Erstsemesterliteratur Jura

Jurastudium

Die Literaturauswahl ist zu Beginn des Studiums nicht ganz einfach zu meistern. Doch ist auch eine sorgfältige Literaturrecherche ebenfalls ein wichtiger Baustein für einen erfolgreichen Start als Jura Erstsemester.

Während den ersten Vorlesungswochen werden erfahrungsgemäß hilfreiche Tipps von den Professoren und Dozenten zur Literatur bekannt gegeben. Grundsätzlich sind diese Tipps nützlich und Sie sollten sich zu Herzen genommen werden.

Allerdings gibt es auch hier Ausnahmen. Zu Beginn reicht es oftmals aus, sich die empfohlene Literatur aus der Bibliothek auszuleihen oder auch die wichtigen Textstellen herauszukopieren. Daher benötigt man selten das gesamte Buch, sodass keine unnötigen Kosten entstehen.

Entscheidet man sich als Jura Erstsemester dennoch für einen Kauf, dann ist es ratsam das gewünschte Buch in der Bibliothek vorher durchzublättern, um einen ersten Eindruck zu gewinnen.

Nicht jede Literaturempfehlung passt zu ihren Bedürfnissen.

Zu empfehlen ist auch der gegenseitige Tausch der Bücher unter den Kommilitonen.

Gerade in den Nebenfächern macht es dabei besonders viel Sinn, denn oftmals werden die Bücher nur ein bis zwei Semester benötigt und stehen dann „neuwertig“ im Regal herum.

Darüber hinaus wird gerade zu Beginn auf Skripte zurückgegriffen. Sie sind vorwiegend auf das wesentliche Beschränkt und verständlicher. Allerdings sollte bei Skripten im Hinterkopf behalten werden, dass es sich dabei grundsätzlich um Zusammenfassungen handelt, welche sich idealerweise zum Wiederholen eignen.

Ein ausschließliches Lernen anhand von Skripten ist nicht zu empfehlen, da oftmals Probleme nicht berücksichtigt werden, die fürs allgemeine Verständnis unbedingt notwendig sind.

Die meist verbreiteten Skripte sind unter anderem von Hemmer oder auch Alpmann-Schmidt.

Einige Professoren bieten allerdings kostenlose vorlesungsbegleitende Skripte an und man kann sich sicher sein, dass bei Verständnis des Skriptes, die bei ihm anstehende Prüfung gemeistert werden kann. Aber auch hier ist vorsichtig geboten, denn sie lernen genau wie bei kommerziellen Skripten nur Teile des Rechtsgebietes.

Schlussendlich lässt sich festhalten, dass Bücher die Erstsemesterliteratur darstellen und bei Bedarf die kommerziellen Skripte zur Ergänzungen herangezogen werden sollten.



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