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§ 709 BGB - Gemeinschaftliche Geschäftsführung

Buch 2 (Recht der Schuldverhältnisse) / Abschnitt 8 (Einzelne Schuldverhältnisse) / Titel 16 (Gesellschaft)

(1) Die Führung der Geschäfte der Gesellschaft steht den Gesellschaftern gemeinschaftlich zu; für jedes Geschäft ist die Zustimmung aller Gesellschafter erforderlich.

(2) Hat nach dem Gesellschaftsvertrag die Mehrheit der Stimmen zu entscheiden, so ist die Mehrheit im Zweifel nach der Zahl der Gesellschafter zu berechnen.




Nachrichten zum Thema
§ 709 BGB
Entscheidungen / Urteile
Entscheidungen zu § 709 BGB
  • BFH - Aktenzeichen: VIII R 75/05
    29.04.2008
    1. Dem Steuerpflichtigen steht kein Wahlrecht zu, ob er die "normale" Ansparrücklage nach § 7g Abs. 3 EStG oder die Existenzgründerrücklage gemäß § 7g Abs. 7 EStG in Anspruch nehmen will. 2. Die Bildung einer Ansparrücklage gemäß § 7g Abs. 3 EStG ist auch bereits vor Vollendung der Betriebseröffnung zulässig, wenn die... » weiter lesen
  • BGH - Aktenzeichen: II ZR 308/06
    31.03.2008
    a) Nach Aufgabe der Eintragungsabsicht bleibt die Vor-GmbH als Abwicklungs- oder als Personengesellschaft parteifähig. b) Der nach der Klageerhebung mit dem Wandel in eine Abwicklungsgesellschaft oder eine Personengesellschaft verbundene Wechsel der organschaftlichen Vertretung führt weder zum Wegfall der Prozessfähigkeit noch zu... » weiter lesen
  • OLG-KARLSRUHE - Aktenzeichen: 15 W 23/07
    20.06.2007
    1. Bei einer Klage gegen eine Anwaltskanzlei ist durch Auslegung der Klageschrift zu ermitteln, ob die Anwaltskanzlei als Gesellschaft bürgerlichen Rechts Beklagte sein soll, oder die einzelnen Partner der Kanzlei als natürliche Personen. 2. Die Bezeichnung "GbR" im Rubrum einer Klageschrift deutet im allgemeinen darauf hin, dass die... » weiter lesen
  • OLG-ZWEIBRüCKEN - Aktenzeichen: 4 U 115/04
    17.02.2005
    1. Verfügt eine Gesellschaft bürgerlichen Rechts über kein Geschäftslokal und sind die Gesellschafter in einem solchen Maß miteinander zerstritten, dass ihnen ein persönlicher Kontakt unzumutbar ist, so kann nicht ein Gesellschafter darauf verwiesen werden, die Kontrolle von Geschäftsunterlagen in der Wohnung des anderen auszuüben. 2.... » weiter lesen
  • BGH - Aktenzeichen: IX ZR 324/01
    23.10.2003
    Die gesamtvertretungsberechtigten Gesellschafter einer rechts- und parteifähigen Gesellschaft bürgerlichen Rechts können im Prozeß nur einheitliche Anträge stellen. Ein Kläger, der ausschließlich notarielle Pflichtverletzungen bei dem als selbständiges Betreuungsgeschäft übernommenen Urkundsvollzug geltend macht, unterstellt damit... » weiter lesen
  • OLG-DUESSELDORF - Aktenzeichen: 10 U 145/99
    19.10.2000
    Zur Frage der Prozeßführungsbefugnis des Gesellschafters einer Gesellschaft bürgerlichen Rechts hinsichtlich der Geltendmachung einer Gesellschaftsforderung, falls die Mitgesellschafter ihre Mitwirkung daran verweigern. » weiter lesen
  • BFH - Aktenzeichen: VII R 30/97
    16.12.1997
    BUNDESFINANZHOF Die Drittwirkung der Steuerfestsetzung gemäß § 166 AO 1977 gilt nicht gegenüber dem Gesellschafter einer GbR, der für Steuerschulden der Gesellschaft als Haftungsschuldner in Anspruch genommen worden ist, wenn dieser nicht zur Alleinvertretung der GbR berechtigt war. Das gilt auch im Hinblick auf ein etwaiges... » weiter lesen

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