Zivilprozessordnung | Jetzt kommentieren

§ 422 ZPO - Vorlegungspflicht des Gegners nach bürgerlichem Recht

Buch 2 (Verfahren im ersten Rechtszug) / Abschnitt 1 (Verfahren vor den Landgerichten) / Titel 9 (Beweis durch Urkunden)

Der Gegner ist zur Vorlegung der Urkunde verpflichtet, wenn der Beweisführer nach den Vorschriften des bürgerlichen Rechts die Herausgabe oder die Vorlegung der Urkunde verlangen kann.


Erwähnungen in anderen Vorschriften
Folgende Vorschriften verweisen auf § 422 ZPO:
  • Zivilprozessordnung (ZPO)
    • Buch 2 (Verfahren im ersten Rechtszug)
      • Abschnitt 1 (Verfahren vor den Landgerichten)
        • Titel 6 (Beweis durch Augenschein)
      • § 371 Beweis durch Augenschein
        • Titel 9 (Beweis durch Urkunden)
      • § 432 Vorlegung durch Behörden oder Beamte; Beweisantritt



Nachrichten zum Thema
§ 422 ZPO
Entscheidungen / Urteile
Entscheidungen zu § 422 ZPO
  • LAG-SCHLESWIG-HOLSTEIN - Aktenzeichen: 1 Sa 181/14
    14.04.2015
    1. Zur Ermittlung, ob dem Drittschuldner ein unangemessen niedriges Gehalt im Sinne von § 850 h Abs. 2 ZPO gezahlt wird, ist zunächst das allgemeine Gehaltsniveau für die ausgeübte Tätigkeit (hier: Architekt) am Ort der Tätigkeit zu ermitteln. In einem zweiten Schritt sind die in § 850 h Abs. 2 Satz 2 ZPO genannten Besonderheiten des... » weiter lesen
  • OLG-HAMM - Aktenzeichen: I-5 U 113/11
    13.02.2012
    Die Aufrechnung mit einer verjährten Schadensersatzforderung gegen den Anspruch auf Darlehensrückzahlung gemäß § 215 BGB setzt eine Aufrechnungslage in unverjährter Zeit voraus. Dazu hätte die Darlehensforderung in unverjährter Zeit erfüllbar sein müssen. Dies setzt wiederum eine Kündigung des Darlehnsvertrages voraus (Umkehrschluss... » weiter lesen
  • LG-FRANKFURT-AM-MAIN - Aktenzeichen: 3-05 O 45/11
    15.11.2011
    Das SchVG 2009 ist - auch hinsichtlich der Verfahrensvorschriften - nur anwendbar, wenn in den Anleihebedingungen eine Rechtswahl insgesamt für deutsches Recht getroffen wurde. » weiter lesen
  • LG-FREIBURG - Aktenzeichen: 12 O 130/09
    10.06.2011
    Die Entscheidung des Geschäftsführers einer GmbH, nach Festststellung der Überschuldung der Gesellschaft, den Geschäftsbetrieb aufrechtzuerhalten und später im Wege einer übertragenden Sanierung weiterzuveräußern, rechtfertigt es nicht, sämtliche Zahlungen nach diesem Zeitpunkt als mit der Sorgfalt eines ordentlichen Kaufmanns... » weiter lesen
  • OLG-DUESSELDORF - Aktenzeichen: I-23 U 28/10
    11.01.2011
    Oberlandesgericht Düsseldorf, Urteil vom 11.01.2011, I-23 U 28/10 L e i t s ä t z e 1. Die Pflicht des Auftragnehmers aus § 30 Abs. 1 UVV VBG 15, vor Beginn der Schweißarbeiten in brandgefährdeten Bereichen dafür zu sorgen, dass die Brandgefahr beseitigt wird, setzt eine Pflicht des Auftragnehmers zur Untersuchung der vorgesehenen... » weiter lesen
  • LAG-BERLIN-BRANDENBURG - Aktenzeichen: 26 Sa 1117/10
    28.10.2010
    1. Arbeitsaufgaben genügen den Anforderungen für eine Einstufung in eine bestimmte Tätigkeitsebene auch dann, wenn nicht sämtliche Kernaufgaben des maßgeblichen Tätigkeits- und Kompetenzprofils (TuK) erfüllt werden (in diesem Sinne auch BAG 12. Mai 2010 - 10 AZR 545/09 - NZA-RR 2010, 588, Rn. 20). 2. Die tariflichen... » weiter lesen
  • LG-BONN - Aktenzeichen: 5 S 168/09
    27.01.2010
    Eine gegen den Warenkäufer gerichtete Klage auf Kaufwerkzahlung kann eine nicht ungewöhnliche und damit ersatzfähige Reaktion sein, wenn der Verkäufer gegen Nachnahme liefert und der Frachtführer auf ein Auszahlungsverlangen des Verkäufers hinsichtlich der Nachnahme mitteilt, eine solche sei nicht feststellbar und weitere Nachweise -... » weiter lesen
  • LAG-BERLIN-BRANDENBURG - Aktenzeichen: 26 Ta 1864/09
    26.10.2009
    1. Ein Belegschaftsmitglied kann auch dann nicht neben einer Auskunft des Arbeitgebers über die Frage, ob eine Leistungsbeschreibung in einem Vertrag zwischen ihm und einem Auftraggeber Fremdsprachenkenntnisse voraussetzt, den Nachweis durch Vorlage der Leistungsbeschreibung beanspruchen, wenn ein Tarifvertrag den Anspruch auf eine... » weiter lesen
  • LAG-BERLIN - Aktenzeichen: 6 Sa 495/05
    24.06.2005
    Zu den Voraussetzungen für eine Parteivernehmung von Amts wegen über die Behauptung des erstinstanzlich teilweise obsiegenden Klägers, zur Abgabe eines Klagerücknahmeversprechens durch Drohung mit einem empfindlichen Übel bestimmt worden zu sein. » weiter lesen
  • OLG-HAMM - Aktenzeichen: 27 U 44/03
    27.05.2004
    1. Zur Tragweite einer Bankbestätigung gemäß § 37 Abs. 1 S. 3 AktG 2. Zum Umfang der Pflicht des Konkursverwalters, die ordnungsgemäße Durchführung einer Kapitalerhöhung zu prüfen. 3. Hängt der wirksame Erwerb einer Beteiligung des Gemeinschuldners von der Existenz einer entsprechenden schriftlichen Urkunde ab, geht der... » weiter lesen

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