Rasseliste anbei) an den Kunden, alles andere macht das Labor. Kunde zahlt per PayPal an den... » weiter lesen
  • Veröffentlichung von Bild in Forum Shoko schrieb am 20.01.2009, 09:49 Uhr:
    Angenommen A betreibt ein Forum mit geschlossenem Benutzerkreis (< 20 Personen). Benutzer B ist in diesem Forum angemeldet und bindet von einer anderen Homepage ein Bild ein (mit img src=...), auf welches Person C das Urheberrecht besitzt. C erkennt dies anhand der Logfiles und wendet sich an A, da er selbständig nicht feststellen... » weiter lesen
  • Wie viele persönliche Daten veröffentlichen Disap schrieb am 18.06.2006, 07:59 Uhr:
    Moin Moin. (Ich hatte die Frage ursprünglich im Internetrecht, aber es hängt doch eher mit Datenschutz zusammen, daher habe ich das im IR gelöscht und hier neu gepostet) Man stelle sich folgendes vor: Herr Z, Vorname A, ist Schüler in Niedersachsen. Alle Namen der Schüler werden auf der öffentlich zugänglichen Homepage aufgelistet.... » weiter lesen


Internetrecht - Datenschutz Urteile und Entscheidungen

  • BildZu einem Anspruch auf Erlass einer Sperrverfügung gegen Access-Provider zum Schutz vor Ehrverletzungen auf einer Webseite ohne Impressum. Ermächtigungsgrundlage der Telemedienaufsicht zum Einschreiten gegen Verletzungen der allgemeinen Gesetze und der gesetzlichen Bestimmungen zum Schutz der persönlichen Ehre ist nach der...

    » VG-DUESSELDORF, 24.06.2014, 27 K 7499/13
  • Bild1.Eine Vereinbarung in allgemeinen Arbeitsvertragsbedingungen, welche die Beendigung einer vereinbarten alternierenden Telearbeit für den Arbeitgeber voraussetzungslos ermöglicht und nicht erkennen lässt, dass dabei auch die Interessen des Arbeitnehmers zu berücksichtigen sind, ist wegen Abweichung von dem gesetzlichen Leitbild des §...

    » LAG-DUESSELDORF, 10.09.2014, 12 Sa 505/14
  • BildPoker in den Varianten Texas Holdem und Five Card Draw ist Glücksspiel. Eine auf ein Internetangebot bezogene Untersagungsanordnung durch die Behörde eines Staates, in welchem sich das Angebot bestimmungsgemäß auswirken soll (Marktortprinzip), verstößt nicht gegen den völkerrechtlichen Territorialitätsgrundsatz. Die erforderlichen...

    » VG-DUESSELDORF, 21.06.2011, 27 K 6586/08

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