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§ 674 BGB - Fiktion des Fortbestehens

Buch 2 (Recht der Schuldverhältnisse) / Abschnitt 8 (Einzelne Schuldverhältnisse) / Titel 12 (Auftrag, Geschäftsbesorgungsvertrag und Zahlungsdienste) / Untertitel 1 (Auftrag)

Erlischt der Auftrag in anderer Weise als durch Widerruf, so gilt er zugunsten des Beauftragten gleichwohl als fortbestehend, bis der Beauftragte von dem Erlöschen Kenntnis erlangt oder das Erlöschen kennen muss.


Erwähnungen in anderen Vorschriften
Folgende Vorschriften verweisen auf § 674 BGB:
  • Bürgerliches Gesetzbuch (BGB)
    • Buch 1 (Allgemeiner Teil)
      • Abschnitt 3 (Rechtsgeschäfte)
        • Titel 5 (Vertretung und Vollmacht)
      • § 169 Vollmacht des Beauftragten und des geschäftsführenden Gesellschafters
    • Buch 5 (Erbrecht)
      • Abschnitt 3 (Testament)
        • Titel 6 (Testamentsvollstrecker)
      • § 2218 Rechtsverhältnis zum Erben; Rechnungslegung



Nachrichten zum Thema
§ 674 BGB
Entscheidungen / Urteile
Entscheidungen zu § 674 BGB
  • BAG - Aktenzeichen: 2 AZR 782/11
    19.07.2012
    Der Arbeitnehmer kann die Entfernung einer zu Recht erteilten Abmahnung aus seiner Personalakte nur dann verlangen, wenn das gerügte Verhalten für das Arbeitsverhältnis in jeder Hinsicht bedeutungslos geworden ist. » weiter lesen
  • KG - Aktenzeichen: 1 W 432/11
    05.07.2012
    Soll die Eintragung in Abt. I des Grundbuchs gemäß § 19 GBO berichtigt werden, sind in der Bewilligung im Hinblick auf § 20 GBO grundsätzlich diejenigen Rechtsvorgänge darzulegen, die den Eigentums- bzw. Gesellschafterwechsel bewirkt haben. Einer schlüssigen Darlegung der Unrichtigkeit (hier durch den zu löschenden Gesellschafter)... » weiter lesen
  • BSG - Aktenzeichen: B 9 VG 3/08 R
    30.09.2009
    Ein die Zurechnung von Verschulden des gesetzlichen Vertreters ausschließender schutzwürdiger Interessenkonflikt liegt auch vor, wenn eine dem Gewalttäter eng verbundene Person, der die Rechtsordnung ein Zeugnisverweigerungsrecht zugesteht durch die Antragstellung nach dem Opferentschädigungsgesetz zivilrechtliche... » weiter lesen
  • OLG-HAMM - Aktenzeichen: 27 U 218/06
    15.04.2007
    1. Ein Parteiwechsel auf Klägerseite im Mahnverfahren nach Widerspruch gegen den Mahnbescheid ist zulässig. 2. Jedenfalls mit Zustellung einer den Anforderungen des § 253 ZPO genügenden Klagebegründung durch den neuen Kläger ist ein entsprechendes Prozessrechtsverhältnis wirksam begründet. 3. Hat der Konkursverwalter durch... » weiter lesen
  • VGH-BADEN-WUERTTEMBERG - Aktenzeichen: 5 S 3153/96
    03.04.1997
    1. Reicht der Rechtsanwalt des Gegners nach Rücknahme des Antrags, der Klage oder des Rechtsmittels einen Schriftsatz mit Anträgen bei Gericht ein, so erhält er die volle Prozeßgebühr, wenn er die erfolgte Rücknahme weder kannte noch kennen mußte. » weiter lesen

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