Allgemeines Bürgerliches Gesetzbuch

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Erklärung zum Begriff Allgemeines Bürgerliches Gesetzbuch

Bei dem Allgemeinen Bürgerlichen Gesetzbuch (ABGB) handelt es sich um das österreichische Gesetzbuch des Zivilrechts, welches von Franz von Zeiller verfasst worden und bereits im Jahre 1812 in Kraft getreten ist. Somit ist es das älteste Gesetzbuch im deutschsprachigen Raum, welches bis heute Gültigkeit hat. Als Vorläufer des ABGB wird das "Westgalizische Gesetzbuch" aus dem Jahre 1797 angesehen.

Auf der Homepage des Österreichischen Kanzleramtes ist der gesamte Text des ABGB nachzulesen. Das Interessante daran ist die Tatsache, dass jene Gesetzesteile, welche aus früheren Zeiten stammen und bis heute gültig sind, noch immer in der damaligen Schreibweise verfasst sind. Dabei ist vor allem die Begrifflichkeit diverser Wörter zu beachten, welche damals anders interpretiert worden sind, als es heutzutage der Fall ist. Aufgrund der Tatsache, dass viele Teile des Allgemeinen Bürgerlichen Gesetzbuches noch in der Originalfassung vorhanden sind, sind die Kommentare hierzu von immenser Bedeutung. Die ersten wurden noch von Franz von Zeiller selbst verfasst.

Unterteilt ist es in

Im Laufe der Jahrzehnte wurde das ABGB immer wieder novelliert, zuletzt zum 30. Juli 2015. So wurde es beispielsweise um den Bereich "Mietrechtsgesetz", das "Ehegesetz" sowie arbeitsrechtliche Gesetze ergänzt.




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