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§ 2100 BGB - Nacherbe

Buch 5 (Erbrecht) / Abschnitt 3 (Testament) / Titel 3 (Einsetzung eines Nacherben)

Der Erblasser kann einen Erben in der Weise einsetzen, dass dieser erst Erbe wird, nachdem zunächst ein anderer Erbe geworden ist (Nacherbe).




Nachrichten zum Thema
§ 2100 BGB
Entscheidungen / Urteile
Entscheidungen zu § 2100 BGB
  • OLG-HAMM - Aktenzeichen: 15 W 503/14
    28.01.2014
    Die Auslegung einer Erbverzichtserklärung kann ergeben, dass sich der Verzicht nicht nur auf ein etwaiges gesetzliches Erb- und Pflichtteilsrecht , sondern auch auf eine Erbeinsetzung bezieht. Nach § 2352 BGB in der ab dem 01.01.2010 geltenden Fassung erstreckt sich der Zuwendungsverzicht auch auf die Abkömmlinge des Verzichtenden,... » weiter lesen
  • BAYOBLG - Aktenzeichen: 2Z BR 231/04
    01.03.2005
    1. Der Vorerbe und der Nacherbe können ohne Zustimmung des Ersatznacherben ein zur Erbschaft gehörendes Grundstück in der Weise auf den Vorerben zu Alleineigentum übertragen, dass das Grundstück aus dem Nachlass ausscheidet und damit von der Nacherbeneinsetzung nicht mehr erfasst wird. 2. In einem solchen Fall kann das Grundbuch nach... » weiter lesen
  • OLG-FRANKFURT - Aktenzeichen: 20 W 223/04
    30.11.2004
    Hat ein Erblasser nach Abschluss eines Erbvertrages ein privatschriftliches Testament errichtet, das nicht offenbar ungültig, widerrufen oder für die Erbfolge ohne Bedeutung ist, kann das Grundbuchamt für den Nachweis der Erbfolge einen Erbschein verlangen. » weiter lesen
  • BAYOBLG - Aktenzeichen: 1Z BR 43/03
    02.02.2004
    Eintritt des Nacherbfalls wegen Nichteinhaltung einer testamentarisch angeordneten Bauverpflichtung. » weiter lesen
  • OLG-HAMM - Aktenzeichen: 15 W 216/02
    10.02.2003
    1) Hat das Landgericht einen Vorbescheid, durch den die Erteilung eines unbeschränkten Erbscheins als Alleinerbe angekündigt worden ist, mit der Begründung aufgehoben, es sei Nacherbfolge angeordnet, so unterliegt seine Entscheidung im Verfahren der weiteren Beschwerde nur der Nachprüfung, ob die Nacherbfolge angeordnet ist, nicht... » weiter lesen
  • BAYOBLG - Aktenzeichen: 1Z BR 31/01
    09.11.2001
    Zur Frage, wie ein gemeinschaftliches Testament mit Wiederverheiratungs- und Schlusserbenklausel auszulegen ist. » weiter lesen
  • BAYOBLG - Aktenzeichen: 1Z BR 29/01
    09.08.2001
    Zur Frage, wie ein Testament auszulegen ist, wenn die gesetzliche Erbfolge zu Lebzeiten der als Alleinerbin eingesetzen Ehefrau ausgeschlossen ist und die Ehefrau bezüglich des an den einzigen Sohn "zu gehenden Pflichtteils" befreite Vorerbin sein soll. » weiter lesen
  • BAYOBLG - Aktenzeichen: 1Z BR 2/01
    16.05.2001
    Zur Frage der Wechselbezüglichkeit einer Ersatzerbeneinsetzung in einem gemeinschaftlichen Testament, in dem sich die Ehegatten gegenseitig zu Alleinerben einsetzen. » weiter lesen
  • BAYOBLG - Aktenzeichen: 1Z BR 40/99
    24.02.2000
    1. Hat ein Erblasser in einem späteren Testament nur die Erbeinsetzung wiederholt, dagegen nicht die in einem früheren Testament angeordnete Nacherbfolge, so kann ein derartiger Widerspruch zwischen nacheinander errichteten letztwilligen Verfügungen gemäß § 2258 Abs. 1 BGB zur Aufhebung der Nacherbfolge führen. 2. Ist nicht mehr... » weiter lesen

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