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§ 2108 BGB - Erbfähigkeit; Vererblichkeit des Nacherbrechts

Buch 5 (Erbrecht) / Abschnitt 3 (Testament) / Titel 3 (Einsetzung eines Nacherben)

(1) Die Vorschrift des § 1923 findet auf die Nacherbfolge entsprechende Anwendung.

(2) Stirbt der eingesetzte Nacherbe vor dem Eintritt des Falles der Nacherbfolge, aber nach dem Eintritt des Erbfalls, so geht sein Recht auf seine Erben über, sofern nicht ein anderer Wille des Erblassers anzunehmen ist. Ist der Nacherbe unter einer aufschiebenden Bedingung eingesetzt, so bewendet es bei der Vorschrift des § 2074.




Nachrichten zum Thema
§ 2108 BGB
Entscheidungen / Urteile
Entscheidungen zu § 2108 BGB
  • BAYOBLG - Aktenzeichen: 1Z BR 176/99
    19.01.2001
    Zur Frage, wie ein Testament auszulegen ist, in dem die Erblasserin eines ihrer Kinder als Vorerbin und ihre übrigen Abkömmlinge sowie die Abkömmlinge der Vorerbin "zu gleichen Teilen nach Stämmen" zu Nacherben eingesetzt hat. » weiter lesen

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