Außerordentliche Kündigung im Arbeitsrecht - Gründe, Abmahnung und Fristen

Lexikon | 1 Kommentar

Erklärung zum Begriff Außerordentliche Kündigung

Im Allgemeinen wird eine außerordentliche Kündigung auch als fristlose Kündigung bezeichnet.

​Fristlos bedeutet hier im Gegensatz zur ordentlichen Kündigung, dass keine Kündigungsfrist eingehalten wird. 

Dies setzt allerdings wichtige Kündigungsgründe voraus. 

Die außerordentliche Kündigung ist sowohl seitens des Arbeitsgebers als auch des Arbeitsnehmers möglich. Möchte einer der beiden Vertragsparteien den Arbeitsvertrag sofort beenden, so spricht er die fristlose Kündigung aus (Arbeitgeber) beziehungsweise reicht die Kündigung ein (Arbeitnehmer). 

I. Zwei Arten von Kündigungen

Bei Kündigungen wird zwischen zwei verschiedenen Arten unterschieden:

  • Fristgerechte (ordentliche) Kündigung
  • Außerordentliche (fristlose) Kündigung

1. Ordentliche Kündigung

Eine ordentliche Kündigung liegt immer dann vor, wenn ein Vertragsverhältnis unter Beachtung einer Kündigungsfrist zum Zeitpunkt des Ablaufes der Kündigungsfrist beendet wird. Dies bedeutet, dass sich bei einer ordentlichen Kündigung beide Vertragspartner an die vertraglich geregelten Abmachungen in ihrem Dauerschuldverhältnis halten.

2. Außerordentliche Kündigung

Eine außerordentliche Kündigung hingegen ist dann gegeben, wenn das Dauerschuldverhältnis von einer Seite der Vertragspartner aus einem relevanten Grund gekündigt wird. Dabei werden in der Regel weder gesetzlich vorgegebene, noch (tarif-) vertragliche Kündigungsfristen eingehalten; deswegen wird in diesem Zusammenhang auch von einer „fristlosen Kündigung“ gesprochen.

Eine außerordentliche Kündigung kann nicht vertraglich ausgeschlossen werden.

II. Wichtige Gründe

Eine fristlose Kündigung kann nicht willkürlich, sondern muss aus einem wichtigen Grund ausgesprochen werden, da sie ansonsten als gegenstandslos betrachtet werden kann; es müssen schon grobe Verfehlungen vorliegen.

So gilt beispielsweise eine während eines Streits ausgesprochene Beleidigung eines Vorgesetzten nicht als Grund für eine außerordentliche Kündigung, da diese Äußerung keine schwere Vertragsverletzung darstellt [ArbG Hamburg, 12.05.2009, 21 Ca 490/08].

Wenn allerdings ein Arbeitnehmer mit dem Satz „jetzt wird es Krieg geben“ eine Betriebsfeier besucht und dort seinen Vorgesetzten aufs Übelste beleidigt, ist eine fristlose Kündigung gerechtfertigt, da der betreffende Arbeitnehmer sein Verhalten bereits angekündigt hatte und sich auch nicht damit rechtfertigen konnte, er habe einen Blackout gehabt [LarbG Hamm, 30.06.2004, 18 Sa 836/04].

Dass wichtige Gründe für eine fristlose Kündigung vorliegen müssen, wird in § 626 Abs. 1 BGB festgehalten.

Beispiele für wichtige Kündigungsgründe:

  • Unerlaubter privater Internet-, Diensthandy-  und Telefonnutzung [LArbG Niedersachsen, 31.05.2010, 875/09]
  • Unkorrekter Arbeitszeiterfassung [LarbG Schleswig-Holstein, 29.03.2011, 2 Sa 533/10]
  • Diskriminierung von Kollegen und/oder Vorgesetzten [BAB, 19.04.2012, 2 AZR 258/11]
  • Sexueller Belästigung [BAG, 25.03.2004, 2 AZR 341/03]
  • Bedrohung von Kollegen oder Vorgesetzten in strafrechtlicher Weise [ArbG Mönchengladbach, 07.11.2012, 6 Ca 1749/12]
  • Antreten nichtgenehmigten Urlaubs [ArbG Krefeld, 08.09.2011, 1 Ca 960/11]
  • Allgemeine Straftaten, wie beispielsweise Diebstahl oder Urkundenfälschung [LarbG Berlin-Brandenburg, 08.02.2012, 24 Sa 1800/11], [BAG, 11.12.2003, 2 AZR 36/03]
  • Konsum von Alkohol und anderen Rauschmittel vor oder während der Arbeitszeit [ArbG Berlin, 21.11.2012, 31 Ca 13626/12]
  • Vorgetäuschter Arbeitsunfähigkeit [Hessisches LAG, 01.04.2009, 6 Sa 1593/08]
  • Allgemeinen Pflichtverletzungen [LarbG Niedersachsen, 12.02.2010, 10 Sa 1977/09], [ArbG Krefeld, 20.01.2011, 1 Ca 2401/10].

III. Abmahnung

Eine außerordentliche Kündigung wird in der Regel fristlos erfolgen, wobei also keinerlei Kündigungsfristen eingehalten werden. 

Vor dem Aussprechen einer fristlosen Kündigung sollte der Arbeitgeber den betroffenen Arbeitnehmer abmahnen.

Der Inhalt der Abmahnung sollte den Arbeitnehmer

  • auf seine Pflichtverletzungen aufmerksam machen und
  • verdeutlichten, dass bei erneuten Verstößen gegen seine Pflichten mit schwereren Konsequenzen (Kündigung) zu rechnen sein wird.

Der Arbeitnehmer erhält dadurch die Chance, sein Fehlverhalten zu ändern und somit einen Verlust seines Arbeitsplatzes zu vermeiden [LarbG Hamm, 17.03.2011, 8 Sa 1854/10].

Erfolgt vor der außerordentlichen Kündigung keine Abmahnung, so kann es passieren, dass die Kündigung aufgrund dessen für unwirksam erklärt wird [LarbG Hamm, 25.05.2012,7 Sa 2/12].

Bei einer besonders schweren Pflichtverletzung seitens des Arbeitnehmers kann aber grundsätzlich von einer Abmahnung abgesehen und sofort die außerordentliche Kündigung ausgesprochen werden [LarbG Rheinland-Pfalz, 16.02.2012, 11 Sa 611/11].

IV. Ausschlussfristen und Schriftform

Die fristlose Kündigung muss gemäß § 626 Abs. 2 BGB innerhalb „einer Frist von zwei Wochen erfolgen, nachdem der Kündigungsberechtigte Kenntnis von dem für die Kündigung relevanten Grund erhalten hat“.

Eine Kündigung hat in Schriftform zu erfolgen; sollte der Gekündigte dies verlangen, muss gemäß § 626 Abs. 2 der Kündigungsberechtigte den Grund für die fristlose Kündigung ebenfalls schriftlich darstellen.

V. Kündigungsschutzklage

Der gekündigte Arbeitnehmer hat gemäß § 4 KSchG (Kündigungsschutzgesetz) das Recht, eine Kündigungsschutzklage gegen die fristlose Kündigung einzureichen. Dies muss allerdings innerhalb von drei Wochen nach Eingang der Kündigung geschehen [LarbG Schleswig-Holstein, 28.04.2005, 2 Ta 105/05].

Der Tag, an dem das Kündigungsschreiben im Briefkasten des Gekündigten landet, zählt als Beginn der Frist zur Einreichung einer Kündigungsschutzklage [Hessisches LAG, 25.06.2007, 19 Sa 1381/06]. Selbst wenn sich der Arbeitgeber versehentlich bei der Berechnung der Kündigungsfrist verrechne hat, gilt diese Drei-Wochen-Frist [LarbG Rheinland-Pfalz, 18.02.2005, 8 Sa 921/04].

Falls mit einer Kündigung allerdings nicht zu rechnen gewesen ist und der gekündigte Arbeitnehmer aufgrund einer Urlaubsreise es nicht rechtzeitig geschafft hat, Kündigungsschutzklage einzureichen, muss er in den vorherigen Stand wiedereingesetzt werden [ArbG Frankfurt am Main, 13.12.1999, 7 Ca 5185/96].

Die dreiwöchige Frist zur Einreichung einer Kündigungsschutzklage gilt immer, auch wenn das fristlos gekündigte Arbeitsverhältnis weniger als sechs Monate lang bestanden hat [LArbG Hamm, 11.05.2006, 16 Sa 2151/05].

Tipp vom Rechtsanwalt
​Die Zustellung der Kündigung muss der Arbeitgeber nachweisen. Oft erweist sich daher ein Mitarbeiter als Bote samt persönlicher Überbringung der Kündigung als die ideale nachweisbare Form der Zustellung. Natürlich könnte man sich auch den Empfang der Kündigung durch den gekündigten Arbeitsnehmer quittieren lassen.

VI. Sonderformen

1. Probezeit

Generell haben beide Vertragspartner während der Probezeit das Recht, ihr Vertragsverhältnis mit einer zweiwöchigen Frist zu kündigen. Gemäß § 626 BGB kann auch ein Probearbeitsverhältnis außerordentlich gekündigt werden, wenn hierfür wichtige Gründe vorliegen [ArbG Berlin, 21.07.2011, 17 Ca 1102/11].

Die mangelnde Eignung des Arbeitnehmers stellt allerdings keinen wichtigen Grund für eine außerordentliche Kündigung dar; in einem derartigen Fall muss der Arbeitgeber das Probearbeitszeitverhältnis fristgerecht beenden.

2. Schwangerschaft

Schwangere Arbeitnehmerinnen unterliegen einem ganz besonderen Kündigungsschutz: gemäß § 9 MuSchG besteht ein ausdrückliches Kündigungsverbot seitens des Arbeitgebers für Schwangere sowie Mütter bis zu 12 Wochen nach der Entbindung [EuGH, 29.10.2009, C-63/08]. Dies gilt auch dann, wenn der Arbeitgeber zum Zeitpunkt der Kündigung nichts von der Schwangerschaft seiner Arbeitnehmerin gewusst hat und sie ihn erst später darüber in Kenntnis gesetzt hat.

Generell gilt dieser besondere Kündigungsschutz sowohl für ordentliche als auch für außerordentliche Kündigungen. Verstößt die Arbeitnehmerin allerdings massiv gegen ihre Pflichten, verletzt diese oder begeht eine Straftat, so kann in derartigen Fällen eine Kündigung ausgesprochen werden [BayVGH, 29.02.2012, 12 C 12.264].

VII. Anspruch auf Arbeitslosengeld 

Hat der Arbeitnehmer seinen Arbeitsplatz von sich aus fristlos gekündigt oder aufgrund eigenem Fehlverhalten den Verlust seines Arbeitsplatzes verursacht und ist dadurch in die Arbeitslosigkeit gelangt, hat die Agentur für Arbeit gemäß § 159 SGB III das Recht, eine Sperrzeit von bis zu 12 Wochen zu verhängen.

Diese bedeutet, dass der Arbeitslose für diesen Zeitraum seinen Anspruch auf Arbeitslosengeld komplett verwirkt hat. Ausnahmen bestehen jedoch, wenn der Betroffene nachweislich Gründe für eine eigenmächtige Kündigung, beispielsweise Mobbing, vorbringen kann.

VIII. Kostenloses Muster für die fristlose Kündigung

Nachfolgend finden Sie auch ein kostenloses Muster für die außerordentliche Kündigung:

https://www.juraforum.de/lexikon/ausserordentliche-kuendigung-fristlose-kuendigung



Bearbeiten


Häufige Rechtsfragen zum Thema

  • Kündigung trotz Verzicht auf außerordentliche Kündigung student779 schrieb am 05.02.2017, 20:58 Uhr:
    Mal angenommen Mieter A wohne seit ein paar Monaten in einer Wohnung und möchte nun gerne ausziehen. Mieter A ist Student und hat festgestellt, dass die Lage der Wohnung für dessen Studienfach ungünstig ist.Mieter A war klar, dass der Mietvertrag die Klausel enthält, dass sowohl der Vermieter B, als auch Mieter A auf eine Kündigung für... » weiter lesen
  • Untermietvertrag ohne Erlaubnis - Außerordentliche Kündigung durch Mieter stefan.bgartner.00 schrieb am 20.04.2015, 19:08 Uhr:
    Hallo zusammen,gegeben sei der folgende Fall:E sei der Eigentümer eine Immobilie. Die Immobilie sei seit längerem an den Mieter M vermietet. Dieser Mieter M wiederum vermietet die Wohnung an den Untermieter U. Der Vertrag zwischen M und U sei auf einen Zeitraum von 2 Jahren ohne Kündbarkeit ausgestellt.Im Vertrag zwischen M und U... » weiter lesen
  • Außerordentliche hilfsweise ordentliche Kündigung während der Probezeit? BaluLoe schrieb am 02.04.2015, 13:50 Uhr:
    Arbeitnehmer A beginnt das Arbeitsverhältnis (Probezeit 6 Monate) zum ersten des Monats, nach zehn Tagen erkrankt A und reicht auch ordentlich eine Krankmeldung für 14 Tage ein. Am 23. des Monats schreibt der AG eine Außerordentliche hilfsweise ordentliche Kündigung mit Datum zum 06. des folge Monats also sozusagen eine fristlose... » weiter lesen
  • Fristlose / außerordentliche Kündigung Balrogandalf schrieb am 03.03.2015, 14:14 Uhr:
    Zwei Parteien A und B, beide weiblich, bewohnen eine kleine Wohnung. Mieterin A ist Hauptmieterin, während B lediglich zur Untermiete wohnt. Der feste Freund C der B ist ständig in der Wohnung, zum Teil bis zu fünf Tage die Woche mit etwa drei Übernachtungen pro Woche. A hat dies bereits gegenüber B beanstandet, jedoch wird darauf... » weiter lesen
  • Außerordentliche Kündigung - Beleg später nachreichen möglich? MarkusT. schrieb am 05.06.2013, 21:38 Uhr:
    Folgende Annahme: T. kündigt seine Wohnung außerordentlich auf 2 Monate(statt normalerweise 3)... Dies ist laut Vertrag möglich, wenn er ins Ausland zieht - Die Bescheinigung hierfür kann er aber zeitlich noch nicht mit der Kündigung einreichen, er schreibt deshalb in der Kündigung, dass er sie nachreichen werde. Als er sie dann ca.... » weiter lesen
  • Außerordentliche Fristlose Kündigung der Wohnung, wegen Mietrückstand Kati82w schrieb am 24.03.2013, 00:28 Uhr:
    Außerordentliche Fristlose Kündigung der Wohnung, Moin Moin ...x hat von seinem Vermieter eine außerordentliche Kündigung erhalten. Nach § 543 Abs. 2 Nr 3 BGB . Es wird auch darauf hingewiesen dass auch bei eintreffender Zahlung die Kündigung nicht zurückgenommen wird. Besonders vor dem Hintergrund, das trotz mehrfacher Mahnung keine... » weiter lesen
  • Außerordentliche Kündigung, Grund: AU ?? Montaine schrieb am 25.03.2008, 21:16 Uhr:
    Hallo, ich hab auch mal wieder eine Frage zu folgendem Fall: Arbeitnehmer (A) unterschreibt am 06. März einen Arbeitsvertrag, Vollzeit (36 Std./W). A arbeitet von diesem Zeitpunkt eine Woche in der Firma, erbringt auch gute Leistungen (von Chef und Arbeitskollegen mündlich bestätigt), dann liegt er mit einem Magen-Darm-Infekt flach,... » weiter lesen
  • außerordentliche kündigung des fittnesstudios wg umzug ins ausland tris schrieb am 22.05.2005, 21:51 Uhr:
    hallo, mal angenommen ich hätte folgendes problem, könntet ihr mir dabei helfen? folgende sachlage würde vorliegen: am 01.03.2004 bin ich einem fitnesstudio beigetreten und habe einen 24monatsvertrag angenommen, mit einem monatsbeitrag von 57€ (bei einem 12monatsvertrag wären es 72€ gewesen). zum 01.04.2005 musste ich aber aus... » weiter lesen


Passende Rechtstipps

  • Verträge mit Fitnessstudios laufen bei vielen Bürgern einfach so nebenher: Irgendwann stellt sich für jeden die Frage nach der Kündigungsfrist mit der bitteren Erkenntnis, dass diese noch in monatelanger Ferne liegt. Just in diesem Moment gegen die eigene Recherche bei Google los: Kündigung bei Fitnessstudioverträgen. Im Jahr 2012 bestätigte der Bundesgerichtshof (BGH, Az.: XII ZR 42/10) ein... » weiter lesen
  • Der Vermieter darf gem. § 543 Absatz 3 Satz 1 Nr. 3 BGB einem Mieter dann außerordentlich fristlos kündigen, wenn dieser entweder für zwei aufeinander folgende Termine mit der Entrichtung der Miete oder eines nicht unerheblichen Teils der Miete in Verzug ist oder wenn der Mieter in einem Zeitraum, der sich über mehr als zwei Termine erstreckt, mit der Entrichtung der Miete in Höhe eines Betrages in Verzug ist, der die Miete für zwei Monate... » weiter lesen

Passende juristische News

  • Erfurt (jur). Wird in einem Betrieb wegen des Verdachts von Zigarettendiebstahls durch Mitarbeiter eine verdeckte Videoüberwachung durchgeführt, können auch andere auf diese Weise entdeckte Straftaten als Beweismittel verwertet werden. Das allgemeine Persönlichkeitsrecht wird damit noch nicht sofort unzulässig verletzt, entschied das Bundesarbeitsgericht (BAG) in einem aktuell veröffentlichten Urteil vom 22. September 2016 (Az.: 2 AZR 848/15).... » weiter lesen
  • Erfurt (jur). Konsumiert ein Berufskraftfahrer in seiner Freizeit Drogen wie Crystal Meth, kann dies die fristlose Kündigung zur Folge haben. Denn ein Berufskraftfahrer darf seine Fahrtüchtigkeit nicht durch die Einnahme von Drogen gefährden, urteilte am Donnerstag, 20. Oktober 2016, das Bundesarbeitsgericht (BAG) in Erfurt (Az.: 6 AZR 471/15). Unerheblich sei es, ob die Drogen vor oder während der Arbeitszeit genommen wurden.Damit ist ein... » weiter lesen
  • Hamm/Herne (jur). Wer öffentlich in einem Facebook-Kommentar auf den Brand eines Flüchtlingswohnheims mit der Hoffnung auf Tote reagiert, muss mit einer fristlosen Kündigung rechnen. Wie das Landesarbeitsgericht (LAG) Hamm am Dienstag, 30. August 2016, mitteilte, ist ein wegen entsprechender volksverhetzender Äußerungen gekündigter 48-jähriger Bergmechaniker seinen Job endgültig los, da der Mann die Berufung im Rahmen seiner... » weiter lesen


Außerordentliche Kündigung Urteile und Entscheidungen

Kommentar schreiben

14 + Vi..er =
Ja, ich habe die Datenschutzerklärung gelesen.

Bisherige Kommentare zum Begriff (1)

hanna  (13.03.2015 10:16 Uhr):
Wenn man einen Mitarbeiten fristlos kündigt muss man ihm 2 wochen vorher es schon mitgeteilt haben ? ODER wie ist das mit den 2 wochen zu verstehn








Außerordentliche Kündigung – Weitere Begriffe im Umkreis
Außerordentliche Kündigung (Fristlose Kündigung)
Eine außerordentliche Kündigung (auch: fristlose Kündigung) ist eine einseitige Willenserklärung des Arbeitgebers, mit der ein bestehendes Schuld- oder Dauerschuldverhältnis mit sofortiger Wirkung aufgelöst wird. In einem solchen Fall müssen...
Arbeitsrecht - Kündigung
Im Arbeitsrecht können zwei verschiedene Formen der Kündigung unterschieden werden: Die ordentliche und die außerordentliche Kündigung. Die ordentliche Kündigung ist an gesetzliche Fristen oder vertragliche vereinbarte Fristen gebunden, während...
Kündigung durch Arbeitnehmer
Kündigung durch Arbeitnehmer : ordentliche Kündigung Eine ordentliche Kündigung durch den Arbeitnehmer ist gemäß § 623 BGB an die Schriftform gebunden. Ist im vorhandenen Arbeits- oder Tarifvertrag nicht gesondert eine längere Kündigungsfrist...
Kündigung Arbeitsvertrag Muster
Kündigung Arbeitsvertrag: Muster Der Arbeitgeber hat die Möglichkeit, einen Arbeitnehmer ordentlich oder außerordentlich (fristlos) zu kündigen. Viele Arbeitgeber bedienen sich bei der Kündigung eines Arbeitsvertrages einem Muster, denn im...
Mietrecht: fristlose Kündigung durch den Vermieter
Die fristlose Kündigung eines Mietverhältnisses durch den Vermieter ist immer dann möglich, wenn der Mieter in erheblichem Maße die Vertragspflichten aus dem Mietvertrag verletzt. Im Mietrecht bedarf die fristlose Kündigung der Schriftform. Zudem...
Fristlose Kündigung Arbeitnehmer
Fristlose Kündigung: Arbeitnehmer Im Arbeitsrecht besteht die Möglichkeit für den Arbeitnehmer entgegen der gesetzlichen Kündigungsfristen das Arbeitsverhältnis zu kündigen. Man spricht auch von einer außerordentlichen Kündigung. Eine...
Kündigung
Unter einer Kündigung versteht man eine einseitige empfangsbedürftige Willenserklärung, die auf Beendigung eines Dauerschuldverhältnisses gerichtet ist. Dauerschuldverhältnisse sind ergeben sich beispielsweise aus dem Abschluss eine Mietvertrages...
Kündigung Probezeit
Gemäß § 622 Abs. 3 BGB muss eine Probezeit Kündigung innerhalb eines Zeitraums von sechs Monaten nach der Anstellung erfolgen und dann innerhalb einer zweiwöchigen Frist erfolgen. Es können allerdings auch längere Kündigungsfristen bestehen,...
Kündigung – Arbeitsrecht
Soll ein Arbeitsverhältnis beendet werden, so kann dies nicht einfach dadurch geschehen, in dem der Arbeitnehmer nicht mehr zur Arbeit erscheint beziehungsweise der Arbeitgeber seinen Mitarbeiter nicht mehr an den Arbeitsplatz lässt. Für eine...
Kündigung Mietvertrag
Die Kündigung eines Mietvertrags kann entweder durch den Mieter aber auch durch den Vermieter erfolgen. I. Kündigung des Mietvertrags bei unbefristeten Mietverträgen Die Kündigung eines Mietvertrages ist grundsätzlich nur bei unbefristeten...

JuraForum-Suche

Durchsuchen Sie hier JuraForum.de nach bestimmten Begriffen:


Fragen Sie einen Anwalt!
Anwälte sind gerade online.
Schnelle Antwort auf Ihre Rechtsfrage.

© 2003-2018 JuraForum.de — Alle Rechte vorbehalten. Keine Vervielfältigung, Verbreitung oder Nutzung für kommerzielle Zwecke.