Ausländerrecht

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Erklärung zum Begriff Ausländerrecht


Das Ausländerrecht ist ein Teil des Sonderordnungsrechts, das im Kern die Einreise und den Aufenthalt von Menschen regelt, die nicht die Staatsangehörigkeit des Aufenthaltsstaates besitzen. Regelungen, die nicht an die Staatsangehörigkeit, sondern nur an andere Merkmale (wie etwa den Wohnsitz) anknüpfen, fallen hingegen nicht unter den Begriff. Dies gilt etwa für Regelungen des Steuerrechts oder des Familienrechts mit Auslandsbezug, die nur an einen Wohnsitz anknüpfen.

Gegenstand des Ausländerrechts können Bestimmungen über die Einreise, den Aufenthalt, die Niederlassung, der Erwerbstätigkeit, die Integration, die soziale Sicherung und das Steuerrecht sein.

Inhaltsverzeichnis

Recht der Europäischen Union

Das Recht der Europäischen Union enthält zahlreiche ausländerrechtliche Regelungen:

  • Im so genannten Schengen-Recht, das seit Inkrafttreten des Amsterdamer Vertrages Teil der Rechtsordnung der EU ist, werden der Grenzübertritt und die Grenzkontrolle sowie – für Aufenthalte von bis zu drei Monaten im Halbjahr – das Visum-Recht und das Recht des Aufenthalts von Drittstaatsangehörigen geregelt. Dabei sind die Listen der für Kurzaufenthalte visumpflichtigen und visumfreien Staatsangehörigen in einer für den Schengen-Raum einheitlichen Vorschrift, und zwar in der Verordnung (EG) Nr. 539/2001, enthalten.
  • Das Recht der Unionsbürger und ihrer Familienangehörigen, sich innerhalb der EU frei zu bewegen und aufzuhalten, ist Gegenstand des EG-Vertrages, der Richtlinie 2004/38/EG und weiterer Rechtsvorschriften.
  • Die Kriterien und Verfahren zur Bestimmung des Mitgliedstaates, der für die Prüfung eines von einem Drittstaatsangehörigen in einem Mitgliedstaat gestellten Asylantrages zuständig ist, sind in der so genannten Dublin-II-Verordnung, der Verordnung (EG) Nr. 343/2003, festgelegt. Des Weiteren enthält das Recht der EU weitere Bestimmungen zum Asylrecht, wie etwa die Verordnung (EG) Nr. 2725/2000, die das System „Eurodac“ einrichtet, das dem systematischen Abgleich von Fingerabdrücken von Asylbewerbern dient und verhindern soll, dass in mehreren EU-Staaten von denselben Personen Asylanträge gestellt werden.
  • Zahlreiche weitere Richtlinien aus den Jahren 2003 und 2004 betreffen ebenfalls die Migrationspolitik, etwa das Recht auf Familienzusammenführung, der langfristig aufenthaltsberechtigten Drittstaatsangehörigen, der Opfer des Menschenhandels, der Studenten, der Forscher, usw. Des Weiteren hat die EU Rückführungsübereinkommen mit Drittstaaten geschlossen und regelt teils gemeinsam die migrationspolitische Zusammenarbeit mit auswärtigen Staaten (vgl. die Übersicht über das geltende Gemeinschaftsrecht in diesem Bereich).

Die nationalen Rechtsquellen des Ausländerrechts

Das Ausländerrecht ist Gegenstand des Besonderen Verwaltungsrechts und des Sonderordnungsrechts. Das Sonderordnungsrecht regelt spezialgesetzlich die Abwehr von Gefahren für die öffentliche Sicherheit und Ordnung. Dabei geht der Gesetzgeber stets nach vergleichbarer Systematik vor: Eine potenziell abstrakt gefährliche Verhaltensweise wird unter einen Erlaubisvorbehalt gestellt - z.B. das Führen eines Kfz erfordert eine Fahrerlaubnis (§ 2 StVO), das Ausüben der tatsächlichen Gewalt über Waffen einen Waffenschein (§ 2 Absatz 2 WaffG), Herstellung, Einfuhr, Handeltreiben, Besitz von/mit Betäubungsmitteln eine Genehmigung des Bundesamtes für Arzneimittel und Medizinprodukte (§§ 1, 3 BtMG). Die Gesetze sehen Regelungen über Erteilung, Versagung und nachträgliche Entziehung der Erlaubnisse vor. Verstöße sind als Straftatbestände ausgestaltet (§ 21 StVG, §§ 51, 52 WaffG, §§ 29 - 30a BtMG).

Im Ausländerrecht werden - dieser Systematik folgend - Einreise und Aufenthalt vom Erfordernis des Passbesitzes und des Besitzes eines Aufenthaltstitels abhängig gemacht (§§ 3 - 9 AufenthG), aufenthaltsverhindernde und -beendende Maßnahmen geregelt (§§ 15, 51 - 62 AufenthG) und Straftatbestände (§§ 95 - 97 AufenthG) sowie Ordnungswidrigkeiten-Tatbestände (§ 98 AufenthG, § 77 AufenthV) vorgesehen.

In der Bundesrepublik Deutschland sind die gesetzlichen Grundlagen, die die Einreise und den Aufenthalt von Ausländern in der Bundesrepublik Deutschland betreffen, seit dem 01. Januar 2005 im Aufenthaltsgesetz und für Unionsbürger im Freizügigkeitsgesetz geregelt. Beide Gesetze wurden als Bestandteile des Gesetzes zur Steuerung und Begrenzung der Zuwanderung und zur Regelung des Aufenthalts und der Integration von Unionsbürgern und Ausländern mit der amtlichen Kurzbezeichnung Zuwanderungsgesetz erlassen, das zudem weitere Gesetzesänderungen enthielt. Hierbei ist das AufenthG das allgemeine Gesetz zur Gefahrenabwehr auf dem Gebiet des Ausländerrechts für Drittstaatsangehörige. Es regelt insbesondere

  • die Einreise- und Aufenthaltsvoraussetzungen (§§ 3 - 5 AufenthG),
  • Erteilung und Versagung von Aufenthaltstiteln (§§ 5, 11 Abs. 1 Satz 2 AufenthG) unter Berücksichtigung der in §§ 16 - 38 AufenthG genannten Aufenthaltszwecke),
  • den Widerruf von Aunfenthtaltstiteln (§ 52 AufenthG),
  • die aufenthaltsverhindernde Maßnahme der Zurückweisung (§ 15 AufenthG),
  • den Eintritt der Ausreisepflicht (§§ 50, 51 AufenthG) sowie
  • Straftaten und Ordnungswidrigkeiten (§§ 95 - 98 AufenthG).

Zur Konkretisierung des AufenthG ermächtigt der Gesetzgeber in § 99 AufenthG das BMI als Exekutive zum Erlass einer Verordnung (VO), der AufenthV. Diese regelt u.a.

  • Passersatzpapiere (§§ 3 - 13 AufenthV),
  • die Befreiung von der Passpflicht (§ 14 AufenthV),
  • Befreiungen vom Erfordnernis eines Aufenthaltstitels (§§ 16 - 30, 41 AufenthV),
  • das Visumverfahren (§§ 31 - 38 AufenthV),
  • Gebühren für Passersatz, Visum, u.a. (§§ 44 - 54 AufenthV),
  • ausweisrechtliche Pflichten (§§ 55 - 57 AufenthV),
  • Vordruckmuster für Ausweise und Aufenthaltstitel (§§ 58 - 61 AufenthV),
  • Führung bestimmter Dateien (§§ 62 - 70 AufenthV),
  • Ordnungswidrigkeiten (§ 77 AufenthV).

Darüber hinaus wird in § 42 AufenthG das Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit zum Erlass der BeschV ermächtigt.

Den Aufenthalt von Asylbewerbern regelt das Asylverfahrensgesetz. Im Rahmen des Asylrechts gelten vorrangig die Grundsätze von Art. 16a GG. Das AsylVfG regelt die Verfahrensweise für um Asyl nachsuchende bzw. Asyl beantragende Drittstaatsangeörige, ihre Einreise bzw. Zurückweisung oder Zurückschiebung (§§ 18, 18a AsylVfG) und ihre Aufenthaltsverhältnisse (§§ 55 - 67 AsylVfG). Die Erteilung eines Aufenthaltstitels für einen unanfechtbar anerkannten Asyberechtigten ist nicht mehr in § 70 AsylVfG geregelt, sondern seit dem 1.5.2005 im AufenthG, und zwar in §§ 25 Abs. 1, 26 Abs. 3 AufenthG.

Im AZR-Gesetz sind Vorschriften zur Führung des Ausländerzentralregisters enthalten.

Zur Durchführung des deutschen Ausländerrechts wurden im Geschäftsbereich des Bundesministeriums des Innern erlassen

  • Aufenthaltsverordnung
  • Durchführungsverordnung zum AZR-Gesetz
  • Integrationskursverordnung

und im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Wirtschaft und Arbeit

Das deutsche Steuerrecht enthält allgemein keine Unterscheidungen nach der Staatsangehörigkeit, was den Grund dafür bildet, dass in den Formularen für Steuererklärungen die Staatsangehörigkeit nicht angegeben werden muss.

Literatur

  • Deutsches Ausländerrecht, Textausgabe, Beck-dtv 5537, März 2005
  • Unabhängige Kommission Zuwanderung, Bericht „Zuwanderung gestalten – Integration fördern“, Berlin Juli 2001, download hier
  • Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration, Bericht über die Lage der Ausländerinnen und Ausländer in Deutschland, Berlin Juni 2005. Kapitel C (Entwicklung des Rechts) enthält Erläuterungen zu aktuellen Anwendungsproblemen des Zuwanderungsgesetzes PDF-download 2 MB
  • Bundesministeriums des Innern, Vorläufige Anwendungshinweise zum AufenthG und zum FreizügigkeitsG/EU, Berlin Dezember 2004. Der „halbamtliche“ Kommentar aus dem BMI, nach dem (fast) alle Ausländerbehörden arbeiten PDF-download 2 MB
  • Hofmann/Hoffmann, Ausländerrecht – AufenthG, FreizügG/EU, AsylVfG, StAG. Handkommentar, Nomos Verlag, erscheint erst nach der nächsten Gesetzesänderung, vermutlich 2007
  • Renner, Ausländerrecht, 8. A. AufenthG und AsylVfG. Kommentar, Beck Verlag, August 2005
  • Gemeinschaftskommentar zum Aufenthaltsgesetz. Luchterhand, fortlaufend (Loseblatt)
  • Hailbronner, Asyl- und Ausländerrecht. Lehrbuch, Kohlhammer, 2006
  • Westphal/Stoppa, Ausländerrecht für die Polizei. 2. Aufl., 2001 (Neuauflage geplant für 2007)
  • Asylmagazin (Fachzeitschrift), Hrsg. Informationsverbund Asyl
  • Zeitschrift für Ausländerrecht und -politik (ZAR), Fachzeitschrift, Nomos Verlag
  • Informationsbrief Ausländerrecht (InfAuslR), Fachzeitschrift, Luchterhand Verlag
  • Westphal, Stoppa: Ausländerrecht für die Polizei, 2. neubearbeitete und erweiterte Auflage, Lübeck 2001.

Siehe auch

  • Arbeitserlaubnis
  • Aufenthaltsgesetz
  • Aufenthaltsverordnung
  • Freizügigkeitsgesetz/EU
  • Greencard (Deutschland)
  • Immigration
  • Bevölkerungsentwicklung
  • Ausländerbehörde

Weblinks




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Nachrichten zu Ausländerrecht


Entscheidungen zum Begriff Ausländerrecht

  • BildOVG-NORDRHEIN-WESTFALEN, 10.04.2013, 18 E 251/13
    Ein Herstellungsanspruch entsprechend der Figur des sozialrechtlichen Herstellungsanspruchs ist in der verwaltungsgerichtlichen Rechtsprechung im Ausländerrecht bislang nicht anerkannt.
  • BildVG-DARMSTADT, 11.06.2008, 8 E 1954/07
    Grundlegende Änderungen der Rechtsprechung (hier im Ausländerrecht) sind im Regelfall keine Einwendung, die einem Prozessvergleich im Rahmen einer Vollstreckungsabwehrklage mit Erfolg entgegengehalten werden können.
  • BildVGH-BADEN-WUERTTEMBERG, 04.10.1993, A 16 S 1806/93
    1. Die Grundsätze der degressiven Steigerung der Streitwerte bei Asylklagen mehrerer Familienangehöriger gelten nicht im allgemeinen Ausländerrecht. In rein ausländerrechtlichen Verfahren (hier Abschiebungsandrohung) bleibt es bei der Regelung des § 5 ZPO, daß der Wert mehrerer Begehren zusammenzurechnen ist.
  • BildHESSISCHER-VGH, 07.07.2011, 7 B 1254/11
    1. Ein generelles Verbot einer Inländerdiskriminierung im Ausländerrecht ergibt sich weder aus dem Vertrag über die Arbeitsweise der Europäischen Union noch aus der EU-Grundrechte-Charta.2. Primärem Unionsrecht widerspricht es insbesondere nicht, die Erteilung einer Aufenthaltserlaubnis an einen Drittstaatsangehörigen beim erstmaligen...
  • BildHESSISCHER-VGH, 27.02.2009, 7 A 2117/08.Z
    In Verfahren, die durch das Gesetz über die Rechtsstellung heimatloser Ausländer im Bundesgebiet (HeimatlAuslG) nicht abschließend geregelt sind, kann das allgemeine Ausländerrecht ergänzend Anwendung finden. Da heimatlose Ausländer gemäß § 12 HeimatlAuslG keiner Aufenthaltserlaubnis bedürfen, kann ihnen entsprechend § 8 Abs. 1 Satz 2...
  • BildVGH-BADEN-WUERTTEMBERG, 28.04.1993, 11 S 2124/92
    1. Mit dem (beschäftigungsrechtlichen) Erneuerungsrecht nach Art 6 Abs 1 erster Spiegelstrich des Beschlusses des Assoziationsrats EWG-Türkei Nr 1/80 (EWGAssRBes 1/80) erwirbt ein türkischer Arbeitnehmer ein (supranationales) Aufenthaltsrecht, das ihm einen unmittelbar durchsetzbaren Anspruch auf Berücksichtigung im nationalen...
  • BildVGH-BADEN-WUERTTEMBERG, 07.05.1990, 1 S 3362/89
    1. Der aufenthaltsrechtlichen Stellung eines Ausländers, dessen Asylantrag endgültig erfolglos geblieben ist und bei dem aus humanitären oder politischen Gründen zeitweise von aufenthaltsbeendenden Schritten abgesehen wird (§ 14 Abs 1 S 1 AuslG), wird nach geltendem Ausländerrecht regelmäßig durch die Aussetzung der Abschiebung gemäß §...
  • BildVG-OLDENBURG, 23.06.2011, 11 B 1310/11
    1. Nach der Rechtsprechung des BVerfG verdienen Mutterschaft und Kinderbetreuung in allen Bereichen des Rechts - und somit auch im Ausländerrecht - Respekt und Anerkennung.2. Daher spricht es nicht zwingend gegen eine Verwurzelung in Deutschland im Sinne des Art. 8 EMRK, wenn eine Ausländerin schon sehr jung Mutter wurde, ihre...
  • BildOVG-SAARLAND, 30.03.2007, 2 B 14/07
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