Zivilprozessordnung | Jetzt kommentieren

§ 711 ZPO - Abwendungsbefugnis

Buch 8 (Zwangsvollstreckung) / Abschnitt 1 (Allgemeine Vorschriften)

In den Fällen des § 708 Nr. 4 bis 11 hat das Gericht auszusprechen, dass der Schuldner die Vollstreckung durch Sicherheitsleistung oder Hinterlegung abwenden darf, wenn nicht der Gläubiger vor der Vollstreckung Sicherheit leistet. § 709 Satz 2 gilt entsprechend, für den Schuldner jedoch mit der Maßgabe, dass Sicherheit in einem bestimmten Verhältnis zur Höhe des auf Grund des Urteils vollstreckbaren Betrages zu leisten ist. Für den Gläubiger gilt § 710 entsprechend.


Erwähnungen von § 711 ZPO in anderen Vorschriften
Folgende Vorschriften verweisen auf § 711 ZPO:
  • Zivilprozessordnung (ZPO)
    • Buch 8 (Zwangsvollstreckung)
      • Abschnitt 1 (Allgemeine Vorschriften)
    • § 713 Unterbleiben von Schuldnerschutzanordnungen
    • § 714 Anträge zur vorläufigen Vollstreckbarkeit
    • § 720 Hinterlegung bei Abwendung der Vollstreckung
      • Abschnitt 2 (Zwangsvollstreckung wegen Geldforderungen)
        • Titel 2 (Zwangsvollstreckung in das bewegliche Vermögen)
          • Untertitel 3 (Zwangsvollstreckung in Forderungen und andere Vermögensrechte)
        • § 839 Überweisung bei Abwendungsbefugnis



Nachrichten zum Thema
§ 711 ZPO
Entscheidungen / Urteile
Entscheidungen zu § 711 ZPO
  • VG-COTTBUS - Aktenzeichen: 5 K 273/16.A
    16.06.2016
    Kirchenasyl schließt Rechtsschutzbedürfnis aus » weiter lesen
  • VG-GELSENKIRCHEN - Aktenzeichen: 9a K 5102/15.A
    19.01.2016
    Die Zuständigkeit in Dublin III-Verfahren geht auf die Bundesrepublik Deutschland über, wenn zwischenzeitlich die Überstellungsfrist des Art 29 Abs 1 Unterabs 1 Dublin III-VO verstrichen ist..Die Überstellungsfrist nach Art 29 Abs 1 Unterabs. 1 Dublin III-VO läuft frühestens nach 6 Monaten ab der - ggfls. fiktiven - Zustimmung der... » weiter lesen
  • VG-GELSENKIRCHEN - Aktenzeichen: 9a K 5506/15.A
    19.01.2016
    Die Zuständigkeit in Dublin III-Verfahren geht auf die Bundesrepublik Deutschland über, wenn zwischenzeitlich die Überstellungsfrist des Art 29 Abs 1 Unterabs 1 Dublin III-VO verstrichen ist...Die Überstellungsfrist nach Art 29 Abs 1 Unterabs. 1 Dublin III-VO läuft frühestens nach 6 Monaten ab der - ggfls. fiktiven - Zustimmung der... » weiter lesen
  • VG-GELSENKIRCHEN - Aktenzeichen: 9a K 2255/15.A
    11.12.2015
    Die Klagefrist ist versäumt, wenn der Asylbewerber trotz Hinweises auf die Zustellungsvorschrift des § 10 AsylG den Wechsel seiner Anschrift nicht so rechtzeitig dem Bundesamt für Migration und Flüchtlinge mitteilt, dass es den Bescheid an die aktuelle Anschrift zustellen kann. » weiter lesen
  • VG-DUESSELDORF - Aktenzeichen: 13 K 8517/14.A
    07.08.2015
    Die Trennung der Kläger von ihrem Kind verstieße gegen den verfassungs- und unionsrechtlich verankerten Grundsatz der Familieneinheit. » weiter lesen
  • AG-WETTER-RUHR - Aktenzeichen: 8 C 23/15
    29.06.2015
    Bei einem Verbraucherdarlehensvertrag ist die Aufrechnung mit einem Anspruch auf Rückzahlung der Bearbeitungsgebühr auch nach dem 31.12.2014 möglich, sofern sich die gegenseitigen Ansprüche vorher aufrechenbar gegenüber gestanden haben. » weiter lesen
  • AG-WIESBADEN - Aktenzeichen: 92 C 4334/14
    26.03.2015
    Es liegt kein Reisemangel vor, wenn die Kabine auf dem Kreuzfahrtschiff, die die Kläger gebucht hatten, sich über dem Theater des Schiffes befand, sofern das Maß des Hinnehmbaren nicht überschritten wird. Das Maß des Hinnehmbaren wird erst dann überschritten, wenn die Lärmbelästigungen erst weit nach Mitternacht enden. » weiter lesen
  • AG-BONN - Aktenzeichen: 27 C 144/14
    30.01.2015
    1. Es besteht keine Befugnis der Gemeinschaft, dem einzelnen Wohnungseigentümer außerhalb der gemeinschaftlichen Kosten und Lasten Leistungspflichten aufzuerlegen. 2. Wohnungseigentümer können zu einer eigenständigen Anbringung und Wartung von Rauchmeldern nicht durch Mehrheitsbeschluss der Eigentümerversammlung verpflichtet werden. » weiter lesen
  • AG-DETMOLD - Aktenzeichen: 6 C 394/14
    07.01.2015
    Abiturjahrgang als Gesellschaft bürgerlichen Rechts » weiter lesen
  • KG - Aktenzeichen: 22 U 238/13
    27.11.2014
    Der Halter, der sich auf den Ausschluss der Halterhaftung (§ 7 StVG) nach § 8 StVG beruft, hat dessen Tatbestandsvoraussetzungen, also auch die des § 8 Nr. 2 StVG, darzulegen und zu beweisen. » weiter lesen

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