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§ 890 BGB - Vereinigung von Grundstücken; Zuschreibung

Buch 3 (Sachenrecht) / Abschnitt 2 (Allgemeine Vorschriften über Rechte an Grundstücken)

(1) Mehrere Grundstücke können dadurch zu einem Grundstück vereinigt werden, dass der Eigentümer sie als ein Grundstück in das Grundbuch eintragen lässt.

(2) Ein Grundstück kann dadurch zum Bestandteil eines anderen Grundstücks gemacht werden, dass der Eigentümer es diesem im Grundbuch zuschreiben lässt.


Erwähnungen von § 890 BGB in anderen Vorschriften
Folgende Vorschriften verweisen auf § 890 BGB:



Nachrichten zum Thema
§ 890 BGB
Entscheidungen / Urteile
Entscheidungen zu § 890 BGB
  • OLG-HAMM - Aktenzeichen: 15 W 258/14
    09.07.2015
    Zu der Frage, ob eine im Grundbuch beantragte Eintragung einer Zuschreibung eine Verwirrung im Sinne der §§ 6 Abs. 1 S. 1, Abs. 2, 5 Abs. 1 S. 2 GBO befürchten lässt. » weiter lesen
  • OLG-FRANKFURT-AM-MAIN - Aktenzeichen: 11 SV 97/14
    14.10.2014
    Begehrt der Kläger die Löschung von Grundschulden, die zur Besicherung desselben Darlehens an in verschiedenen Gerichtsbezirken belegenen Grundstücken bestellt worden sind, kann in entsprechender Anwendung des § 36 Abs. 1 Nr. 4 ZPO ein gemeinsam zuständiges Gericht bestimmt werden. » weiter lesen
  • BGH - Aktenzeichen: V ZR 221/11
    21.12.2012
    1. Eine als Wohnungsbesetzungsrecht eingetragene beschränkte persönliche Dienstbarkeit ist als dingliches Recht auch dann wirksam, wenn mit ihr auf den Eigentümer des belasteten Grundstücks Druck zum Abschluss eines bestimmten Vertrags ausgeübt wird (Fortführung von Senat, Urteil vom 3. Mai 1985 - V ZR 55/84, NJW 1985, 2474, 2475). 2.... » weiter lesen
  • OLG-NUERNBERG - Aktenzeichen: 10 W 2296/11
    09.07.2012
    Im Hinblick auf zu erwartende Verwicklungen im Fall einer Zwangsvollstreckung ist Verwirrung zu besorgen, wenn zwei unterschiedlich belastete Wohnungseigentumsrechte vereinigt werden sollen bzw. eine Bestandteilszuschreibung erfolgen soll. » weiter lesen
  • KG - Aktenzeichen: 1 W 479 - 480/11
    25.10.2011
    Wollen die Mitglieder einer Wohnungseigentümergemeinschaft eine Teilfläche ihres Wohnungseigentumsgrundstücks abtrennen und veräußern, so müssen sie hierzu nicht sämtliche Sondereigentumsrechte, sondern nur diejenigen im Bereich der abzutrennenden Teilfläche aufheben. Dabei etwa entstehende isolierte Miteigentumsanteile müssen mit... » weiter lesen
  • BFH - Aktenzeichen: IV R 34/08
    05.05.2011
    Ein ungeteiltes Grundstück mit fünf freistehenden Mehrfamilienhäusern ist nur ein Objekt im Sinne der zur Abgrenzung der Vermögensverwaltung vom gewerblichen Grundstückshandel dienenden Drei-Objekt-Grenze. » weiter lesen
  • OLG-KARLSRUHE - Aktenzeichen: 6 U 34/08
    03.02.2010
    1. Bei einer Vereinigung von bislang selbständigen Grundstücken erstrecken sich dingliche Belastungen, die auf einem der vereinigten Grundstücke liegen, auch nach der Vereinigung oder Zuschreibung nur auf diesen Teil und nicht auf die anderen Teile des neuen Grundstücks. Das gilt selbst dann, wenn zur Vereinigung nach § 890 BGB auch... » weiter lesen
  • LG-BONN - Aktenzeichen: 31 T 579/09
    07.12.2009
    Die Festsetzung eines Ordnungsgeldes nach § 335 Abs. 3 HGB setzt eigenes Verschulden des Offenlegungspflichtigen voraus. Das verschulden Dritter kann nicht in entsprechender Anwendung der §§ 278 BGB, 152 Abs. 1 Satz 3 AO zugerechnet werden. » weiter lesen
  • OLG-DUESSELDORF - Aktenzeichen: I-3 Wx 264/08
    15.07.2009
    1. Bevollmächtigen die Beteiligten den Notar bzw. seinen Vertreter, ihre Erklärungen "zu ändern, zu ergänzen oder zu berichtigen, soweit dies dem grundbuchlichen Vollzug dieser Urkunde dienlich ist.", so bedeutet dies dass der Notar über § 15 GBO hinausgehende in Bezug auf das angestrebte Ziel zweckmäßige bzw. dienliche Erklärungen,... » weiter lesen
  • BAG - Aktenzeichen: 6 AZR 151/08
    05.02.2009
    1. Für die Anwendung des § 4 Satz 1 KSchG ist kein Raum, wenn keine Kündigungserklärung vorliegt, sondern die Parteien um die Änderung des Inhalts des Arbeitsverhältnisses oder seine Beendigung in anderer Weise als durch Kündigung streiten. Es fehlt an der für eine Analogie erforderlichen, positiv festzustellenden Gesetzeslücke, weil... » weiter lesen

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