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§ 536b BGB - Kenntnis des Mieters vom Mangel bei Vertragsschluss oder Annahme

Buch 2 (Recht der Schuldverhältnisse) / Abschnitt 8 (Einzelne Schuldverhältnisse) / Titel 5 (Mietvertrag, Pachtvertrag) / Untertitel 1 (Allgemeine Vorschriften für Mietverhältnisse)

Kennt der Mieter bei Vertragsschluss den Mangel der Mietsache, so stehen ihm die Rechte aus den §§ 536 und 536a nicht zu. Ist ihm der Mangel infolge grober Fahrlässigkeit unbekannt geblieben, so stehen ihm diese Rechte nur zu, wenn der Vermieter den Mangel arglistig verschwiegen hat. Nimmt der Mieter eine mangelhafte Sache an, obwohl er den Mangel kennt, so kann er die Rechte aus den §§ 536 und 536a nur geltend machen, wenn er sich seine Rechte bei der Annahme vorbehält.




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§ 536b BGB
Entscheidungen / Urteile
Entscheidungen zu § 536b BGB
  • VG-GELSENKIRCHEN - Aktenzeichen: 10 K 4236/14
    11.11.2015
    Die nach § 536 Abs. 1 BGB angemessenen herabgesetzte Miete ist als vereinbarte Miete im Sinne des § 9 Abs. 1 WoGG anzusehen. » weiter lesen
  • OLG-MUENCHEN - Aktenzeichen: 32 U 1185/14
    29.01.2015
    I. Mieträume im Bereich einer historisch gewachsenen Stadt, die wegen ihrer Lage grundsätzlich einer erhöhten Hochwassergefahr ausgesetzt ist, müssen, wenn sie bei Hochwasser nicht mehr geräumt werden können, so beschaffen sein, dass sie gegen solche Hochwasser geschützt sind, die voraussehbar sind und für deren Eintritt tatsächliche... » weiter lesen
  • LSG-BADEN-WUERTTEMBERG - Aktenzeichen: L 2 SO 2379/14
    10.12.2014
    Kein Anspruch gegen den Sozialhilfeträger auf Befreiung von Prozessrisiko zur Durchsetzung vermeintlicher zivilrechtlicher Ansprüche auf Schönheitsrenovierung gegen den Vermieter bei nicht wirksam abbedungener Verpflichtung aus § 535 Abs. 1 Satz 2 BGB. » weiter lesen
  • VG-MUENCHEN - Aktenzeichen: M 23 K 13.1919
    19.11.2014
    Eigentumsbeeinträchtigung durch Geruchsimmission infolge U-Bahn-Betriebs;Nachträgliche Anordnung von Schutzvorkehrungen und Entschädigung;Unanfechtbarer Planfeststellungsbeschluss; Voraussehbarkeit und Kenntniserlangung; Antragsfrist » weiter lesen
  • OLG-FRANKFURT-AM-MAIN - Aktenzeichen: 2 U 43/14
    17.10.2014
    Die kurze Verjährung aus § 548 Abs. 1 S. 1 BGB gilt auch für Schadensersatzansprüche des Vermieters wegen Verletzung der vertraglich vereinbarten Betriebspflicht. » weiter lesen
  • BGH - Aktenzeichen: VIII ZR 131/08
    17.06.2009
    Eine Mietwohnung in einem älteren Gebäude weist, wenn nicht vertraglich etwas anderes vereinbart ist, in schallschutztechnischer Hinsicht keinen Mangel auf, sofern der Trittschallschutz den zur Zeit der Errichtung des Gebäudes geltenden DIN-Normen entspricht. Das gilt auch dann, wenn während der Mietzeit in der Wohnung darüber der... » weiter lesen
  • BGH - Aktenzeichen: VIII ZR 86/08
    22.04.2009
    Die Ermittlung einer im Mietvertrag vereinbarten Wohnfläche richtet sich - soweit die Parteien nichts anderes vereinbart haben oder eine andere Berechnungsweise ortsüblich ist - nach den für den preisgebundenen Wohnraum im Zeitpunkt des Abschlusses des Mietvertrags maßgeblichen Bestimmungen (Bestätigung von BGH, Urteil vom 23. Mai 2007... » weiter lesen
  • BGH - Aktenzeichen: XII ZR 1/07
    15.10.2008
    Zur Frage, wann Art und Umfang des Publikumsverkehrs eines gewerblichen Mitmieters (hier: Arbeitsgemeinschaft der Bundesagentur für Arbeit und des Landkreises) in einem vor Vertragsschluss als exklusiv angepriesenen Bürohochhaus als Mangel der Mietsache anzusehen sind. » weiter lesen
  • KAMMERGERICHT-BERLIN - Aktenzeichen: 6 U 133/07
    22.02.2008
    1.) Auch bei einem Schadenersatzanspruch des Mieters gegen den Vermieter nach § 536a Abs. 1 BGB handelt es sich um eine Inanspruchnahme "auf Grund gesetzlicher Haftpflichtbestimmungen" i.S.v. § 1 der Allgemeinen Haftpflichtversicherungsbedingungen (AHB), für die der Versicherer Versicherungsschutz zu gewähren hat. 2.) Bei einer... » weiter lesen
  • BGH - Aktenzeichen: VIII ZR 222/06
    16.01.2008
    Beseitigt der Mieter eigenmächtig einen Mangel der Mietsache, ohne dass der Vermieter mit der Mangelbeseitigung in Verzug ist (§ 536a Abs. 2 Nr. 1 BGB) oder die umgehende Beseitigung des Mangels zur Erhaltung oder Wiederherstellung des Bestands der Mietsache notwendig ist (§ 536a Abs. 2 Nr. 2 BGB), so kann er die Aufwendungen zur... » weiter lesen

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