Arbeitsvertrag Minijob - das sollte man als Aushilfe alles wissen

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Erklärung zum Begriff Arbeitsvertrag Minijob

Arbeitsvertrag Minijob (© Tatjana Balzer / Fotolia.com)
Arbeitsvertrag Minijob (© Tatjana Balzer / Fotolia.com)

Der Minijob wird auch „geringfügige Beschäftigung“ oder „450-Euro-Job“ genannt. Es handelt sich dabei um einen Arbeitsvertrag, welcher geringfügig entlohnt wird oder aber nur von kurzer Dauer ist. Wenn es sich um eine kurzfristige Beschäftigung  handelt, darf diese gemäß § 8 SGB IV innerhalb eines Kalenderjahres zwei Monate bzw. 50 Arbeitsstunden nicht überschreiten.

 Überschreitungen der kurzfristigen Beschäftigungen kommen bei saisonaler Arbeit vor, bspw. zur Weihnachtszeit oder in der Landwirtschaft.

Arbeitsvertrag Minijob - Was ist zu beachten? Worauf sollte man achten?

Seit Anfang 2013 liegt die Entlohnung bei maximal 450,- € im Monat und darf  5.400,- € im Jahr nicht überschreiten, wenn der Beschäftigte  ohne Unterbrechung ein Jahr lang der Arbeit nachgegangen ist. Einmalige Zahlungen wie zum Beispiel Weihnachts- oder Urlaubsgeld zählen zum Verdienst dazu. Steuerfreie zusätzliche Einnahmen (Zuschläge, Zuschüsse, Sonn-, Feiertags- und Nachtarbeitszuschläge) zählen hingegen nicht zum Verdienst.

Sobald der Arbeitnehmer regelmäßig mehr als 450 Euro monatlich oder 5400 Euro jährlich erhält,  handelt es sich nicht mehr um einen Minijob, sondern um ein sozialversicherungspflichtiges Beschäftigungsverhältnis. Wenn das Arbeitsentgelt aus einem (oder mehreren) Minijob(s) regelmäßig in der sog. „Gleitzone“ zwischen  450,01 Euro und 850 Euro liegt, wird aus dem versicherungsfreien Minijob ein versicherungspflichtiger Midijob. Der Arbeitgeber zahlt zwar den vollen Sozialversicherungsbeitrag. Der Arbeitnehmer ist jedoch nur verpflichtet, den reduzierten Sozialversicherungsbeitrag von ca. 15 %  zu zahlen.

Als  “Minijobber” hat man grds. die gleichen Rechte (Kündigungsfristen, Urlaubsanspruch, Lohnfortzahlung im Krankheitsfall etc.) wie ein Vollzeitbeschäftigter.

Vollzeit Arbeitsvertrag und Minijob beim gleichen Arbeitgeber

Es ist zunächst einmal erlaubt, beim gleichen Arbeitgeber eine Hauptbeschäftigung und einen Minijob auszuüben. Allerdings gelten in dieser Konstellation die Regeln über die Versicherungsfreiheit von Minijobs nicht. Beide Beschäftigungsverhältnisse werden dann zusammen gerechnet und aus beiden Arbeitsverhältnissen sind sodann die entsprechenden Sozialversicherungsbeiträge zu zahlen. Dadurch sollen Manipulationen vermieden werden.

Arbeitsvertrag Minijob – Haushaltshilfe/Privathaushalt

 Es ist auch erlaubt, beim gleichen Arbeitgeber eine Beschäftigung im Betrieb und die andere Beschäftigung im Haushalt auszuüben. Allerdings werden auch in diesem Fall beide Beschäftigungsverhältnisse zusammen gerechnet und aus beiden die Sozialversicherungsbeiträge gezahlt. Dies gilt immer, solange als Arbeitgeber die gleiche Firma auftritt.

Wenn man bereits eine versicherungspflichtige Hauptbeschäftigung hat, kann man daneben nur einen 450-Euro-Minijob ausüben. Hat man keine versicherungspflichtige Hauptbeschäftigung, kann man mehrere 450-Euro-Minijobs nebeneinander ausführen.

Arbeitsvertrag Minijob – Stundenbasis

Nach  dem Teilzeit- und Befristungsgesetz ist ein Minijob auf Stundenbasis erlaubt. In einem solchen Fall müssen sich aber Arbeitgeber und Arbeitnehmer darauf einigen, wie hoch die tägliche/wöchentliche Arbeitszeit sein soll. So kann der Arbeitnehmer abschätzen wie viel er mit dem Minijob verdienen wird um ggf. ein weiteres Beschäftigungsverhältnis einzugehen.  Sollte eine Einigung bzgl. der Arbeitszeit nicht erfolgen und der Vertrag hierzu keine Angaben erhalten, gilt es, dass der Arbeitnehmer für mind. zehn Stunden in der Woche zu beschäftigen ist. Zudem muss der Arbeitgeber den Arbeitnehmer spätestens 4 Tage vor dem geplanten Arbeitseinsatz hierüber informieren. Kürzere Fristen gelten hierfür nur, wenn ein Tarifvertrag zur Anwendung kommt, der geringere Fristen vorsieht.

Minijob kündigen

Auch beim Minijob gelten beim Thema Kündigung die gleichen Regeln und Fristen wie bei den anderen Beschäftigungsverhältnissen. Der Minijobber hat demnach die gleichen Rechte wie ein Vollzeitbeschäftigter. Auch ein Arbeitsvertrag für geringfügig Beschäftigte kann jederzeit fristlos gekündigt werden, wenn es einen triftigen Grund hierzu gibt. In der Probezeit kann das Arbeitsverhältnis mit einer Frist von zwei Wochen gekündigt werden.

Grundsätzlich gilt § 622 BGB, der die Kündigungsfristen bei Arbeitsverhältnissen regelt. Danach beträgt die gesetzliche Kündigungsfrist vier Wochen zum Ende oder zum 15. eines Monats. Die Kündigungsfrist verlängert sich, je länger der Arbeitnehmer im Unternehmen tätig war. Wenn das Arbeitsverhältnis zwei Jahre bestanden hat, beträgt die Kündigungsfrist einen Monat zum Ende eines Kalendermonats. Ab 5 Jahren Arbeitsverhältnis beträgt die Kündigungsfrist zwei Monate zum Ende eines Kalendermonats, ab 8 Jahren Arbeitsverhältnis sogar drei Monate zum Ende eines Kalendermonats.

Über § 622 BGB hinaus kann sogar das Kündigungsschutzgesetz Anwendung finden. In diesem Fall hätte der Minijobber einen noch größeren Schutz vor einer Kündigung. Das Kündigungsschutzgesetz findet Anwendung, wenn der Minijobber ununterbrochen bereits mindestens sechs Monate im Betrieb gearbeitet hat und in dem Betrieb in der Regel mehr als zehn Arbeitnehmer - ohne Auszubildende - beschäftigt sind.

 

Arbeitsvertrag Minijob – Muster/Vorlage

Arbeitsvertrag für geringfügig Beschäftigte

Zwischen ................................................................................................

(Name/Adresse des Arbeitgebers) - nachfolgend „AG“ genannt -

 

und

 

Frau/Herrn  .......................................................................................................................

(Adresse des Arbeitnehmers………………………………………………………………………………………..

- nachfolgend „AN“ genannt -

 

wird nachfolgender Arbeitsvertrag geschlossen:

1. Arbeitsverhältnis

Das Arbeitsverhältnis zwischen den o.g. Parteien beginnt am ....................... . Der/Die  AN ……. wird im Rahmen eines geringfügigen Beschäftigungsverhältnisses bis 450 Euro beschäftigt.

 

2. Vertragsdauer, Probezeit und Kündigung

Das Arbeitsverhältnis wird auf unbestimmte Zeit geschlossen. Die ersten 3 Monate gelten als Probezeit. Während der Probezeit kann das Arbeitsverhältnis von beiden Seiten mit einer Frist von 2 Wochen gekündigt werden. Nach Ablauf der Probezeit gelten die gesetzlichen Kündigungsfristen entsprechend § 622 BGB. Die Kündigung bedarf der Schriftform.

 

3. Tätigkeit

Der/Die AN wird als ............................................. eingestellt. Zu den Aufgaben gehören folgende:

 

4. Vergütung

Der/Die AN erhält monatlich .............  Euro brutto. Das Gehalt ist zur Zahlung fällig jeweils am Ende eines jeden Monats.

 

5. Arbeitszeit

Die regelmäßige wöchentliche/monatliche Arbeitszeit beträgt ….... Stunden. Die Verteilung der wöchentlichen/monatlichen Arbeitszeit erfolgt an den Wochentagen von Montag bis Freitag.

 

6. Urlaub

Der/Die AN hat im Kalenderjahr einen Anspruch auf……… Tage Urlaub.

 

7. Krankheit

Wenn der AN infolge (unverschuldeter) Krankheit arbeitsunfähig wird, so besteht Anspruch auf Fortzahlung der Arbeitsvergütung bis zur Dauer von 6 Wochen nach dem Gesetz. Die Arbeitsunfähigkeit ist dem AG unverzüglich vor Arbeitsbeginn

mitzuteilen. Außerdem ist vor Ablauf des dritten Kalendertags nach Beginn der Erkrankung eine ärztliche Bescheinigung über die Arbeitsunfähigkeit und deren voraussichtliche Dauer vorzulegen.

 

8. Nebentätigkeit

Jede anderweitige entgeltliche Nebenbeschäftigung bedarf der  Zustimmung des AG.

 

9. Verschwiegenheitspflicht

Der AN verpflichtet sich hiermit, während der Dauer des Arbeitsverhältnisses und auch nach dem  Ausscheiden aus der Firma, über alle Betriebs- und Geschäftsgeheimnisse Stillschweigen zu bewahren.

 

10. Salvatorische Klausel

Sollten einzelne Bestimmungen dieses Vertrages unwirksam oder undurchführbar sein oder nach Vertragsschluss unwirksam oder undurchführbar werden, bleibt davon die Wirksamkeit des Vertrages im Übrigen unberührt.

 

......................................................

Ort, Datum

………………………………………………………………………………………………

Unterschrift Arbeitgeber                                                             Unterschrift Arbeitnehmer/-in


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Häufige Rechtsfragen zum Thema

  • Minijob - Regelung AG rechtmäßig?! yogi2006 schrieb am 09.12.2017, 01:00 Uhr:
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  • Teilschwarzlohn bei Minijob - Arbeitnehmer strafbar? Orlando schrieb am 28.02.2015, 03:17 Uhr:
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  • Minijob : Stundenlohnsätze unter 5 EURO helmes63 schrieb am 03.05.2013, 09:23 Uhr:
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  • Wird der Minijob mit angerechnet? mickoe schrieb am 31.03.2012, 21:29 Uhr:
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