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§ 1756 BGB - Bestehenbleiben von Verwandtschaftsverhältnissen

Buch 4 (Familienrecht) / Abschnitt 2 (Verwandtschaft) / Titel 7 (Annahme als Kind) / Untertitel 1 (Annahme Minderjähriger)

(1) Sind die Annehmenden mit dem Kind im zweiten oder dritten Grad verwandt oder verschwägert, so erlöschen nur das Verwandtschaftsverhältnis des Kindes und seiner Abkömmlinge zu den Eltern des Kindes und die sich aus ihm ergebenden Rechte und Pflichten.

(2) Nimmt ein Ehegatte das Kind seines Ehegatten an, so erlischt das Verwandtschaftsverhältnis nicht im Verhältnis zu den Verwandten des anderen Elternteils, wenn dieser die elterliche Sorge hatte und verstorben ist.


Erwähnungen in anderen Vorschriften
Folgende Vorschriften verweisen auf § 1756 BGB:



Nachrichten zum Thema
§ 1756 BGB
Entscheidungen / Urteile
Entscheidungen zu § 1756 BGB
  • OLG-CELLE - Aktenzeichen: 17 W 30/01
    17.05.2001
    Sittlich gerechtfertigt ist eine Erwachsenenadoption insbesondere dann, wenn zwischen dem Annehmenden und dem Anzunehmenden ein Eltern-Kind-Verhältnis bereits entstanden ist (§ 1767 Abs. 1, 2. Halbsatz BGB), aber auch schon dann, wenn bei objektiver Betrachtung bestehender Bindungen und ihrer Entwicklungsmöglichkeiten anzunehmen ist,... » weiter lesen

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