Öffentlich-rechtlicher Aufopferungsanspruch

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Erklärung zum Begriff Öffentlich-rechtlicher Aufopferungsanspruch

Wird durch hoheitliches Handeln in immaterielle Rechte eines Bürgers eingegriffen, ohne dass eine gesetzliche Regelung zur Entschädigung besteht, so wird dies als "öffentlich-rechtlicher Aufopferungsanspruch" bezeichnet. In jenen Fällen hat der Betroffene zwar das Recht, eine Entschädigung in Geld zu verlangen, beispielsweise für Verdienstausfall oder ärztliche Behandlungskosten, aber er hat keinen Anspruch auf Schmerzensgeld. Um aber überhaupt einen Anspruch geltend machen zu können, muss ein Sonderopfer seitens des Betroffenen gegeben sein, durch welches er im Vergleich zu seinen Mitbürgern benachteiligt ist.


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Häufige Rechtsfragen zum Thema

  • Öffentlich-rechtlicher Unterlassungsanspruch, FBA usw. lutz13 schrieb am 28.06.2013, 15:25 Uhr:
    Hallo zusammen, im Wiki, über die Suchfunktion oder google bin ich leider nicht fündig geworden, aber ich stell mir schon länger die Frage, welche Ansprüche es bei der Allgemeinen Leistungsklage in der VwGO bzw. dann beim Eilrechtsschutz nach § 123 I VwGO geben kann. Hier findet sich ja selten eine geschriebene Anspruchsgrundlage.... » weiter lesen

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38 - Vi _er =
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