Börsentermingeschäft

Lexikon | Jetzt kommentieren

Erklärung zum Begriff Börsentermingeschäft

Bei Börsentermingeschäften - oder auch Termingeschäften - handelt es sich um Geschäfte an der Börse oder im OTC-Handel, bei denen zwar ein Kurs festgelegt wird, die Erfüllung des Vertrags aber erst zu einem späteren Termin erfolgt.

Von 1931 bis Juli 1970 waren Börsentermingeschäfte in Deutschland verboten. Im Jahre 1990 wurde eine Terminbörse eingeführt, an welcher diverse Termingeschäfte abgeschlossen werden können.

Termingeschäfte können als

  • bedingte Termingeschäfte oder
  • unbedingte Termingeschäfte

abgeschlossen werden. Während bei ersteren jeder Vertragspartner das Recht hat, vom Vertrag zurückzutreten, müssen bei einem unbedingten Termingeschäft beide Vertragspartner ihre Pflicht am vereinbarten Termin erfüllen.




Mitwirkende/Autoren:
,
Erstellt von Wikipedia
Zuletzt editiert von


 
 

Haben Sie Fragen zu diesem Begriff? Stellen Sie eine Frage zu dem Begriff im Forum.


Kommentar schreiben

17 + Ein_s =

Bisherige Kommentare zum Begriff (0)

(Keine Kommentare vorhanden)



Fragen Sie einen Anwalt!
Anwälte sind gerade online.
Schnelle Antwort auf Ihre Rechtsfrage.


Börsentermingeschäft – Weitere Begriffe im Umkreis

  • Bankrecht - Girovertrag
    Als "Girovertrag" wird ein Vertrag zwischen einem Kreditinstitut und einem Kunden bezeichnet, welcher die Einrichtung und die Führung eines Girokontos beinhaltet. Er wird als eine besondere Form des Geschäftsbesorgungsvertrages in den §§ 676f bis...
  • Bankrecht - Stimmrecht Aktie
    Das Depotstimmrecht (oder: Vollmachtstimmrecht) ist ein Stimmrecht, welches durch Banken auf Hauptversammlungen von Aktiengesellschaften ausgeübt wird. Sie gelten als bevollmächtigte Vertreter der Aktionäre. Gemäß § 135 AktG haben...
  • Bankrecht - Übersicherung durch Globalzession
    Als "Globalzession" wird bezeichnet, wenn sämtliche gegenwärtige und künftige Forderungen eines Schuldners an den Gläubiger abgetreten werden. Im Bankwesen lassen sich Banken häufig vom Schuldner dessen Forderungen abtreten, um...
  • Barwert
    Als "Barwert" wird in der Finanzwirtschaft der heutige Wert zukünftiger Zahlungen bezeichnet. Dabei wird eine bestimmte Verzinsung angenommen. Die Ermittlung des Barwertes dient dem Vergleich von Zahlungen, welche zu unterschiedlichen...
  • Beteiligungsgesellschaften - Wagniskapital
    Als "Wagniskapital" (Venture-Capital) wird ein außerbörsliches Beteiligungskapital bezeichnet, welches eine Beteiligungsgesellschaft zur Beteiligung an Unternehmen bereitstellt, welche als besonders riskant einzustufen sind. Ins Unternehmen...
  • Darlehen
    Darlehen: Einführung und rechtliche Regelungen Was ist ein Darlehen, worauf muss man achten und welche gesetzlichen Regelungen gibt es? Eine Einführung mit Grundlagen, die jeder wissen sollte, der plant ein Darlehen in Anspruch zu nehmen!...
  • Darlehensvertrag
    Der Darlehensvertrag ist in § 488 BGB gesetzlich normiert. Er ist ein schuldrechtlicher Vertrag zwischen zwei Personen und kommt zwischen einer Einigung der beiden Vertragsparteien zustande. Dementsprechend hat ein Darlehensvertrag den...
  • Darlehensvertrag - Kredit
    Ein Darlehen ist ein schuldrechtlicher Vertrag zwischen einem Darlehensgeber und einem Darlehensnehmer, bei dem der Darlehensgeber dem Nehmer Geld oder vertretbare Sachen zur Nutzung überlässt. Diese Nutzung ist jedoch nur vorübergehend, und zwar...
  • Derivate
    Zusammenfassender Begriff für Finanzprodukte wie Optionen, Swaps oder Forwards zum Kauf oder Verkauf von beispielsweise Wertpapieren auf Termin. Eigenkapital: Vermögen - Schulden = Eigenkapital. BMJ
  • Einlage
    Der Begriff  Einlage bezeichnet ein medizinisches Hilfsmittel, siehe Einlage (Orthopädie) in der Schneiderei eine Versteifung (z. B. eines Kragens) eine Zutat in einer Suppe, siehe Suppeneinlage eine Verzierung...

JuraForum-Suche

Durchsuchen Sie hier JuraForum.de nach bestimmten Begriffen:

© 2003-2017 JuraForum.de — Alle Rechte vorbehalten. Keine Vervielfältigung, Verbreitung oder Nutzung für kommerzielle Zwecke.