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§ 673 BGB - Tod des Beauftragten

Buch 2 (Recht der Schuldverhältnisse) / Abschnitt 8 (Einzelne Schuldverhältnisse) / Titel 12 (Auftrag, Geschäftsbesorgungsvertrag und Zahlungsdienste) / Untertitel 1 (Auftrag)

Der Auftrag erlischt im Zweifel durch den Tod des Beauftragten. Erlischt der Auftrag, so hat der Erbe des Beauftragten den Tod dem Auftraggeber unverzüglich anzuzeigen und, wenn mit dem Aufschub Gefahr verbunden ist, die Besorgung des übertragenen Geschäfts fortzusetzen, bis der Auftraggeber anderweit Fürsorge treffen kann; der Auftrag gilt insoweit als fortbestehend.




Nachrichten zum Thema
§ 673 BGB
Entscheidungen / Urteile
Entscheidungen zu § 673 BGB
  • KG - Aktenzeichen: 1 W 748/11
    12.06.2012
    Lässt das anzuwendende ausländische (hier ggf. das ungarische) Recht eine Singularsukzession der (für die Nachlassverbindlichkeiten haftenden) Erben in bestimmte Gegenstände zu, sind die so Bedachten bei der Erteilung eines Erbscheins (hier nach § 2369 Abs.1 BGB) als Miterben und nicht als bloße Vermächtnisnehmer anzusehen. » weiter lesen
  • OLG-HAMM - Aktenzeichen: 27 U 218/06
    15.04.2007
    1. Ein Parteiwechsel auf Klägerseite im Mahnverfahren nach Widerspruch gegen den Mahnbescheid ist zulässig. 2. Jedenfalls mit Zustellung einer den Anforderungen des § 253 ZPO genügenden Klagebegründung durch den neuen Kläger ist ein entsprechendes Prozessrechtsverhältnis wirksam begründet. 3. Hat der Konkursverwalter durch... » weiter lesen
  • OLG-CELLE - Aktenzeichen: 22 U 88/00 (6. ZS)
    13.02.2003
    Der Gedanke, dass ein durch Vereinigung von Recht und Schuld erloschenes Rechtsverhältnis als fortbestehend gilt, wenn schutzwürdige Belange Dritter berührt sind, gilt auch für einen durch Vereinigung von Kläger- und Beklagtenpartei beendeten Prozess. » weiter lesen

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