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§ 33 StGB - Überschreitung der Notwehr

Allgemeiner Teil () / Zweiter Abschnitt (Die Tat) / Vierter Titel (Notwehr und Notstand)

Überschreitet der Täter die Grenzen der Notwehr aus Verwirrung, Furcht oder Schrecken, so wird er nicht bestraft.




Nachrichten zum Thema
§ 33 StGB
Entscheidungen / Urteile
Entscheidungen zu § 33 StGB
  • AG-GELNHAUSEN - Aktenzeichen: 48 Ds - 3341 Js 7155/13
    16.10.2013
    Die Erforderlichkeit einer Notwehrhaltung kann insbesondere dann zu verneinen sein, wenn der Angeklagte kampfsporterfahren ist, mehrere Freunde bei sich hat, die ihm zur Hilfe stehen können und er darüber hinaus bereits kurz vor der Tat im Rahmen einer Auseinandersetzung mit einer anderen Person deren Nasenbein gebrochen hat. Auch wenn... » weiter lesen
  • OLG-HAMM - Aktenzeichen: I-14 U 7/12
    06.02.2013
    1. Das Interesse des durch eine heterologe Insemination gezeugten Kindes, seine genetische Abstammung zu erfahren, kann im Rahmen der vorzunehmenden Abwägung höher zu bewerten sein als die Interessen des beklagten Arztes und der Samenspender an einer Geheimhaltung der Spenderdaten. In diesem Fall kann das Kind vom behandelnden Arzt... » weiter lesen
  • KG - Aktenzeichen: (1) 161 Ss 68/12 (7/12)
    25.06.2012
    Der Täter muss beim beendeten untauglichen Versuch eine konkrete Rücktrittsleistung erbringen, die - jedenfalls aus seiner subjektiven Sicht - geeignet ist, die Vollendung der Tat mit hinreichender Sicherheit abzuwenden. Zum ernstlichen Bemühen im Sinne des § 24 Abs. 1 Satz 2 StGB gehört dabei mindestens, dass der Täter eine nach außen... » weiter lesen
  • LG-KLEVE - Aktenzeichen: 120 KLs 11/12
    30.05.2012
    Ein Grundstück, auf welchem eine Marihuana-Plantage betrieben wird (hier: professioneller Anbau von Cannabis im Keller und im Obergeschoss eines nicht zu Wohnzwecken genutzten Einfamilienhauses), kann als Tatwerkzeug nach § 74 Abs. 1 StGB eingezogen werden. » weiter lesen
  • VGH-BADEN-WUERTTEMBERG - Aktenzeichen: 6 S 389/11
    23.05.2012
    1. Glücksspiel im Sinne von § 3 Abs. 1 Satz 1 GlüStV (juris: GlüStVtrG BW) liegt nur dann vor, wenn aus den von den Teilnehmern entrichteten Entgelten die Gewinnchance des Einzelnen erwächst (sog. Einsatz). Eine Teilnahmegebühr, die lediglich eine Mitspielberechtigung gewährt und stets verloren ist, ist kein Entgelt im Sinne von § 3... » weiter lesen
  • OLG-HAMBURG - Aktenzeichen: 3 - 19/12
    10.05.2012
    1. Es ist namentlich mit Blick auf § 331 StPO zweifelhaft, ob die Staatsanwaltschaft befugt ist, im Rahmen einer allein zuungunsten des Angeklagten geführten Berufung die Nichtanwendung des § 64 StGB von ihrem Rechtmittelangriff auszunehmen (dazu II. 3a). 2. Nach ständiger Rechtsprechung kann die Nichtanwendung des § 64 StGB... » weiter lesen
  • OLG-HAMM - Aktenzeichen: III-3 RVs 7/12
    28.02.2012
    Zur Anordnung des Verfalls einer aus mehreren Banknoten und Münzen bestehenden Bargeldmenge » weiter lesen
  • LG-KLEVE - Aktenzeichen: 120 KLs 40/11
    06.02.2012
    Bei einer Designer-Cannabinoid-Zubereitung (auch als „Kräutermischung“ oder „Spice“ bezeichnet) mit dem Wirkstoff JWH-018 liegt eine „nicht geringe Menge“ im Sinne des BtMG ab 0,75 Gramm JWH-018 vor. » weiter lesen
  • LG-ARNSBERG - Aktenzeichen: 6 KLs 342 Js 50/11 (2/11)
    30.01.2012
    Abgrenzung zwischen (bedingtem) Tötungsvorsatz und Körperverletzungsvorsatz bei einem tödlichen Messerstich in den Brustbereich im Rahmen einer Auseinandersetzung in einer Gaststätte; Voraussetzungen einer Notwehrlage bei einer Schubserei; Beeinträchtigung der Schuldfähigkeit aufgrund einer affektbedingten tiefgreifenden... » weiter lesen
  • OVG-BERLIN-BRANDENBURG - Aktenzeichen: OVG 1 B 31.08
    08.06.2011
    1. Die Androhung eines Zwangsgeldes "für jeden Verstoß" gegen eine Untersagungsverfügung ist als sog. Vorratsandrohung unzulässig (Anschluss an BVerwG, GB v. 26. Juni 1997 - 1 A 10.95 -). 2. Für die Beurteilung der Rechtmäßigkeit einer umfassend ausgesprochenen und in die Zukunft wirkenden Untersagung der Veranstaltung und... » weiter lesen

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