Strafgesetzbuch | Jetzt kommentieren

§ 18 StGB - Schwerere Strafe bei besonderen Tatfolgen

Allgemeiner Teil () / Zweiter Abschnitt (Die Tat) / Erster Titel (Grundlagen der Strafbarkeit)

Knüpft das Gesetz an eine besondere Folge der Tat eine schwerere Strafe, so trifft sie den Täter oder den Teilnehmer nur, wenn ihm hinsichtlich dieser Folge wenigstens Fahrlässigkeit zur Last fällt.




Nachrichten zum Thema
§ 18 StGB
Entscheidungen / Urteile
Entscheidungen zu § 18 StGB
  • OLG-HAMM - Aktenzeichen: 11 U 22/11
    03.05.2013
    Für Ordnungsverfügungen, mit denen Annahmestellen für Sportwetten geschlossen worden sind, schuldet die verklagte Stadt keinen Schadensersatz, weil sie weisungsgebunden gehandelt und in diesem Fall die Gebietskörperschaft der anweisenden Behörde passivlegitimiert wäre. » weiter lesen
  • OLG-HAMM - Aktenzeichen: 11 U 88/11
    03.05.2013
    Das beklagte Land und die beklagte Stadt haften aus unterschiedlichen Gründen nicht auf Schadensersatz für rechtswidrige Ordnungsverfügungen, mit denen Annahmestellen für Sportwetten geschlossen werden. - nicht rechtskräftig - » weiter lesen
  • BVERFG - Aktenzeichen: 2 BvR 2628/10
    19.03.2013
    1. Das im Grundgesetz verankerte Schuldprinzip und die mit ihm verbundene Pflicht zur Erforschung der materiellen Wahrheit sowie der Grundsatz des fairen, rechtsstaatlichen Verfahrens, die Unschuldsvermutung und die Neutralitätspflicht des Gerichts schließen es aus, die Handhabung der Wahrheitserforschung, die rechtliche Subsumtion und... » weiter lesen
  • OLG-FRANKFURT-AM-MAIN - Aktenzeichen: 3 Ss 383/12
    18.01.2013
    Die materielle Wirksamkeit der Berufungsbeschränkung auf die Frage der Strafaussetzung zur Bewährung setzt voraus, dass die erstinstanzlichen Feststellungen eine wie auch immer geartete Strafbarkeit des Angeklagten ergeben und eine ausreichende Grundlage für die Legalprognose nach § 56 II StGB und gegebenenfalls die Bewertung... » weiter lesen
  • KG - Aktenzeichen: (4) 161 Ss 249/12 (311/12)
    23.11.2012
    1. Eine unerhebliche, von § 303 Abs. 2 StGB nicht erfasste Veränderung liegt vor, wenn sie völlig unauffällig bleibt, was etwa der Fall sein kann, wenn eine neue Farbauftragung sich auf einer infolge bereits vorangegangener Schmierereien bereits großflächig verunstalteten Fläche nicht mehr ausnimmt. 2. Das Urteil muss daher sowohl... » weiter lesen
  • LG-BONN - Aktenzeichen: 6 S 63/12
    15.11.2012
    Die Verkehrsunfallflucht des Versicherungsnehmers begründet nicht ohne weiteres die Annahme einer arglistigen Obliegenheitsverletzung. Der Kausalitätsgegenbeweis ist geführt wenn keine realistischen Anhaltspunkte für eine teilweise Leistungsfreiheit besteht. » weiter lesen
  • OLG-CELLE - Aktenzeichen: 1 Ausl 22/12
    25.05.2012
    Ist einem Ersuchen um Vollstreckung einer im Ausland rechtskräftig verhängten Freiheitsstrafe ein Auslieferungsersuchen durch Europäischen Haftbefehl zur Strafvollstreckung vorausgegangen, welches die Bewilligungsbehörde gemäß § 83b Abs. 2 Satz 1 Buchst. b IRG abgelehnt hat, weil die verurteilte Person ihren gewöhnlichen Aufenthalt im... » weiter lesen
  • VGH-BADEN-WUERTTEMBERG - Aktenzeichen: 6 S 389/11
    23.05.2012
    1. Glücksspiel im Sinne von § 3 Abs. 1 Satz 1 GlüStV (juris: GlüStVtrG BW) liegt nur dann vor, wenn aus den von den Teilnehmern entrichteten Entgelten die Gewinnchance des Einzelnen erwächst (sog. Einsatz). Eine Teilnahmegebühr, die lediglich eine Mitspielberechtigung gewährt und stets verloren ist, ist kein Entgelt im Sinne von § 3... » weiter lesen
  • VG-KOELN - Aktenzeichen: 19 K 140/10
    11.05.2012
    Erfolglose Klage gegen die Indizierung des Buchs von Herbert Hoff (Arnold Höfs) "Faktenspiegel V - Das belogene Volk Propaganda ohne Ende" - Jugendgefährdung wegen möglicher sozialethischer Desorientierung bei Verharmlosung der NS-Ideologie - zum (hier erfüllten) Straftatbestand des § 130 Abs. 3 StGB - kein Schutz der... » weiter lesen
  • OLG-CELLE - Aktenzeichen: 10 WF 385/10
    07.05.2012
    1. Für das Feststellungsbegehren, daß ein zur Insolvenztabelle festgestellter Anspruch auf (Kindes-) Unterhalt entgegen dem vom Schuldner erhobenen Widerspruch im Sinne von § 74 Abs. 2 InsO auch auf unerlaubter Handlung beruht ("Attributsklage"), ist als Unterhaltssache gemäß § 131 Abs. 1 Nr. 1 FamFG das Familiengericht... » weiter lesen

Kommentar schreiben

63 + Fü/nf =

Bisherige Kommentare zur Vorschrift (0)

(Keine Kommentare vorhanden)

© 2003-2017 JuraForum.de — Alle Rechte vorbehalten. Keine Vervielfältigung, Verbreitung oder Nutzung für kommerzielle Zwecke.