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§ 1956 BGB - Anfechtung der Fristversäumung

Buch 5 (Erbrecht) / Abschnitt 2 (Rechtliche Stellung des Erben) / Titel 1 (Annahme und Ausschlagung der Erbschaft, Fürsorge des Nachlassgerichts)

Die Versäumung der Ausschlagungsfrist kann in gleicher Weise wie die Annahme angefochten werden.




Nachrichten zum Thema
§ 1956 BGB
Entscheidungen / Urteile
Entscheidungen zu § 1956 BGB
  • OLG-MUENCHEN - Aktenzeichen: 31 Wx 54/15
    28.07.2015
    1. Die falsche Vorstellung eines Erben, eine gegen den Nachlass gerichtete Forderung sei verjährt, betrifft die Zusammensetzung des Nachlasses hinsichtlich seines Bestandes an Aktiva und Passiva.2. Insoweit liegt ein Irrtum des Erben über eine verkehrswesentliche Eigenschaft des Nachlasses vor, wenn nach Durchführung eines... » weiter lesen
  • OLG-HAMM - Aktenzeichen: 15 W 329/14
    07.07.2015
    Zur Frage der Identität eines in der Anfechtungserklärung genannten Anfechtungsgrundes mit einem später schriftsätzlich geltend gemachten abweichenden Anfechtungsgrund. » weiter lesen
  • OLG-ZWEIBRüCKEN - Aktenzeichen: 3 W 6/06
    23.02.2006
    1. Zu den Anforderungen an die Kenntnis des gesetzlichen Erben vondem Anfall und dem Grunde der Berufung für den Beginn der Frist zur Ausschlagung der Erbschaft. 2. Zur Anfechtung der Versäumnis der Ausschlagungsfrist, wenn die Erbschaft wegen Verstreichens der für die Ausschlagung vorgeschriebenen Frist als angenommen gilt. » weiter lesen
  • OLG-HAMM - Aktenzeichen: 15 W 188/05
    20.09.2005
    1) Die Fehlvorstellung des mit umfangreichen Vermächtnissen beschwerten Alleinerben, er dürfe die Erbschaft nicht ausschlagen, um sich sein Pflichtteilsrecht zu erhalten, ist als Inhaltsirrtum im Sinne des § 119 Abs. 1 1. Alt. BGB zu bewerten, der die Anfechtung der Versäumung der Ausschlagungsfrist begründet. 2) Wegen Abweichung von... » weiter lesen

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