§ 2291 BGB - Aufhebung durch Testament

Bürgerliches Gesetzbuch | Jetzt kommentieren

Stand: 20.11.2017
   Buch 5 (Erbrecht)
      Abschnitt 4 (Erbvertrag)

(1) Eine vertragsmäßige Verfügung, durch die ein Vermächtnis oder eine Auflage angeordnet sowie eine Rechtswahl getroffen ist, kann von dem Erblasser durch Testament aufgehoben werden. Zur Wirksamkeit der Aufhebung ist die Zustimmung des anderen Vertragschließenden erforderlich; die Vorschrift des § 2290 Abs. 3 findet Anwendung.

(2) Die Zustimmungserklärung bedarf der notariellen Beurkundung; die Zustimmung ist unwiderruflich.


Erwähnungen in anderen Vorschriften

Folgende Vorschriften verweisen auf § 2291 BGB:




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