Buße (Strafrecht)

Lexikon | Jetzt kommentieren

Erklärung zum Begriff Buße (Strafrecht)

Im Verwaltungsrecht wird eine Buße als Sanktion gegen Verfehlungen, in der Regel Ordnungswidrigkeiten, verhängt. Dies geschieht bei Verfehlungen leichterer Art, deswegen wird das Ordnungswidrigkeitenrecht umgangssprchlich auch als "kleiner Bruder des Strafrechts" bezeichnet.

Wenn jedoch eine Verfehlung sowohl nach dem Ordnungswidrigkeitenrecht als auch nach dem Strafrecht geahndet werden kann, hat das Strafgesetz immer Vorrang.

Bußgelder im Ordnungswidrigkeitenrecht können nicht in Freiheitsstrafen umgewandelt werden, wodurch sie sich von Geldstrafen im Strafrecht unterscheiden.




Mitwirkende/Autoren:
,
Erstellt von Wikipedia
Zuletzt editiert von


 
 

Haben Sie Fragen zu diesem Begriff? Stellen Sie eine Frage zu dem Begriff im Forum.



Aktuelle Forenbeiträge

  • Gnadengesuch (09.11.2011, 15:46)
    Hallo liebe Jura-Mitglieder.Ich studiere Jura ( 1 Semester) und bräuchte eure Hilfe. Es geht darum, dass wir ein Urteil bekommen haben und dieses sozusagen " auseinander " nehmen sollen, wir werden also sozusagen ins kalte Wasser geschmissen, da wir noch keine Vorkenntnisse haben. D.h Sachverhalt, was sind die juristischen Probleme und...

Kommentar schreiben

58 + N/eu/n =

Bisherige Kommentare zum Begriff (0)

(Keine Kommentare vorhanden)



Fragen Sie einen Anwalt!
Anwälte sind gerade online.
Schnelle Antwort auf Ihre Rechtsfrage.


Buße (Strafrecht) – Weitere Begriffe im Umkreis

  • Bewusst Fahrlässigkeit
    Eine bewusste Fahrlässigkeit ist gegeben, wenn ein Täter den Erfolg seiner Tat für möglich halten konnte. Dabei hofft er allerdings, dass dieser Taterfolg nicht eintreten wird. Dies ist beispielsweise im Straßenverkehr gegeben, wenn ein Fahrer in...
  • Brandstiftung
    Brandstiftung 1. objektiver Tatbestand Die Brandstiftung ist gem. § 306 StGB ein besonderer Fall der Sachbeschädigung . Geschützt wird das fremde Eigentum . Zur Verwirklichung der Brandstiftung bedarf es eines Tatobjektes,...
  • Brett des Karneades
    Das Brett des Karneades ist ein philosophisches Gedankenexperiment, dass auf den griechischen Philosophen Karneades zurückgeht. Man stellt sich die Situation zweier Schiffbrüchiger vor, deren einzige Rettung ein umhertreibendes Brett ist,...
  • Brief- und Postgeheimnis
    Gemäß Art. 10 GG sind das Brief- sowie das Postgeheimnis unverletzlich. Die Unverletzlichkeit des Briefgeheimnisses bedeutet, dass jede schriftliche Mitteilung, welche an einen individuellen Empfänger gerichtet ist, ausschließlich von diesem...
  • BtMG
    Das einstige Opiumgesetz, ein Relikt aus der Weimarer Republik 1929, wurde inhaltlich umformuliert und umbetitelt und am 10. Januar 1972 erneut bekannt gemacht. Die Vorschriften des Gesetzes regeln die Ein- und Ausfuhr von erklärten...
  • Computerbetrug, § 263a StGB
    Allgemeines Der Computerbetrug , § 263a StGB, zählt zu den Vermögensdelikten. Schutzgut ist das Vermögen als Ganzes in seinem Bestand. § 263a StGB wurde nachträglich im Rahmen des 2. Gesetzes zur Bekämpfung der Wirtschaftskriminalität ins...
  • Computerkriminalität
    Straftaten, vor allem im Zusammenhang mit der Wirtschaftskriminalität, bei denen ein Computer als Tatmittel bzw. Gegenstand der strafbaren Handlungen im Vordergrund steht, werden als Computerkriminalität bezeichnet. Der Begriff wird...
  • conditio sine qua non
    Eine notwendige Bedingung, die im Strafrecht bei der Kausalität geprüft wird.
  • Datenveränderung
    Datenveränderung ist in Deutschland gemäß § 303a des Strafgesetzbuches (StGB) ein Vergehen, welches mit Freiheitsstrafe bis zu zwei Jahren oder Geldstrafe bestraft wird. Inhaltsverzeichnis 1 Definition 2 Wortlaut...
  • Defensiver Notstand
    Die Gefahr geht von einer Sache selbst aus, vgl. § 228 BGB

Top Orte der Anwaltssuche zum Rechtsgebiet Strafrecht

Weitere Orte finden Sie unter:

JuraForum-Suche

Durchsuchen Sie hier JuraForum.de nach bestimmten Begriffen:

© 2003-2017 JuraForum.de — Alle Rechte vorbehalten. Keine Vervielfältigung, Verbreitung oder Nutzung für kommerzielle Zwecke.