Waffengesetz | Jetzt kommentieren

§ 8 WaffG - Bedürfnis, allgemeine Grundsätze

Abschnitt 2 (Umgang mit Waffen oder Munition) / Unterabschnitt 1 (Allgemeine Voraussetzungen für Waffen- und Munitionserlaubnisse)

Der Nachweis eines Bedürfnisses ist erbracht, wenn gegenüber den Belangen der öffentlichen Sicherheit oder Ordnung

1.
besonders anzuerkennende persönliche oder wirtschaftliche Interessen, vor allem als Jäger, Sportschütze, Brauchtumsschütze, Waffen- oder Munitionssammler, Waffen- oder Munitionssachverständiger, gefährdete Person, als Waffenhersteller oder -händler oder als Bewachungsunternehmer, und
2.
die Geeignetheit und Erforderlichkeit der Waffen oder Munition für den beantragten Zweck
glaubhaft gemacht sind.


Erwähnungen in anderen Vorschriften
Folgende Vorschriften verweisen auf § 8 WaffG:
  • Waffengesetz (WaffG)
    • Abschnitt 2 (Umgang mit Waffen oder Munition)
      • Unterabschnitt 1 (Allgemeine Voraussetzungen für Waffen- und Munitionserlaubnisse)
    • § 4 Voraussetzungen für eine Erlaubnis
      • Unterabschnitt 3 (Besondere Erlaubnistatbestände für bestimmte Personengruppen)
    • § 20 Erwerb und Besitz von Schusswaffen durch Erwerber infolge eines Erbfalls
      • Unterabschnitt 4 (Besondere Erlaubnistatbestände für Waffenherstellung, Waffenhandel, Schießstätten, Bewachungsunternehmer)
    • § 28a Erwerb, Besitz und Führen von Schusswaffen und Munition durch Bewachungsunternehmen und ihr Bewachungspersonal für Bewachungsaufgaben nach § 31 Absatz 1 der Gewerbeordnung



Nachrichten zum Thema
§ 8 WaffG
Entscheidungen / Urteile
Entscheidungen zu § 8 WaffG
  • OVG-NORDRHEIN-WESTFALEN - Aktenzeichen: 20 A 3215/06
    08.11.2007
    Organisierten Sportschützen (§ 8 Abs. 2 Nr. 1 WaffG) ist eine Erlaubnis nach § 14 Abs. 4 Satz 1 WaffG nur für die Waffenarten zu erteilen, für die eine entsprechende Erforderlichkeit nach § 14 Absatz 2 Satz 2 Nr. 2 WaffG nachgewiesen ist. Dies gilt auch, soweit sie Inhaber einer ihnen nach § 28 Abs. 2 Satz 1 WaffG a.F. erteilten... » weiter lesen
  • HESSISCHER-VGH - Aktenzeichen: 11 UE 1869/05
    15.03.2006
    Eine Waffenbesitzkarte darf mit der Auflage, der Inhaber habe seinen Austritt aus dem Schießsportverein unverzüglich der zuständigen Behörde mitzuteilen, gemäß § 9 Abs. 2 Waffengesetz nur verbunden werden, wenn dies neben der Verpflichtung des Schießsportvereins gemäß § 15 Abs. 5 Waffengesetz bei sachgerechter Ermessensausübung... » weiter lesen

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