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§ 2258 BGB - Widerruf durch ein späteres Testament

Buch 5 (Erbrecht) / Abschnitt 3 (Testament) / Titel 7 (Errichtung und Aufhebung eines Testaments)

(1) Durch die Errichtung eines Testaments wird ein früheres Testament insoweit aufgehoben, als das spätere Testament mit dem früheren in Widerspruch steht.

(2) Wird das spätere Testament widerrufen, so ist im Zweifel das frühere Testament in gleicher Weise wirksam, wie wenn es nicht aufgehoben worden wäre.




Nachrichten zum Thema
§ 2258 BGB
Entscheidungen / Urteile
Entscheidungen zu § 2258 BGB
  • OLG-MUENCHEN - Aktenzeichen: 31 Wx 144/13
    28.05.2014
    Ist der Zweck einer Stiftung hinreichend bestimmt, so ist die Errichtung einer unselbständigen Stiftung aufgrund letztwilliger Verfügung auch in der Weise möglich, dass der Erblasser einem Dritten (hier: Testamentsvollstreckerin) die Auswahl des Stiftungsträgers und die inhaltliche Fassung der Stiftungssatzung überlässt. » weiter lesen
  • BAYOBLG - Aktenzeichen: 1Z BR 94/04
    22.02.2005
    1. Alleinerbeneinsetzung durch Zuwendung des Immobilienvermögens und des nach Abzug von Geldzuwendungen verbleibenden übrigen Vermögens. 2. Kein Widerruf der Erbeinsetzung durch einen Nachtrag, in dem der so bedachte Alleinerbe zum Testamentsvollstrecker eingesetzt wird und die Aufgaben des Testamentsvollstreckers beschrieben werden. » weiter lesen
  • BAYOBLG - Aktenzeichen: 1Z BR 49/04
    12.07.2004
    Zur Feststellung des Errichtungszeitpunkts bei datumsgleichen Testamenten. » weiter lesen
  • BAYOBLG - Aktenzeichen: 1Z BR 14/02
    24.01.2003
    Zur Frage, wie Testamente auszulegen sind. » weiter lesen
  • BAYOBLG - Aktenzeichen: 1Z BR 61/02
    23.08.2002
    Zur Frage, ob jemand bei schwerer langjähriger Alkoholerkrankung mit Tablettenmissbrauch testierfähig ist. » weiter lesen
  • OLG-NAUMBURG - Aktenzeichen: 11 U 229/01
    28.03.2002
    Der unterzeichnete und mit der Jahreszahl versehene schriftliche Vermerk des Erblassers auf einem Grundbuchauszug, in dem er erklärt, jemandem Grundstücks-(mit)eigentum zuwenden zu wollen, kann sich als wirksames Vermächtnis darstellen, auch wenn daneben weitere letztwillige Verfügungen existieren. » weiter lesen

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