GGV - Verordnung über die Anlegung und Führung von Gebäudegrundbüchern

Übersicht



GGV - Verordnung über die Anlegung und Führung von Grundbüchern

Eintragung in das Grundbuch (© trotzolga - Fotolia.com)
Eintragung in das Grundbuch
(© trotzolga - Fotolia.com)

Die GGV ist Teil der Grundbuchordnung. Die Grundbuchordnung zusammen mit der Grundbuchverfügung definiert die Führung und den Inhalt des Grundbuches und auch die Befugnisse der Grundbuchführer und Rechtspfleger. Die Verordnung über die Anlegung und Führung von Grundbüchern versteht sich als deutsche Rechtsvorschrift. Die GGV ist implementiert in Paragraph 150 Absatz1 Nr. 4 Satz 1 und 2 der Vorschriften in der Grundbuchordnung, abgekürzt GBO. Der Regelungsgehalt des Grundbuches und damit auch der GGV wird als formelles Liegenschaftsrecht bezeichnet, weil durch ihn zum Beispiel Eintragungen und Löschungen definiert sind.

Der Inhalt der GGV - Verordnung über die Anlegung und Führung von Grundbüchern

Im ersten Paragrafen der GGV ist der Anwendungsbereich definiert. Im zweiten finden sich die Grundsätze für vorhandene Grundbuchblätter während im vierten Paragraphen die Führung und Gestaltung neu zu schaffender Gebäudegrundbuchblätter beschrieben wird. Es geht weiterhin um den Nachweis von Gebäudeeigentum und des Rechts zum Besitz. Die Eintragung des dinglichen Nutzungsrechts wird behandelt sowie die Eintragung des Gebäudeeigentums. Ferner geht es im Weiteren um Nutzungsrechte und Gebäudeeigentum auf bestimmten und nicht bestimmten Grundstücken oder Grundstücksstellen, ferner um das Nutzungsrecht mehrerer Berechtigter.

Der elfte Paragraph behandelt die Richtlinien zum Widerspruch. Im 12. Paragraphen finden sich die Regelungen zur Aufhebung eines Gebäudeeigentums. Der 13. Paragraph widmet sich den Bekanntmachungen, während im 14. Paragraphen die Begriffsbestimmungen zu finden sind. Ferner ist hier die Teilung von Grundstücken, das Teilen von Grundstücken und das Gebäudeeigentum definiert. Der letzte Paragraph der Verordnung über die Anlegung und Führung von Grundbüchern versteht sich als Überleitungsvorschrift.

Die Führung von vorhandenen Gebäudegrundbuchblättern richtet sich nach den in § 150 Abs. 1 Nr. 4 Satz 1 und 2 der Grundbuchordnung bezeichneten Vorschriften. Diese Grundbuchblätter können auch gemäß § 3 fortgeführt, umgeschrieben oder neu gefaßt werden.

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